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Dokufiktionalität in Literatur und Medien最新文献

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Inszenierungsstrategien einer Ökonomie des Wissens in der Serie Chernobyl 展示一个Chernobyl系列的知识经济
Pub Date : 2021-11-08 DOI: 10.1515/9783110692990-009
Daniel Schäbler
Legasov, der maßgeblich an der Aufräumaktionnach der Reaktorkatastrophe von Chernobyl 1986 beteiligt war, hat dieseWorte vermutlich so nie gesprochen, wohl aber Tonbänder hinterlassen, auf denen er die sowjetische Informationspolitik kritisiert und die Schuld nicht nur bei Einzelnen sieht, sondern im gesamten Sys­ tem verortet.2 Indem der Prolog die Opposition zwischenWahrheit und Lügen er­ öffnet, lässt diese Eingangsszene bereits erkennen, dass die Serie zentral um das Verhältnis von Fakt und Fiktion kreist, indem sie fragt: Warum und auf welche Weise werden aus tatsächlichen Ereignissen fingierte Ereignisse, mithin Lügen, fabriziert? Zentral ist hierbei auch die Frage nach dem Wissensstand der Betei­ ligten: Wer hat wann von was gewusst? Wer hat welchen Befehl gegeben? Wie wird die Schuldfrage diskursiv aufbereitet, um die Machtverhältnisse zu bewah­ ren? Authentizität ist damit ein „Effekt“, der „weniger in der Quelle begründet“ ist, sondernvielmehrhervorgerufenwird „durchdieWirkungbestimmterVermitt­ lungsstrategien in der Rezeption des Mediennutzers.“3 Den Inszenierungsstrategien, die die Serie zur Verhandlung dieser Fragen wählt, soll im Folgenden nachgegangen und darüber hinaus beleuchtet werden, wie Chernobyl auf der Darstellungsebene Authentizität erzeugt, um glaubwür­
日内瓦·拘捕与1986年切罗伯反应堆灾难后的清理工作有关。他辞去了这些讲话,但很可能并未发表这些话语,写上了批评苏联公共信息政策的录音,称这些信息不仅与个人有关,而且与全西方社会都吻合。2通过这一序曲揭开了对真实和谎言的反对,这个正宗的开端已经表明,这一电视剧集中围绕着事实和小说之间的关系,并提问:谎言来源于真实事件为什么和如何捏造呢?关于bette应有的知识,其中最重要的是:谁对什么有多了解?谁下的命令?要怎样过度处理轻审问题以保护大家的力量?实际是“效果”,这“要少得多”,这是“媒体出版人对因果关系这一问题的集体反应”。3讨论这个问题时要采用的策略如下
{"title":"Inszenierungsstrategien einer Ökonomie des Wissens in der Serie Chernobyl","authors":"Daniel Schäbler","doi":"10.1515/9783110692990-009","DOIUrl":"https://doi.org/10.1515/9783110692990-009","url":null,"abstract":"Legasov, der maßgeblich an der Aufräumaktionnach der Reaktorkatastrophe von Chernobyl 1986 beteiligt war, hat dieseWorte vermutlich so nie gesprochen, wohl aber Tonbänder hinterlassen, auf denen er die sowjetische Informationspolitik kritisiert und die Schuld nicht nur bei Einzelnen sieht, sondern im gesamten Sys­ tem verortet.2 Indem der Prolog die Opposition zwischenWahrheit und Lügen er­ öffnet, lässt diese Eingangsszene bereits erkennen, dass die Serie zentral um das Verhältnis von Fakt und Fiktion kreist, indem sie fragt: Warum und auf welche Weise werden aus tatsächlichen Ereignissen fingierte Ereignisse, mithin Lügen, fabriziert? Zentral ist hierbei auch die Frage nach dem Wissensstand der Betei­ ligten: Wer hat wann von was gewusst? Wer hat welchen Befehl gegeben? Wie wird die Schuldfrage diskursiv aufbereitet, um die Machtverhältnisse zu bewah­ ren? Authentizität ist damit ein „Effekt“, der „weniger in der Quelle begründet“ ist, sondernvielmehrhervorgerufenwird „durchdieWirkungbestimmterVermitt­ lungsstrategien in der Rezeption des Mediennutzers.“3 Den Inszenierungsstrategien, die die Serie zur Verhandlung dieser Fragen wählt, soll im Folgenden nachgegangen und darüber hinaus beleuchtet werden, wie Chernobyl auf der Darstellungsebene Authentizität erzeugt, um glaubwür­","PeriodicalId":102241,"journal":{"name":"Dokufiktionalität in Literatur und Medien","volume":"34 1","pages":"0"},"PeriodicalIF":0.0,"publicationDate":"2021-11-08","publicationTypes":"Journal Article","fieldsOfStudy":null,"isOpenAccess":false,"openAccessPdf":"","citationCount":null,"resultStr":null,"platform":"Semanticscholar","paperid":"120987712","PeriodicalName":null,"FirstCategoryId":null,"ListUrlMain":null,"RegionNum":0,"RegionCategory":"","ArticlePicture":[],"TitleCN":null,"AbstractTextCN":null,"PMCID":"","EPubDate":null,"PubModel":null,"JCR":null,"JCRName":null,"Score":null,"Total":0}
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Reality-TV und die Wirklichkeit. Überlegungen aus medienwissenschaftlicher Perspektive 真实和真实媒体的思考
Pub Date : 2021-11-08 DOI: 10.1515/9783110692990-010
T. Schröder
Das schwierigeVerhältnis vonFernsehenundWirklichkeitwird in derMedienwis­ senschaft seit langem intensiv diskutiert. Drei unterschiedliche Stränge prägen die Diskussion bis heute: die Objektivitätsdebatte imBereich der journalistischen Berichterstattung, die Auseinandersetzung um das Spannungsverhältnis von Au­ thentizität und Inszenierung, wie sie etwa imBereich der Dokumentarfilmtheorie geführt wurde, und schließlich die Diskussion umWirklichkeit und Medienreali­ tät, in der es umdie durchMedienlogiken bedingte Konstruktion vonWirklichkeit und ihre Auswirkungen auf das Weltbild der Zuschauer*innen geht.1 Zielscheibe der kritischen Betrachtung war dabei lange vor allem der Bereich des dokumentarischen Fernsehens. Hintergrund war eine klare Trennung, die das Programmangebot des Fernsehens (im Selbstverständnis der Fernsehma­ cher*innen wie auch aus analytischer Sicht) bis weit in die 1980er Jahre prägte:2 Auf der einen Seite standen die Informationsangebote des Fernsehens, die sich auf die außermediale Wirklichkeit beziehen und diese nach journalistischen Prinzipien aufbereiten; auf der anderen Seite stand der Unterhaltungsbereich, der einerseits performative Unterhaltung in der Form von Shows oder Quizsen­ dungen, andererseits fiktionale Unterhaltung in Form von Spielfilmen und Serien umfasst. Dass diese Trennung begrifflich unscharf und in der Sache höchst problema­ tisch ist, steht heute außer Frage: Das betrifft zunächst das Verhältnis von Infor­ mationundUnterhaltung– zweiKategorien, die ja inWahrheit keineGegenbegrif­ fe sind und die in der Wahrnehmung des Publikums auch gar nicht so aufgefasst
电视效果方面的困难在媒体文化中经常被讨论三个不同的线的讨论至今:Objektivitätsdebatte imBereich美国新闻界报道利用解决Spannungsverhältnis噢thentizität和戏中约imBereich Dokumentarfilmtheorie打出来的,后来讨论umWirklichkeit和Medienreali——要不是,umdie durchMedienlogiken造成观众设计的vonWirklichkeit及其影响钟*里面geht.1人们一直都受到质询者的攻击,特别是在纪录片行业。背景是一个明确的区分,电视的Programmangebot(在Fernsehma领土内部,比如自我认知方面也从分析的角度),直至1980年代越来越远,创造:电视2一方面站由于Informationsangebote außermediale现实和意指这些后,新闻原则的;从另一个角度来说,娱乐包括娱乐,一方面包括以剧情或益智问答形式的虚拟娱乐,另一方面则包括以游戏电影和电视剧形式的虚拟娱乐。断定这种分离begrifflich图象非常毛病——桌子,一案中除了问题:首先,这涉及到今天有关系的Infor mationundUnterhaltung zweiKategorien、齐全,inWahrheit keineGegenbegrif - fe和存储在观众的也没有那么崇高
{"title":"Reality-TV und die Wirklichkeit. Überlegungen aus medienwissenschaftlicher Perspektive","authors":"T. Schröder","doi":"10.1515/9783110692990-010","DOIUrl":"https://doi.org/10.1515/9783110692990-010","url":null,"abstract":"Das schwierigeVerhältnis vonFernsehenundWirklichkeitwird in derMedienwis­ senschaft seit langem intensiv diskutiert. Drei unterschiedliche Stränge prägen die Diskussion bis heute: die Objektivitätsdebatte imBereich der journalistischen Berichterstattung, die Auseinandersetzung um das Spannungsverhältnis von Au­ thentizität und Inszenierung, wie sie etwa imBereich der Dokumentarfilmtheorie geführt wurde, und schließlich die Diskussion umWirklichkeit und Medienreali­ tät, in der es umdie durchMedienlogiken bedingte Konstruktion vonWirklichkeit und ihre Auswirkungen auf das Weltbild der Zuschauer*innen geht.1 Zielscheibe der kritischen Betrachtung war dabei lange vor allem der Bereich des dokumentarischen Fernsehens. Hintergrund war eine klare Trennung, die das Programmangebot des Fernsehens (im Selbstverständnis der Fernsehma­ cher*innen wie auch aus analytischer Sicht) bis weit in die 1980er Jahre prägte:2 Auf der einen Seite standen die Informationsangebote des Fernsehens, die sich auf die außermediale Wirklichkeit beziehen und diese nach journalistischen Prinzipien aufbereiten; auf der anderen Seite stand der Unterhaltungsbereich, der einerseits performative Unterhaltung in der Form von Shows oder Quizsen­ dungen, andererseits fiktionale Unterhaltung in Form von Spielfilmen und Serien umfasst. Dass diese Trennung begrifflich unscharf und in der Sache höchst problema­ tisch ist, steht heute außer Frage: Das betrifft zunächst das Verhältnis von Infor­ mationundUnterhaltung– zweiKategorien, die ja inWahrheit keineGegenbegrif­ fe sind und die in der Wahrnehmung des Publikums auch gar nicht so aufgefasst","PeriodicalId":102241,"journal":{"name":"Dokufiktionalität in Literatur und Medien","volume":"297 1","pages":"0"},"PeriodicalIF":0.0,"publicationDate":"2021-11-08","publicationTypes":"Journal Article","fieldsOfStudy":null,"isOpenAccess":false,"openAccessPdf":"","citationCount":null,"resultStr":null,"platform":"Semanticscholar","paperid":"122155212","PeriodicalName":null,"FirstCategoryId":null,"ListUrlMain":null,"RegionNum":0,"RegionCategory":"","ArticlePicture":[],"TitleCN":null,"AbstractTextCN":null,"PMCID":"","EPubDate":null,"PubModel":null,"JCR":null,"JCRName":null,"Score":null,"Total":0}
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Zwischen Fiktion, Dokufiktion und Metafiktion: Umberto Ecos Roman Il cimitero di Praga im Kontext seiner Recherchen zu den Weisen von Zion 编剧、编剧和测量学家:Umberto Ecos的小说《锡梅罗圣经》,根据他对锡安智者的研究
Pub Date : 2021-11-08 DOI: 10.1515/9783110692990-002
Monika Schmitz-emans
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Was darf/kann Geschichtsschreibung im Zeichen der Dokufiktion leisten? Überlegungen zu Möglichkeiten und Herausforderungen der Geschichtsvermittlung in der populären spanischen Gegenwartskultur 历史可以怎样进行呢?时下很时髦的西班牙自身文化
Pub Date : 2021-11-08 DOI: 10.1515/9783110692990-008
Sabine Friedrich
Spanischer Bürgerkrieg goes Pop, so lautet die 2019 publizierte Dissertation von Daniela Kuschel.1 Wie bereits der pointiert formulierte Titel – eine Anspielung auf einen früheren, von Barbara Korte und Sylvia Paletschek herausgegebenen Sammelband History Goes Pop2 – suggeriert, untersucht die Studie die Darstel­ lung des spanischen Bürgerkriegs in unterschiedlichen populärkulturellen Dis­ kursen. Inden letzten zwei Jahrzehntenhat sich imZugedes sogenanntenmemory booms, der ein globales Phänomen darstellt, eine starke Popularisierung der Ge­ schichtsvermittlung vollzogen. PopuläreMassenmedienwie Comics, Daily Soaps, unterhaltsame Fernsehformate, Computerspiele undGeschichtshappenings, z. B. Reenactments, interaktive Ausstellungen, historische Themenparks oder Mittel­ altermärkte vermitteln Historie und Zeitgeschichte nicht rein informativ auf der Basis gesicherter Fakten, sondern machen Geschichte für ein breites, heteroge­ nes Publikum auf unterhaltsame Weise emotional erlebbar. Wie Aleida Assmann
西班牙内战的结Pop,是2019年广为宣传的论文Daniela Kuschel.1如上正如pointiert爵位”过去,Barbara Korte的西尔维娅Paletschek这本选集出版历史的结Pop2——一样,调查委员会在Darstel阿龙研究西班牙内战在不同populärkulturellen没有人——课程.以印度本土为中心的书籍“年代繁荣”,是一种全球性的现象。PopuläreMassenmedienwie每日肥皂剧爆笑Fernsehformate、玩电脑游戏、漫画undGeschichtshappenings .比如说,Reenactments互动展览、历史主题或中欧altermärkte病史,并传达Zeitgeschichte不纯洁见闻,需通过基于历史事实,而是做一大系列,heteroge nes观众爆笑方式情感erlebbar .阿来达·阿西曼
{"title":"Was darf/kann Geschichtsschreibung im Zeichen der Dokufiktion leisten? Überlegungen zu Möglichkeiten und Herausforderungen der Geschichtsvermittlung in der populären spanischen Gegenwartskultur","authors":"Sabine Friedrich","doi":"10.1515/9783110692990-008","DOIUrl":"https://doi.org/10.1515/9783110692990-008","url":null,"abstract":"Spanischer Bürgerkrieg goes Pop, so lautet die 2019 publizierte Dissertation von Daniela Kuschel.1 Wie bereits der pointiert formulierte Titel – eine Anspielung auf einen früheren, von Barbara Korte und Sylvia Paletschek herausgegebenen Sammelband History Goes Pop2 – suggeriert, untersucht die Studie die Darstel­ lung des spanischen Bürgerkriegs in unterschiedlichen populärkulturellen Dis­ kursen. Inden letzten zwei Jahrzehntenhat sich imZugedes sogenanntenmemory booms, der ein globales Phänomen darstellt, eine starke Popularisierung der Ge­ schichtsvermittlung vollzogen. PopuläreMassenmedienwie Comics, Daily Soaps, unterhaltsame Fernsehformate, Computerspiele undGeschichtshappenings, z. B. Reenactments, interaktive Ausstellungen, historische Themenparks oder Mittel­ altermärkte vermitteln Historie und Zeitgeschichte nicht rein informativ auf der Basis gesicherter Fakten, sondern machen Geschichte für ein breites, heteroge­ nes Publikum auf unterhaltsame Weise emotional erlebbar. Wie Aleida Assmann","PeriodicalId":102241,"journal":{"name":"Dokufiktionalität in Literatur und Medien","volume":"28 1","pages":"0"},"PeriodicalIF":0.0,"publicationDate":"2021-11-08","publicationTypes":"Journal Article","fieldsOfStudy":null,"isOpenAccess":false,"openAccessPdf":"","citationCount":null,"resultStr":null,"platform":"Semanticscholar","paperid":"122189031","PeriodicalName":null,"FirstCategoryId":null,"ListUrlMain":null,"RegionNum":0,"RegionCategory":"","ArticlePicture":[],"TitleCN":null,"AbstractTextCN":null,"PMCID":"","EPubDate":null,"PubModel":null,"JCR":null,"JCRName":null,"Score":null,"Total":0}
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Alles nur inszeniert? Das politische Kino Jafar Panahis 演戏?羽之王政治影院
Pub Date : 2021-11-08 DOI: 10.1515/9783110692990-007
Stephanie Catani
„Sie machen doch hier einen Film, oder?“, fragt in Jafar Panahis 2015 erschiene­ nem Film Taxi der Fahrgast Omid den merkwürdigen Taxifahrer, in dessen Wa­ gen er gestiegen ist und hinter dem er – zu Recht, wie sich herausstellt – den ira­ nischen Regisseur Panahi vermutet.1 In diesem Taxi spielt sich Alltägliches und zugleich Sonderbares ab, sodass Omid sich bald als Teil einer filmischen Insze­ nierung wähnt, die Panahi, der Regisseur (nicht der Taxifahrer), bewusst so an­ geordnet hat. „Sie haben das alles nur inszeniert und denken, ich falle darauf herein“ (Taxi, 00:17:59), glaubt Omid zuwissen – und ist sich bis zumEnde seiner Taxifahrt so sicher doch nicht. Mit Omid, der mit seiner Skepsis die vierte Wand durchbricht, fragen sich auch die Filmzuschauer*innen sukzessive: „Ist das hier alles nur inszeniert?“ Wo endet die Dokumentation, wo die Fiktion – oder ist die Grenze zwischen beiden längst aufgelöst? Jafar Panahi ist ein in Ost-Aserbaidschan geborener iranischer Filmemacher, der bereits in frühester Jugend eine Leidenschaft für das Kino, insbesondere für das italienische Kino der 1950er Jahre entwickelt. Als Assistent seines Lehrmeis­ ters und späteren Mentors Abbas Kiarostami lernt er ein iranisches Kino kennen, das einWeltkino ist: Kiarostami, 2016 verstorben, gilt heute als einer der wichtigs­ ten Regisseure der globalen Filmgeschichte.2 Er ist es auch, der das Drehbuch zu Panahis Spielfilmdebüt Badkonake Sefid (dt. Derweisse Ballon)3 verfasst. Der Film wird 1995 sogleich mit der Goldenen Kamera der Filmfestspiele von Cannes ausgezeichnet. Seither ist Panahi zu einemder bekanntesten Filmemacher*innen des Iran aufgestiegen, hat 2000 mit dem Spielfilm Dayereh (dt. Der Kreis) den Goldenen Löwen in Venedig und mit Offside 2006 den Silbernen Bären der Ber­ linale gewinnen können. Offside, ein Film über eine Gruppe von Mädchen und Frauen, die versuchen, das entscheidendeWM-Qualifikationsspiel der iranischen Fußballnationalmannschaft in Teheran zu besuchen, ist vielleicht der bekann­ teste Film des Regisseurs: im Iran verboten – in Europa gefeiert. Leicht hatte es
你们在拍电影吧?"乘客奥米德的一部电影《出租车之问》于2015年发布这种车内的日常小事都很奇特,因此奥米德很快就会以为自己是导演(非出租车司机)费时操纵的对象。”这都是你策划的,他们以为我上当了。”(在这幅充满怀疑的作品《银幕的诞生》里,过度地担心“这一切都是精心安排的吗?档案司何时停止科幻小说抑或两者之间的界限何时终结?贾法·帕纳希是在东阿塞拜疆出生的伊朗电影制作人,他从小就对电影,特别是50年代的意大利电影产生了热情。作为其导师以及以后的导师阿巴斯·基斯拉米的助手,他遭到了一间伊朗电影院的提名。基罗斯塔米,在2016年去世,现在被认为是全球电影史的一个重要导演。三号气球1995年的戛纳电影节上的金摄像机会被很快地评奖通过。之后,Panahi就成为了伊朗最著名的电影制作人。这个圈在威尼斯的金狮子,在2006年的当地居民可以赢得银熊奖杯。《披露》是一部关于一群女孩和妇女试图参加德黑兰国家足球队的关键障碍赛的电影,也许是轻而易举
{"title":"Alles nur inszeniert? Das politische Kino Jafar Panahis","authors":"Stephanie Catani","doi":"10.1515/9783110692990-007","DOIUrl":"https://doi.org/10.1515/9783110692990-007","url":null,"abstract":"„Sie machen doch hier einen Film, oder?“, fragt in Jafar Panahis 2015 erschiene­ nem Film Taxi der Fahrgast Omid den merkwürdigen Taxifahrer, in dessen Wa­ gen er gestiegen ist und hinter dem er – zu Recht, wie sich herausstellt – den ira­ nischen Regisseur Panahi vermutet.1 In diesem Taxi spielt sich Alltägliches und zugleich Sonderbares ab, sodass Omid sich bald als Teil einer filmischen Insze­ nierung wähnt, die Panahi, der Regisseur (nicht der Taxifahrer), bewusst so an­ geordnet hat. „Sie haben das alles nur inszeniert und denken, ich falle darauf herein“ (Taxi, 00:17:59), glaubt Omid zuwissen – und ist sich bis zumEnde seiner Taxifahrt so sicher doch nicht. Mit Omid, der mit seiner Skepsis die vierte Wand durchbricht, fragen sich auch die Filmzuschauer*innen sukzessive: „Ist das hier alles nur inszeniert?“ Wo endet die Dokumentation, wo die Fiktion – oder ist die Grenze zwischen beiden längst aufgelöst? Jafar Panahi ist ein in Ost-Aserbaidschan geborener iranischer Filmemacher, der bereits in frühester Jugend eine Leidenschaft für das Kino, insbesondere für das italienische Kino der 1950er Jahre entwickelt. Als Assistent seines Lehrmeis­ ters und späteren Mentors Abbas Kiarostami lernt er ein iranisches Kino kennen, das einWeltkino ist: Kiarostami, 2016 verstorben, gilt heute als einer der wichtigs­ ten Regisseure der globalen Filmgeschichte.2 Er ist es auch, der das Drehbuch zu Panahis Spielfilmdebüt Badkonake Sefid (dt. Derweisse Ballon)3 verfasst. Der Film wird 1995 sogleich mit der Goldenen Kamera der Filmfestspiele von Cannes ausgezeichnet. Seither ist Panahi zu einemder bekanntesten Filmemacher*innen des Iran aufgestiegen, hat 2000 mit dem Spielfilm Dayereh (dt. Der Kreis) den Goldenen Löwen in Venedig und mit Offside 2006 den Silbernen Bären der Ber­ linale gewinnen können. Offside, ein Film über eine Gruppe von Mädchen und Frauen, die versuchen, das entscheidendeWM-Qualifikationsspiel der iranischen Fußballnationalmannschaft in Teheran zu besuchen, ist vielleicht der bekann­ teste Film des Regisseurs: im Iran verboten – in Europa gefeiert. Leicht hatte es","PeriodicalId":102241,"journal":{"name":"Dokufiktionalität in Literatur und Medien","volume":"14 1","pages":"0"},"PeriodicalIF":0.0,"publicationDate":"2021-11-08","publicationTypes":"Journal Article","fieldsOfStudy":null,"isOpenAccess":false,"openAccessPdf":"","citationCount":null,"resultStr":null,"platform":"Semanticscholar","paperid":"124495903","PeriodicalName":null,"FirstCategoryId":null,"ListUrlMain":null,"RegionNum":0,"RegionCategory":"","ArticlePicture":[],"TitleCN":null,"AbstractTextCN":null,"PMCID":"","EPubDate":null,"PubModel":null,"JCR":null,"JCRName":null,"Score":null,"Total":0}
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Böhmermanns „Reichspark“: Pseudodokumentarische Lektüren als reflexives Reenactment 波希米亚的“丰富资源”他的作品描绘了他的思想
Pub Date : 2021-11-08 DOI: 10.1515/9783110692990-016
Vera Podskalsky
Diese Frage stellt Jan Böhmermann in der Fake-Dokumentation2 Unternehmen Reichspark, die 2017 im Neo Magazin Royale ausgestrahlt wurde. Der geplante Nachbau eines Konzentrationslagers, auf den er sich hier bezieht, soll durch den vom Neo Magazin fingierten Unternehmer Raphael Gamper erfolgen, der, so die Behauptung der Fake-Dokumentation, im Begriff sei, einen NS-Themenpark zu errichten. Die Mockumentary gibt vor, das Team des Neo Magazins sei im Zuge einer „investigativen Recherche“ auf das Projekt aufmerksam geworden und be­ richte nun darüber. Das Zitat und seine Einbettung deuten bereits an, dass die deutsche Erin­ nerungskultur in der Mockumentary auf unterschiedlichen Ebenen verhandelt wird, wobei dasVerhältnis vonFakt undFiktion konstitutiv für dieseVerhandlung ist. Im Aufsatz soll die These vertreten werden, dass die Mockumentary Unter­ nehmen Reichspark und ihre Verschränkung mit einer kurz nach der Ausstrah­ lung stattfindenden Kunstausstellung als eine Form von reflexivem Reenactment zu verstehen sind. Die Akteur*innen sind Produzent*innen und Rezipient*innen gleichermaßen, wobei dieses Reenactment verfremdend als pseudodokumentari­ schesNachspielen erfolgt und so zurReflexionüber dasKonzeptder Zeugenschaft und die deutsche Erinnerungskultur auffordert.
上述问题来自阿尔泽梅曼在2017年的《皇室》杂志发表的两家伪造文件公司。他提到的集中营复制品将由新杂志虚构的企业家Raphael Gamper复制,后者声称将会建造一个纳粹主题公园。诡辩杂志称,新杂志的团队通过“调查调查”意识到了这个项目,现在该为其做个报道了。引文及其归位文化已经表明,德国人的反对文化是在不同的层次上进行协商的,而这种协商包含着真正和虚构之间的固有关系。在接下来的论文中可以说明这种摩托主义其实是国家公园及其镶嵌在一系列向后展示的艺术品之后的一种思想反射角色*内部都是制作人,并同时偏好将其描绘成虚拟记录片并诱导人反思证人的概念和德国记忆文化。
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Heinrich Gerlachs Dokumentarromane Durchbruch bei Stalingrad (1945/2016) und Odyssee in Rot (1966/2017) und Aspekte der zeitgenössischen Rezeption 德国青少年杂志《德国青少年心理学
Pub Date : 2021-11-08 DOI: 10.1515/9783110692990-014
Carsten Gansel
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Frontmatter
Pub Date : 2021-11-08 DOI: 10.1515/9783110692990-fm
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„If the kids are united . . . “ – Geschichtsschreibung/ Geschichtenschreibung als literarischer Roundtable: Jürgen Teipels Doku-Roman Verschwende Deine Jugend 孩子们会回来的《历史/历史大通》:托尔根·特佩尔的纪录片小说浪费了你的青春
Pub Date : 2021-11-08 DOI: 10.1515/9783110692990-013
Markus Wiegandt
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Dokufiktionalität in Literatur und Medien – Einleitung 小说和媒体的编导
Pub Date : 2021-11-08 DOI: 10.1515/9783110692990-001
A. Bidmon, Christine Lubkoll
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Dokufiktionalität in Literatur und Medien
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