K. Ladwig, J. Ronel, J. Baumert, C. Bongarth, K. Lukaschek
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Belastende psychosoziale Arbeitsplatzbedingungen – Risikofaktoren für inzidente Herz-Kreislauf-Erkrankungen
Menschen sind in ihrer Arbeitsumgebung vielfältigen Belastungen ausgesetzt, die auch Gesundheitsrisiken einschließen. Zu den aversiven psychosozialen Arbeitsplatzbedingungen, die als KHK-Risikofaktoren qualifizieren, gehören Arbeitsstress, Arbeitsplatzunsicherheit, Arbeitsplatzverlust und Überforderung durch Mehrarbeit und Überstunden. Zu den zentralen psycho-neurophysiologischen Vermittlungswegen, über die aversive Stressbedingungen am Arbeitsplatz zu pathologischen Veränderungen im Körper führen, zählen das autonome, das endokrine und das immunologische System. Aversive Synergismen durch Akkumulation weiterer psychosozialer Risikofaktoren (wie andauernde familiäre Konflikte) sind wahrscheinlich. Psychosoziale berufliche Belastungsfaktoren sollten in die Anamnese berufstätiger Patienten einbezogen werden. Eine Therapie zielt auf eine Förderung von personalen Bewältigungsressourcen.