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Abstract
Der Beitrag widmet sich dem neuen digitalen Service-Typ Schlaf-App, der sich aktuell – augenscheinlich nachfragegetrieben – rasch in Form diverser kostenloser oder kostengünstiger Produkte verbreitet. Was bieten Schlaf-Apps? Wie machen sie sich attraktiv und was motiviert zu deren Nutzung? Dem Beitrag zufolge handelt es sich um spielerische und im Detail auch tatsächlich nutzlose, um völlig sinnfreie Produkte. Ebendeshalb bleibt aber eben die Frage nach dem Motiv dafür besonders interessant, dass Menschen im Hinblick auf das eigene Schlafen und Träumen ohne irgendwelche Mehrwerte Selbstüberwachungstechniken nutzen (und auch höchst intime Daten hergeben). Sollte man hier von bloßer Unterhaltung sprechen? Oder von Enhancement? Der Beitrag sieht beide Aspekte im Spiel.