Vorwort und Danksagung

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Abstract

stammen diese – ähnlich wie bei Lajos – aus einem früheren Schreibprozess (der Erstellung des Proposals). Bei den „Three Achievements“ verhält es sich jedoch anders. Hier soll Kerstin angeben, was ihre drei bisher wichtigsten Leistungen im akademischen Betrieb sind. Es geht also um biographische Informationen, allerdings in einer spezifischen Fokussierung, die Kerstin zum ersten Mal in dieser Form bearbeitet. Auf Ergebnisse aus anderen Schreibprozessen kann hier nicht oder nur bedingt aufgebaut werden. Kerstin hat jedoch in einer vorgelagerten Planungsphase über das Thema nachgedacht und bereits Entscheidungen getroffen, welche drei Leistungen sie in den Text hineinnehmen möchte. Die Vorarbeiten für den Text stammen also nicht aus einem anderen Schreibprozess, sondern aus einer anderen Phase im Schreibprozess. Planen entlastet den Formulierungsprozess, indem Entscheidungen bereits in einer vorgelagerten Phase getroffen werden. Dass sich dadurch das Gewicht vom Knowledge Transforming Richtung Knowlede Telling verschieben kann, bedeutet aber nicht, dass beim Schreiben nicht trotzdem noch neue Ideen kommen können. Darauf bauen etwa Schreiber*innen (wie Magdalena), die angeben, dass sie zwar einen Plan brauchen, dann aber trotzdem „drauflos“ schreiben. Sie lassen sich damit die Möglichkeit offen, aus dem Knowledge Telling jederzeit wieder ins Transforming zu wechseln. Das Planen kann sich auf die heuristische Dimension beziehen und/oder auf die rhetorische Textgestaltung, die für die Leser*innen-Orientierung im Knowledge Crafting ebenfalls wesentlich ist. So beschäftigt sich etwa Kerstin in ihren Planungsnotizen mit heuristischen Aspekten und mit dem Textaufbau. Als sie ihren Formulierungsprozess beginnt, sind heuristische und makrostrukturelle Planung bereits abgeschlossen, und sie kann sich ganz auf die mikrostrukturelle Ebene der rhetorischen Ausarbeitung konzentrieren. 7.4.2 Zur (Weiter-)Entwicklung von Wissen beim Formulieren
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