{"title":"论文注意到马疾病免疫疾病发病率的变化","authors":"Masanori Nagao","doi":"10.1292/JVMS1922.3.99","DOIUrl":null,"url":null,"abstract":"Aus den obigen Resultaten, konnen die Veranderungen der roten Blutkorperchen zufolge von Schwankung der Korpertemperatur wahrend des Krankheitsverlaufes wie folgt erklart und zusammengefasst werden.1. Fieberform.Die 10 Versuchspferde erkrankten nach verschiedenen Inkubationsstadien d. h. von 6 bis 21 Tagen nach Impfung des virsushaltigen Blutes und zeigten die alle eigentliche Korpertemperaturerhohung. Wenngleich die Temperaturerhohungen in ersten Anfallen meist so hoch wie 40.0°C oder daruber erreichen, doch sind in einigen Fallen (Nr. 4, Nr. 5 und Nr. 7) ganz niedrig geblieben. Der erste Anfall dauert meistens 4 bis 7 Tage lang, aber bisweilen 10 Tage lang bei einer geringeren wie in Nr. 5 und 3 Wochen lang bei einer heftigen Korpertemperaturerhohung wie in Nr. 3. Das Auftreten des Zwischenstadiums nach dem ersten Anfall war verschiedenartig. In den meisten Fallen kehrte die Temperatur einmal zu normaler zuruck und dann trat der zweite Anfall ein. Ganz interessant war es aber noch solche Fallen zu beobachten, wo sich die Temperatur, wie in Nr. 1, 2 Wochen lang um 38.0° bis 39.0°C anhielte oder ganz plotzlich auftretende auffallende Steigerung zeigte. Die Dauer des Zwischenstadium ist ganz verschieden. In Nr. 3, Nr. 4 und Nr. 6 ist das zweite Anfall jeden 2 Tage, und in Nr. 5 und 8 jeden 5 Tage wiederholt aufgetreten. In Nr. 7 ist aber die Dauer 7 Tage und in Nr. 2 17 Tage lang gewesen. Der zweite Anfall erscheint sich immer deutlich, und steigt Korpertemperatur haufig auf etwa 41.0°C und dauert von 5 bis 6 Tage lang. Aber kann man auch die Falle beobachten, wo eine hohere Temperatur nur halben Tag wie am 16. in Nr. 5 dauerte oder sich ein unregelmassiges geringeres Fieber sich anhielte. Wahrend einerseits z. B. in Nr. 4 und 8 der Anfall im Laufe des zweiten Zwischenstadiums einem vollkommenen fieberiosen Zustand zukam, beobachtete man anderseits die Falle, wo sich Fieber in geringerem Grade anhielten und haufig zu dritten Anfallen ubergegangen sind. Gunstige Prognosen andeutend, sind die Anfalle grosstenteils aber allmahlich undeutlicher und die Kranken ganz fieberlos geworden.2. Die Zahlen-Veranderung der roten Blutkorperchen.Im allgenimen fangen die rote Blutkorperchen an zu vermindern Wahrend des Anfangsstadiums der Erkrankung und zwar meistens in den ersten 4 Tagen, bisweilen aber in den 9. bis 13. Krankheitstagen. Im Falle, wo sich eine tuchtige Korpertemperatursteigerung im Anfangsstadium erscheint, ist die Veranderung bemerkbar deutlich. Aber in anderen Fallen sind so geringe, ja sogar keine Veranderungen beobachtet worden. In Nr. 7 ist z. B. eine geringere Temperaturerhohung wahrend der ersten 3 Krankheitstage beobachtet worden, liess sich fast keine Veranderung an der Blutkorperchenzahl erwiesen und erst am 15. Krankheitstage d. h. am 2 Tage des zweiten Anfalls richtete sich die Rotenzahlkurve nach unten. Wie aus obigen ersichtlich, steht der Verminderungsgrad des roten Blutkorperchens immer im Verhaltnis zu der Hohe der Korpertemperatur und der Dauer des Fieberanfalls. In dem ersten Anfall in Nr. 10 betrug die Temperatur um 40.5°C, aber wegen der Kurzen Dauer derselben, sind die einmal zu vermindernden Rote sogleich im Stillstande geblieben, und betrugen 5.50 Millionen. Es ist also zu beachten, dass die Verminderung der Rote nicht immer so lange fortdauert, d. h. in gewissem Zeitpunkte wo sich die Korpertemperatur senkt, ganz still steht und dann mit dem Verschwinden der Fiebersymptome allmahlich wieder vermehrt. Die Zeitpunkte, wo keine Verminderung in den Roten bemerkbar ist, traten in dem Fall Nr. 9 schon erst am dritten, aber gewohnlich an den 5. bis 14., seltens am 20. Krankheitstage auf.","PeriodicalId":101505,"journal":{"name":"Journal of the Japanese Society of Veterinary Science","volume":"30 1","pages":"0"},"PeriodicalIF":0.0000,"publicationDate":"1924-06-20","publicationTypes":"Journal Article","fieldsOfStudy":null,"isOpenAccess":false,"openAccessPdf":"","citationCount":"0","resultStr":"{\"title\":\"BEITRÄGE ZUR KENNTNIS VON DER PATHOLOGISCHEN VERÄNDERUNG DER ROTEN BLUTKÖRPERCHEN BEI DER INFEKTIÖSEN BLUTARMUT DER PFERDE\",\"authors\":\"Masanori Nagao\",\"doi\":\"10.1292/JVMS1922.3.99\",\"DOIUrl\":null,\"url\":null,\"abstract\":\"Aus den obigen Resultaten, konnen die Veranderungen der roten Blutkorperchen zufolge von Schwankung der Korpertemperatur wahrend des Krankheitsverlaufes wie folgt erklart und zusammengefasst werden.1. 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Die Zahlen-Veranderung der roten Blutkorperchen.Im allgenimen fangen die rote Blutkorperchen an zu vermindern Wahrend des Anfangsstadiums der Erkrankung und zwar meistens in den ersten 4 Tagen, bisweilen aber in den 9. bis 13. Krankheitstagen. Im Falle, wo sich eine tuchtige Korpertemperatursteigerung im Anfangsstadium erscheint, ist die Veranderung bemerkbar deutlich. Aber in anderen Fallen sind so geringe, ja sogar keine Veranderungen beobachtet worden. In Nr. 7 ist z. B. eine geringere Temperaturerhohung wahrend der ersten 3 Krankheitstage beobachtet worden, liess sich fast keine Veranderung an der Blutkorperchenzahl erwiesen und erst am 15. Krankheitstage d. h. am 2 Tage des zweiten Anfalls richtete sich die Rotenzahlkurve nach unten. Wie aus obigen ersichtlich, steht der Verminderungsgrad des roten Blutkorperchens immer im Verhaltnis zu der Hohe der Korpertemperatur und der Dauer des Fieberanfalls. 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BEITRÄGE ZUR KENNTNIS VON DER PATHOLOGISCHEN VERÄNDERUNG DER ROTEN BLUTKÖRPERCHEN BEI DER INFEKTIÖSEN BLUTARMUT DER PFERDE
Aus den obigen Resultaten, konnen die Veranderungen der roten Blutkorperchen zufolge von Schwankung der Korpertemperatur wahrend des Krankheitsverlaufes wie folgt erklart und zusammengefasst werden.1. Fieberform.Die 10 Versuchspferde erkrankten nach verschiedenen Inkubationsstadien d. h. von 6 bis 21 Tagen nach Impfung des virsushaltigen Blutes und zeigten die alle eigentliche Korpertemperaturerhohung. Wenngleich die Temperaturerhohungen in ersten Anfallen meist so hoch wie 40.0°C oder daruber erreichen, doch sind in einigen Fallen (Nr. 4, Nr. 5 und Nr. 7) ganz niedrig geblieben. Der erste Anfall dauert meistens 4 bis 7 Tage lang, aber bisweilen 10 Tage lang bei einer geringeren wie in Nr. 5 und 3 Wochen lang bei einer heftigen Korpertemperaturerhohung wie in Nr. 3. Das Auftreten des Zwischenstadiums nach dem ersten Anfall war verschiedenartig. In den meisten Fallen kehrte die Temperatur einmal zu normaler zuruck und dann trat der zweite Anfall ein. Ganz interessant war es aber noch solche Fallen zu beobachten, wo sich die Temperatur, wie in Nr. 1, 2 Wochen lang um 38.0° bis 39.0°C anhielte oder ganz plotzlich auftretende auffallende Steigerung zeigte. Die Dauer des Zwischenstadium ist ganz verschieden. In Nr. 3, Nr. 4 und Nr. 6 ist das zweite Anfall jeden 2 Tage, und in Nr. 5 und 8 jeden 5 Tage wiederholt aufgetreten. In Nr. 7 ist aber die Dauer 7 Tage und in Nr. 2 17 Tage lang gewesen. Der zweite Anfall erscheint sich immer deutlich, und steigt Korpertemperatur haufig auf etwa 41.0°C und dauert von 5 bis 6 Tage lang. Aber kann man auch die Falle beobachten, wo eine hohere Temperatur nur halben Tag wie am 16. in Nr. 5 dauerte oder sich ein unregelmassiges geringeres Fieber sich anhielte. Wahrend einerseits z. B. in Nr. 4 und 8 der Anfall im Laufe des zweiten Zwischenstadiums einem vollkommenen fieberiosen Zustand zukam, beobachtete man anderseits die Falle, wo sich Fieber in geringerem Grade anhielten und haufig zu dritten Anfallen ubergegangen sind. Gunstige Prognosen andeutend, sind die Anfalle grosstenteils aber allmahlich undeutlicher und die Kranken ganz fieberlos geworden.2. Die Zahlen-Veranderung der roten Blutkorperchen.Im allgenimen fangen die rote Blutkorperchen an zu vermindern Wahrend des Anfangsstadiums der Erkrankung und zwar meistens in den ersten 4 Tagen, bisweilen aber in den 9. bis 13. Krankheitstagen. Im Falle, wo sich eine tuchtige Korpertemperatursteigerung im Anfangsstadium erscheint, ist die Veranderung bemerkbar deutlich. Aber in anderen Fallen sind so geringe, ja sogar keine Veranderungen beobachtet worden. In Nr. 7 ist z. B. eine geringere Temperaturerhohung wahrend der ersten 3 Krankheitstage beobachtet worden, liess sich fast keine Veranderung an der Blutkorperchenzahl erwiesen und erst am 15. Krankheitstage d. h. am 2 Tage des zweiten Anfalls richtete sich die Rotenzahlkurve nach unten. Wie aus obigen ersichtlich, steht der Verminderungsgrad des roten Blutkorperchens immer im Verhaltnis zu der Hohe der Korpertemperatur und der Dauer des Fieberanfalls. In dem ersten Anfall in Nr. 10 betrug die Temperatur um 40.5°C, aber wegen der Kurzen Dauer derselben, sind die einmal zu vermindernden Rote sogleich im Stillstande geblieben, und betrugen 5.50 Millionen. Es ist also zu beachten, dass die Verminderung der Rote nicht immer so lange fortdauert, d. h. in gewissem Zeitpunkte wo sich die Korpertemperatur senkt, ganz still steht und dann mit dem Verschwinden der Fiebersymptome allmahlich wieder vermehrt. Die Zeitpunkte, wo keine Verminderung in den Roten bemerkbar ist, traten in dem Fall Nr. 9 schon erst am dritten, aber gewohnlich an den 5. bis 14., seltens am 20. Krankheitstage auf.