{"title":"21. 吞并Russländischen帝国的消费者和投资者,希腊计划”和“Kü条约çük Kaynarca从1774","authors":"Christi Wort","doi":"10.1515/9783110520620-023","DOIUrl":null,"url":null,"abstract":"Der Verfasser dieses vermutlich im zeitlichen Zusammenhang mit dem Krimkrieg (1853‒1856) entstandenen Gedichts ist ein offenbar außerhalb von Waldsassen/ Oberpfalz weitgehend vergessener Autor und Altphilologe namens Franz Binhack (1836‒1915).2 Sein insgesamt 26 Strophen umfassender Reim trägt den Namen „Die orientalische Frage“ und beschreibt deren Ausgangspunkt – nämlich die Einnahme Konstantinopels von 1453 durch die Osmanen – aus Sicht eines gedachten christlichen Europas als Katastrophe, auf welche selbst die Natur mit Schrecken reagierte, denn „das Lied der Vögel schwieg.“ Das Grauen,welches die ChristInnen in Byzanzʼ erwartete, wird drastisch beschrieben, kennen die einfallenden Muslime doch offenbar kein Pardon mit den Insignien byzantinischer Kultur (die „Griechenkron“ wird von ihnen „zum Klumpen umgeschmolzen“, der Kaiserthron wird „blutbefleckt“) – und schlimmer noch, auch nicht mit den der Christenheit heiligen Dingen:","PeriodicalId":354298,"journal":{"name":"Geschichte der Krim","volume":"15 1","pages":"0"},"PeriodicalIF":0.0000,"publicationDate":"2020-06-08","publicationTypes":"Journal Article","fieldsOfStudy":null,"isOpenAccess":false,"openAccessPdf":"","citationCount":"0","resultStr":"{\"title\":\"21. Im Vorfeld der Annexion. Das Erstarken des Russländischen Reiches, der „Griechische Plan“ und der Vertrag von Küçük Kaynarca von 1774\",\"authors\":\"Christi Wort\",\"doi\":\"10.1515/9783110520620-023\",\"DOIUrl\":null,\"url\":null,\"abstract\":\"Der Verfasser dieses vermutlich im zeitlichen Zusammenhang mit dem Krimkrieg (1853‒1856) entstandenen Gedichts ist ein offenbar außerhalb von Waldsassen/ Oberpfalz weitgehend vergessener Autor und Altphilologe namens Franz Binhack (1836‒1915).2 Sein insgesamt 26 Strophen umfassender Reim trägt den Namen „Die orientalische Frage“ und beschreibt deren Ausgangspunkt – nämlich die Einnahme Konstantinopels von 1453 durch die Osmanen – aus Sicht eines gedachten christlichen Europas als Katastrophe, auf welche selbst die Natur mit Schrecken reagierte, denn „das Lied der Vögel schwieg.“ Das Grauen,welches die ChristInnen in Byzanzʼ erwartete, wird drastisch beschrieben, kennen die einfallenden Muslime doch offenbar kein Pardon mit den Insignien byzantinischer Kultur (die „Griechenkron“ wird von ihnen „zum Klumpen umgeschmolzen“, der Kaiserthron wird „blutbefleckt“) – und schlimmer noch, auch nicht mit den der Christenheit heiligen Dingen:\",\"PeriodicalId\":354298,\"journal\":{\"name\":\"Geschichte der Krim\",\"volume\":\"15 1\",\"pages\":\"0\"},\"PeriodicalIF\":0.0000,\"publicationDate\":\"2020-06-08\",\"publicationTypes\":\"Journal Article\",\"fieldsOfStudy\":null,\"isOpenAccess\":false,\"openAccessPdf\":\"\",\"citationCount\":\"0\",\"resultStr\":null,\"platform\":\"Semanticscholar\",\"paperid\":null,\"PeriodicalName\":\"Geschichte der Krim\",\"FirstCategoryId\":\"1085\",\"ListUrlMain\":\"https://doi.org/10.1515/9783110520620-023\",\"RegionNum\":0,\"RegionCategory\":null,\"ArticlePicture\":[],\"TitleCN\":null,\"AbstractTextCN\":null,\"PMCID\":null,\"EPubDate\":\"\",\"PubModel\":\"\",\"JCR\":\"\",\"JCRName\":\"\",\"Score\":null,\"Total\":0}","platform":"Semanticscholar","paperid":null,"PeriodicalName":"Geschichte der Krim","FirstCategoryId":"1085","ListUrlMain":"https://doi.org/10.1515/9783110520620-023","RegionNum":0,"RegionCategory":null,"ArticlePicture":[],"TitleCN":null,"AbstractTextCN":null,"PMCID":null,"EPubDate":"","PubModel":"","JCR":"","JCRName":"","Score":null,"Total":0}
21. Im Vorfeld der Annexion. Das Erstarken des Russländischen Reiches, der „Griechische Plan“ und der Vertrag von Küçük Kaynarca von 1774
Der Verfasser dieses vermutlich im zeitlichen Zusammenhang mit dem Krimkrieg (1853‒1856) entstandenen Gedichts ist ein offenbar außerhalb von Waldsassen/ Oberpfalz weitgehend vergessener Autor und Altphilologe namens Franz Binhack (1836‒1915).2 Sein insgesamt 26 Strophen umfassender Reim trägt den Namen „Die orientalische Frage“ und beschreibt deren Ausgangspunkt – nämlich die Einnahme Konstantinopels von 1453 durch die Osmanen – aus Sicht eines gedachten christlichen Europas als Katastrophe, auf welche selbst die Natur mit Schrecken reagierte, denn „das Lied der Vögel schwieg.“ Das Grauen,welches die ChristInnen in Byzanzʼ erwartete, wird drastisch beschrieben, kennen die einfallenden Muslime doch offenbar kein Pardon mit den Insignien byzantinischer Kultur (die „Griechenkron“ wird von ihnen „zum Klumpen umgeschmolzen“, der Kaiserthron wird „blutbefleckt“) – und schlimmer noch, auch nicht mit den der Christenheit heiligen Dingen: