{"title":"《悲剧性的老师》Bildungshistorische伸出援手的‚破碎和‚不守规矩”Berufsbiographien见于20世纪上半叶.世纪","authors":"Andreas Hoffmann-Ocon, Norbert Grube","doi":"10.3224/BIOS.V29I2.05","DOIUrl":null,"url":null,"abstract":"Zusammenfassung Lehrpersonen, die den Pfad einer normalen innerschulischen Karriere verliessen, werden mit ihren eigensinnigen biographischen Konfigurationen bildungsgeschichtlich wenig thematisiert. In diesem Beitrag hingegen werden zwei Fallbeispiele von ehemaligen Lehrpersonen in den Blick genommen, die in der ersten Halfte des 20. Jahrhunderts von einem Zurcher Seminarort herkommend u.a. zu Akteuren der russischen Revolution und zu literarischen Erfolgsautoren avancierten. Wie diese im Wechselspiel mit auserschulischen Prageorten und gesellschaftlichen Stromungen Freiheitsspielraume ausloteten, aber auch neue Zwange zur Lebensgestaltung erfuhren, wird in einer historischen Annaherung untersucht, welche selbstreflexive und fiktionale Formen der Autobiographie aufnimmt. Die anhand von vielfaltigem Quellenmaterial erschlossenen Suchbewegungen der Lehrer auf Abwegen werden in einem Zusammenhang mit der beruflichen Erstsozialisation gedeutet. ----- Bibliographie: Hoffmann-Ocon, Andreas/Grube, Norbert: „Lehrer auf Abwegen“. Bildungshistorische Annaherungen an ‚gebrochene‘ und ‚eigensinnige‘ Berufsbiographien in der ersten Halfte des 20. Jahrhunderts, BIOS, 2-2016, S. 208-219. https://doi.org/10.3224/bios.v29i2.05","PeriodicalId":197030,"journal":{"name":"BIOS – Zeitschrift für Biographieforschung, Oral History und Lebensverlaufsanalysen","volume":"20 1","pages":"0"},"PeriodicalIF":0.0000,"publicationDate":"2018-07-20","publicationTypes":"Journal Article","fieldsOfStudy":null,"isOpenAccess":false,"openAccessPdf":"","citationCount":"1","resultStr":"{\"title\":\"„Lehrer auf Abwegen“. Bildungshistorische Annäherungen an ‚gebrochene‘ und ‚eigensinnige‘ Berufsbiographien in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts\",\"authors\":\"Andreas Hoffmann-Ocon, Norbert Grube\",\"doi\":\"10.3224/BIOS.V29I2.05\",\"DOIUrl\":null,\"url\":null,\"abstract\":\"Zusammenfassung Lehrpersonen, die den Pfad einer normalen innerschulischen Karriere verliessen, werden mit ihren eigensinnigen biographischen Konfigurationen bildungsgeschichtlich wenig thematisiert. In diesem Beitrag hingegen werden zwei Fallbeispiele von ehemaligen Lehrpersonen in den Blick genommen, die in der ersten Halfte des 20. Jahrhunderts von einem Zurcher Seminarort herkommend u.a. zu Akteuren der russischen Revolution und zu literarischen Erfolgsautoren avancierten. Wie diese im Wechselspiel mit auserschulischen Prageorten und gesellschaftlichen Stromungen Freiheitsspielraume ausloteten, aber auch neue Zwange zur Lebensgestaltung erfuhren, wird in einer historischen Annaherung untersucht, welche selbstreflexive und fiktionale Formen der Autobiographie aufnimmt. Die anhand von vielfaltigem Quellenmaterial erschlossenen Suchbewegungen der Lehrer auf Abwegen werden in einem Zusammenhang mit der beruflichen Erstsozialisation gedeutet. ----- Bibliographie: Hoffmann-Ocon, Andreas/Grube, Norbert: „Lehrer auf Abwegen“. Bildungshistorische Annaherungen an ‚gebrochene‘ und ‚eigensinnige‘ Berufsbiographien in der ersten Halfte des 20. Jahrhunderts, BIOS, 2-2016, S. 208-219. https://doi.org/10.3224/bios.v29i2.05\",\"PeriodicalId\":197030,\"journal\":{\"name\":\"BIOS – Zeitschrift für Biographieforschung, Oral History und Lebensverlaufsanalysen\",\"volume\":\"20 1\",\"pages\":\"0\"},\"PeriodicalIF\":0.0000,\"publicationDate\":\"2018-07-20\",\"publicationTypes\":\"Journal Article\",\"fieldsOfStudy\":null,\"isOpenAccess\":false,\"openAccessPdf\":\"\",\"citationCount\":\"1\",\"resultStr\":null,\"platform\":\"Semanticscholar\",\"paperid\":null,\"PeriodicalName\":\"BIOS – Zeitschrift für Biographieforschung, Oral History und Lebensverlaufsanalysen\",\"FirstCategoryId\":\"1085\",\"ListUrlMain\":\"https://doi.org/10.3224/BIOS.V29I2.05\",\"RegionNum\":0,\"RegionCategory\":null,\"ArticlePicture\":[],\"TitleCN\":null,\"AbstractTextCN\":null,\"PMCID\":null,\"EPubDate\":\"\",\"PubModel\":\"\",\"JCR\":\"\",\"JCRName\":\"\",\"Score\":null,\"Total\":0}","platform":"Semanticscholar","paperid":null,"PeriodicalName":"BIOS – Zeitschrift für Biographieforschung, Oral History und Lebensverlaufsanalysen","FirstCategoryId":"1085","ListUrlMain":"https://doi.org/10.3224/BIOS.V29I2.05","RegionNum":0,"RegionCategory":null,"ArticlePicture":[],"TitleCN":null,"AbstractTextCN":null,"PMCID":null,"EPubDate":"","PubModel":"","JCR":"","JCRName":"","Score":null,"Total":0}
„Lehrer auf Abwegen“. Bildungshistorische Annäherungen an ‚gebrochene‘ und ‚eigensinnige‘ Berufsbiographien in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts
Zusammenfassung Lehrpersonen, die den Pfad einer normalen innerschulischen Karriere verliessen, werden mit ihren eigensinnigen biographischen Konfigurationen bildungsgeschichtlich wenig thematisiert. In diesem Beitrag hingegen werden zwei Fallbeispiele von ehemaligen Lehrpersonen in den Blick genommen, die in der ersten Halfte des 20. Jahrhunderts von einem Zurcher Seminarort herkommend u.a. zu Akteuren der russischen Revolution und zu literarischen Erfolgsautoren avancierten. Wie diese im Wechselspiel mit auserschulischen Prageorten und gesellschaftlichen Stromungen Freiheitsspielraume ausloteten, aber auch neue Zwange zur Lebensgestaltung erfuhren, wird in einer historischen Annaherung untersucht, welche selbstreflexive und fiktionale Formen der Autobiographie aufnimmt. Die anhand von vielfaltigem Quellenmaterial erschlossenen Suchbewegungen der Lehrer auf Abwegen werden in einem Zusammenhang mit der beruflichen Erstsozialisation gedeutet. ----- Bibliographie: Hoffmann-Ocon, Andreas/Grube, Norbert: „Lehrer auf Abwegen“. Bildungshistorische Annaherungen an ‚gebrochene‘ und ‚eigensinnige‘ Berufsbiographien in der ersten Halfte des 20. Jahrhunderts, BIOS, 2-2016, S. 208-219. https://doi.org/10.3224/bios.v29i2.05