M.Sc. Harald Burger, Dipl.-Ing. Peter Betz, Dipl.-Ing. Bertram Richter, M.Sc. Max Herbers, Dr.-Ing. Nicholas Schramm, M.Sc. Johannes Diers, Dr.-Ing. Gregor Schacht, Dr.-Ing. Jan Lingemann, Prof. Dr.-Ing. Steffen Marx, Prof. Dr.-Ing. Dipl.-Wirt. Ing. Oliver Fischer
{"title":"对桥梁拆除过程中断裂肌腱的粘结锚固进行调查","authors":"M.Sc. Harald Burger, Dipl.-Ing. Peter Betz, Dipl.-Ing. Bertram Richter, M.Sc. Max Herbers, Dr.-Ing. Nicholas Schramm, M.Sc. Johannes Diers, Dr.-Ing. Gregor Schacht, Dr.-Ing. Jan Lingemann, Prof. Dr.-Ing. Steffen Marx, Prof. Dr.-Ing. Dipl.-Wirt. Ing. Oliver Fischer","doi":"10.1002/best.202400046","DOIUrl":null,"url":null,"abstract":"<p>Beim Rückbau von Spannbetonbrücken wird gelegentlich aus baupraktischen Gründen angestrebt, in Herstellrichtung abzubrechen. Dadurch liegen die Trennfugen für die Abbruchtakte nicht an den bestehenden Koppelfugen und die Spannglieder müssen sich über Verbund verankern. Nach dem Durchtrennen der Spannglieder kann nicht immer von einer sofortigen vollständigen Rückverankerung ausgegangen werden. Die Bemessung der Rückbauzustände erfordert aber eine konkrete Annahme für die Verankerungslänge. Ferner ist eine Überprüfung der tatsächlich auftretenden Spaltzugkräfte im Bereich der Verbundverankerung von Interesse. Für diese Bemessung gibt es bereits Ansätze, die bisher jedoch nicht vollständig experimentell untersucht wurden. Daher wurden beim Rückbau einer Talbrücke mehrere Messungen mit faseroptischen Sensoren durchgeführt, die Aufschluss über die Dehnungsänderung beim Abbohren eines Spannglieds geben. Daraus können Informationen über die Verbundlänge und die Spannungsverteilungen im Diskontinuitätsbereich gewonnen werden. Die Ansätze für die Bemessung aus der Literatur konnten teilweise experimentell bestätigt werden. Es zeigt sich, dass bei der Bemessung sowohl globale als auch lokale Effekte berücksichtigt werden müssen, da die Verbundlänge bei gerissenen Bauteilen größer ist. Außerdem bieten sich die präsentierten faseroptischen Messlayouts auch zur Verifizierung der rechnerischen Verankerungslängen und zur Reduktion von Unsicherheiten bei einem Rückbau an.</p>","PeriodicalId":55386,"journal":{"name":"Beton- und Stahlbetonbau","volume":"119 10","pages":"753-763"},"PeriodicalIF":1.0000,"publicationDate":"2024-09-18","publicationTypes":"Journal Article","fieldsOfStudy":null,"isOpenAccess":false,"openAccessPdf":"","citationCount":"0","resultStr":"{\"title\":\"Untersuchungen zur Verbundverankerung von durchtrennten Spanngliedern beim Brückenrückbau\",\"authors\":\"M.Sc. Harald Burger, Dipl.-Ing. Peter Betz, Dipl.-Ing. Bertram Richter, M.Sc. Max Herbers, Dr.-Ing. Nicholas Schramm, M.Sc. Johannes Diers, Dr.-Ing. Gregor Schacht, Dr.-Ing. Jan Lingemann, Prof. Dr.-Ing. Steffen Marx, Prof. Dr.-Ing. Dipl.-Wirt. Ing. Oliver Fischer\",\"doi\":\"10.1002/best.202400046\",\"DOIUrl\":null,\"url\":null,\"abstract\":\"<p>Beim Rückbau von Spannbetonbrücken wird gelegentlich aus baupraktischen Gründen angestrebt, in Herstellrichtung abzubrechen. Dadurch liegen die Trennfugen für die Abbruchtakte nicht an den bestehenden Koppelfugen und die Spannglieder müssen sich über Verbund verankern. Nach dem Durchtrennen der Spannglieder kann nicht immer von einer sofortigen vollständigen Rückverankerung ausgegangen werden. Die Bemessung der Rückbauzustände erfordert aber eine konkrete Annahme für die Verankerungslänge. Ferner ist eine Überprüfung der tatsächlich auftretenden Spaltzugkräfte im Bereich der Verbundverankerung von Interesse. Für diese Bemessung gibt es bereits Ansätze, die bisher jedoch nicht vollständig experimentell untersucht wurden. Daher wurden beim Rückbau einer Talbrücke mehrere Messungen mit faseroptischen Sensoren durchgeführt, die Aufschluss über die Dehnungsänderung beim Abbohren eines Spannglieds geben. Daraus können Informationen über die Verbundlänge und die Spannungsverteilungen im Diskontinuitätsbereich gewonnen werden. Die Ansätze für die Bemessung aus der Literatur konnten teilweise experimentell bestätigt werden. Es zeigt sich, dass bei der Bemessung sowohl globale als auch lokale Effekte berücksichtigt werden müssen, da die Verbundlänge bei gerissenen Bauteilen größer ist. Außerdem bieten sich die präsentierten faseroptischen Messlayouts auch zur Verifizierung der rechnerischen Verankerungslängen und zur Reduktion von Unsicherheiten bei einem Rückbau an.</p>\",\"PeriodicalId\":55386,\"journal\":{\"name\":\"Beton- und Stahlbetonbau\",\"volume\":\"119 10\",\"pages\":\"753-763\"},\"PeriodicalIF\":1.0000,\"publicationDate\":\"2024-09-18\",\"publicationTypes\":\"Journal Article\",\"fieldsOfStudy\":null,\"isOpenAccess\":false,\"openAccessPdf\":\"\",\"citationCount\":\"0\",\"resultStr\":null,\"platform\":\"Semanticscholar\",\"paperid\":null,\"PeriodicalName\":\"Beton- und Stahlbetonbau\",\"FirstCategoryId\":\"5\",\"ListUrlMain\":\"https://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1002/best.202400046\",\"RegionNum\":4,\"RegionCategory\":\"工程技术\",\"ArticlePicture\":[],\"TitleCN\":null,\"AbstractTextCN\":null,\"PMCID\":null,\"EPubDate\":\"\",\"PubModel\":\"\",\"JCR\":\"Q4\",\"JCRName\":\"CONSTRUCTION & BUILDING TECHNOLOGY\",\"Score\":null,\"Total\":0}","platform":"Semanticscholar","paperid":null,"PeriodicalName":"Beton- und Stahlbetonbau","FirstCategoryId":"5","ListUrlMain":"https://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1002/best.202400046","RegionNum":4,"RegionCategory":"工程技术","ArticlePicture":[],"TitleCN":null,"AbstractTextCN":null,"PMCID":null,"EPubDate":"","PubModel":"","JCR":"Q4","JCRName":"CONSTRUCTION & BUILDING TECHNOLOGY","Score":null,"Total":0}
Untersuchungen zur Verbundverankerung von durchtrennten Spanngliedern beim Brückenrückbau
Beim Rückbau von Spannbetonbrücken wird gelegentlich aus baupraktischen Gründen angestrebt, in Herstellrichtung abzubrechen. Dadurch liegen die Trennfugen für die Abbruchtakte nicht an den bestehenden Koppelfugen und die Spannglieder müssen sich über Verbund verankern. Nach dem Durchtrennen der Spannglieder kann nicht immer von einer sofortigen vollständigen Rückverankerung ausgegangen werden. Die Bemessung der Rückbauzustände erfordert aber eine konkrete Annahme für die Verankerungslänge. Ferner ist eine Überprüfung der tatsächlich auftretenden Spaltzugkräfte im Bereich der Verbundverankerung von Interesse. Für diese Bemessung gibt es bereits Ansätze, die bisher jedoch nicht vollständig experimentell untersucht wurden. Daher wurden beim Rückbau einer Talbrücke mehrere Messungen mit faseroptischen Sensoren durchgeführt, die Aufschluss über die Dehnungsänderung beim Abbohren eines Spannglieds geben. Daraus können Informationen über die Verbundlänge und die Spannungsverteilungen im Diskontinuitätsbereich gewonnen werden. Die Ansätze für die Bemessung aus der Literatur konnten teilweise experimentell bestätigt werden. Es zeigt sich, dass bei der Bemessung sowohl globale als auch lokale Effekte berücksichtigt werden müssen, da die Verbundlänge bei gerissenen Bauteilen größer ist. Außerdem bieten sich die präsentierten faseroptischen Messlayouts auch zur Verifizierung der rechnerischen Verankerungslängen und zur Reduktion von Unsicherheiten bei einem Rückbau an.
期刊介绍:
Beton- und Stahlbetonbau veröffentlicht anwendungsorientierte Beiträge zum gesamten Massivbau. Neueste wissenschaftliche Erkenntnisse, Themen aus der Baupraxis und anwendungsorientierte Beiträge über neue Normen, Vorschriften und Richtlinien machen Beton- und Stahlbetonbau zu einem unverzichtbaren Begleiter und einer der bedeutendsten Zeitschriften für den Bauingenieur, seit mehr als 100 Jahren. Mit Berichten über ausgeführte Projekte und Innovationen im Baugeschehen erhält der Ingenieur weitere praktische Hilfestellungen für seine tägliche Arbeit.
Themenüberblick:
Entwurf, Berechnung, Bemessung und Ausführung sämtlicher Konstruktionen aus Beton
Instandsetzung und Betonerhaltung
Bauwerkserhaltung und - instandsetzung
Nachrechnung bestehender Brückenbauwerke
Bauwerksüberwachung
Bewehrungs- und Befestigungstechnik
Entwicklungen der Baustoffe
Spannbeton
ausgeführte Projekte
Normen.