{"title":"无细胞癌症诊断的分子分析方法及应用","authors":"V. Beck, J. Bauer","doi":"10.1055/s-0042-105398","DOIUrl":null,"url":null,"abstract":"Unser Verständnis der molekulargenetischen Grundlagen der Tumorentstehung beim Melanom hat sich in den letzten Jahren grundlegend weiterentwickelt. Dadurch entstand ein Umdenken auch bezüglich der Therapie des metastasierten malignen Melanoms. Statt der klassischen zytotoxischen Chemotherapien halten nun individualisierte Therapien Einzug in der Therapieentscheidung. Einerseits stehen uns moderne Immuntherapien zur Verfügung, andererseits auch sogenannte „targeted“ Therapien mit „small molecules“, die sich spezifisch gegen Mutationen in den Signalwegen des Melanoms richten. Diese neuen Therapiestrategien zeigen im Vergleich zur klassischen Chemotherapie ein hohes Therapieansprechen. Da in den nächsten Jahren die zielgerichteten Therapien und Immuntherapien beim Melanom sicher auch weiter an Relevanz zunehmen werden, wird eine gezielte molekulare Diagnostik für eine Melanomklassifikation unabdingbar sein. Ferner ermöglicht die molekulare Diagnostik durch komparative genomische Hybridisierung (CGH) und Fluoreszenz-in-situ-Hybridisierung (FISH) eine Abgrenzung von Melanomen gegenüber histopathologischen Melanomsimulatoren (z. B. atypische Spitznävi). In dieser Arbeit wird eine Übersicht über die gängigen Methoden und Anwendungsmöglichkeiten der molekularen Diagnostik bei melanozytären Tumoren gegeben.","PeriodicalId":101734,"journal":{"name":"Klinikarzt – Medizin im Krankenhaus","volume":"25 1","pages":"0"},"PeriodicalIF":0.0000,"publicationDate":"2016-04-01","publicationTypes":"Journal Article","fieldsOfStudy":null,"isOpenAccess":false,"openAccessPdf":"","citationCount":"0","resultStr":"{\"title\":\"Molekulare Diagnostik bei melanozytären Tumoren – Methoden und Anwendungen für eine gezielte Melanomklassifikation\",\"authors\":\"V. Beck, J. Bauer\",\"doi\":\"10.1055/s-0042-105398\",\"DOIUrl\":null,\"url\":null,\"abstract\":\"Unser Verständnis der molekulargenetischen Grundlagen der Tumorentstehung beim Melanom hat sich in den letzten Jahren grundlegend weiterentwickelt. Dadurch entstand ein Umdenken auch bezüglich der Therapie des metastasierten malignen Melanoms. Statt der klassischen zytotoxischen Chemotherapien halten nun individualisierte Therapien Einzug in der Therapieentscheidung. Einerseits stehen uns moderne Immuntherapien zur Verfügung, andererseits auch sogenannte „targeted“ Therapien mit „small molecules“, die sich spezifisch gegen Mutationen in den Signalwegen des Melanoms richten. Diese neuen Therapiestrategien zeigen im Vergleich zur klassischen Chemotherapie ein hohes Therapieansprechen. Da in den nächsten Jahren die zielgerichteten Therapien und Immuntherapien beim Melanom sicher auch weiter an Relevanz zunehmen werden, wird eine gezielte molekulare Diagnostik für eine Melanomklassifikation unabdingbar sein. Ferner ermöglicht die molekulare Diagnostik durch komparative genomische Hybridisierung (CGH) und Fluoreszenz-in-situ-Hybridisierung (FISH) eine Abgrenzung von Melanomen gegenüber histopathologischen Melanomsimulatoren (z. B. atypische Spitznävi). In dieser Arbeit wird eine Übersicht über die gängigen Methoden und Anwendungsmöglichkeiten der molekularen Diagnostik bei melanozytären Tumoren gegeben.\",\"PeriodicalId\":101734,\"journal\":{\"name\":\"Klinikarzt – Medizin im Krankenhaus\",\"volume\":\"25 1\",\"pages\":\"0\"},\"PeriodicalIF\":0.0000,\"publicationDate\":\"2016-04-01\",\"publicationTypes\":\"Journal Article\",\"fieldsOfStudy\":null,\"isOpenAccess\":false,\"openAccessPdf\":\"\",\"citationCount\":\"0\",\"resultStr\":null,\"platform\":\"Semanticscholar\",\"paperid\":null,\"PeriodicalName\":\"Klinikarzt – Medizin im Krankenhaus\",\"FirstCategoryId\":\"1085\",\"ListUrlMain\":\"https://doi.org/10.1055/s-0042-105398\",\"RegionNum\":0,\"RegionCategory\":null,\"ArticlePicture\":[],\"TitleCN\":null,\"AbstractTextCN\":null,\"PMCID\":null,\"EPubDate\":\"\",\"PubModel\":\"\",\"JCR\":\"\",\"JCRName\":\"\",\"Score\":null,\"Total\":0}","platform":"Semanticscholar","paperid":null,"PeriodicalName":"Klinikarzt – Medizin im Krankenhaus","FirstCategoryId":"1085","ListUrlMain":"https://doi.org/10.1055/s-0042-105398","RegionNum":0,"RegionCategory":null,"ArticlePicture":[],"TitleCN":null,"AbstractTextCN":null,"PMCID":null,"EPubDate":"","PubModel":"","JCR":"","JCRName":"","Score":null,"Total":0}
Molekulare Diagnostik bei melanozytären Tumoren – Methoden und Anwendungen für eine gezielte Melanomklassifikation
Unser Verständnis der molekulargenetischen Grundlagen der Tumorentstehung beim Melanom hat sich in den letzten Jahren grundlegend weiterentwickelt. Dadurch entstand ein Umdenken auch bezüglich der Therapie des metastasierten malignen Melanoms. Statt der klassischen zytotoxischen Chemotherapien halten nun individualisierte Therapien Einzug in der Therapieentscheidung. Einerseits stehen uns moderne Immuntherapien zur Verfügung, andererseits auch sogenannte „targeted“ Therapien mit „small molecules“, die sich spezifisch gegen Mutationen in den Signalwegen des Melanoms richten. Diese neuen Therapiestrategien zeigen im Vergleich zur klassischen Chemotherapie ein hohes Therapieansprechen. Da in den nächsten Jahren die zielgerichteten Therapien und Immuntherapien beim Melanom sicher auch weiter an Relevanz zunehmen werden, wird eine gezielte molekulare Diagnostik für eine Melanomklassifikation unabdingbar sein. Ferner ermöglicht die molekulare Diagnostik durch komparative genomische Hybridisierung (CGH) und Fluoreszenz-in-situ-Hybridisierung (FISH) eine Abgrenzung von Melanomen gegenüber histopathologischen Melanomsimulatoren (z. B. atypische Spitznävi). In dieser Arbeit wird eine Übersicht über die gängigen Methoden und Anwendungsmöglichkeiten der molekularen Diagnostik bei melanozytären Tumoren gegeben.