Die Beschreibung von Forschungsdaten im Bereich des Forschungsdatenmanagements ist oft ungenau, unvollständig oder nicht konsistent bzw. leidet unter einer nicht konsequent durchgeführten Metadatenkuration. Der Beitrag stellt einen bibliotheks - und informationswissenschaftlich motivierten Ansatz vor, wie Metadaten über Forschungsdaten mithilfe des konzeptuellen Modells von FRBR (Functional Requirements for Bibliographic Records) verbessert werden können. Das konkrete Ziel dabei ist die Konstruktion eines Wissensgraphen, der FRBRisierte Metadaten aus einem Datenkatalog mit Metadaten aus einem Bibliothekskatalog sowie mit Forschungsinformation integriert. Die Methode baut auf einem Datenkatalog mit einem auf DCAT (Data Catalog Vocabulary) und Disco ( DDI RDF Discovery Vocabulary) basierenden Anwendungsprofil als Metadatenschema auf. Die Metadaten im Datenkatalog werden mit SHACL (Shapes Constraint Language) validiert und dienen somit als Grundlage für die FRBRisierung zum Aufbau des Wissensgraphen mit FaBiO (FRBR - aligned Bibliographic Ontology) als FRBR - basiertem Datenmodell. Die FRBRisierten und integrierten Metadaten im Wissensgraphen unterstützen schließlich aufgrund der besseren Metadatenqualität und der Vorgehensweise zur Verlinkung von Entitäten aus Datenkatalog, Bibliothekskatalog und Forschungsinformationssystem insbesondere die Versionierung und Provenienzinformation von Forschungsdaten und nicht zuletzt auch die Datenzitation. Der FRBRisierungsansatz trägt dadurch zur Verbesserung des Information Retrieval in Discovery - Systemen für Forschungsdaten bei.
{"title":"Vom Datenkatalog zum Wissensgraph - Forschungsdaten im konzeptuellen Modell von FRBR","authors":"I. Frank","doi":"10.5283/epub.44952","DOIUrl":"https://doi.org/10.5283/epub.44952","url":null,"abstract":"Die Beschreibung von Forschungsdaten im Bereich des Forschungsdatenmanagements ist oft ungenau, unvollständig oder nicht konsistent bzw. leidet unter einer nicht konsequent durchgeführten Metadatenkuration. Der Beitrag stellt einen bibliotheks - und informationswissenschaftlich motivierten Ansatz vor, wie Metadaten über Forschungsdaten mithilfe des konzeptuellen Modells von FRBR (Functional Requirements for Bibliographic Records) verbessert werden können. Das konkrete Ziel dabei ist die Konstruktion eines Wissensgraphen, der FRBRisierte Metadaten aus einem Datenkatalog mit Metadaten aus einem Bibliothekskatalog sowie mit Forschungsinformation integriert. Die Methode baut auf einem Datenkatalog mit einem auf DCAT (Data Catalog Vocabulary) und Disco ( DDI RDF Discovery Vocabulary) basierenden Anwendungsprofil als Metadatenschema auf. Die Metadaten im Datenkatalog werden mit SHACL (Shapes Constraint Language) validiert und dienen somit als Grundlage für die FRBRisierung zum Aufbau des Wissensgraphen mit FaBiO (FRBR - aligned Bibliographic Ontology) als FRBR - basiertem Datenmodell. Die FRBRisierten und integrierten Metadaten im Wissensgraphen unterstützen schließlich aufgrund der besseren Metadatenqualität und der Vorgehensweise zur Verlinkung von Entitäten aus Datenkatalog, Bibliothekskatalog und Forschungsinformationssystem insbesondere die Versionierung und Provenienzinformation von Forschungsdaten und nicht zuletzt auch die Datenzitation. Der FRBRisierungsansatz trägt dadurch zur Verbesserung des Information Retrieval in Discovery - Systemen für Forschungsdaten bei.","PeriodicalId":90875,"journal":{"name":"ISI ... : ... IEEE Intelligence and Security Informatics. IEEE International Conference on Intelligence and Security Informatics","volume":"18 1","pages":"333-346"},"PeriodicalIF":0.0,"publicationDate":"2021-01-01","publicationTypes":"Journal Article","fieldsOfStudy":null,"isOpenAccess":false,"openAccessPdf":"","citationCount":null,"resultStr":null,"platform":"Semanticscholar","paperid":"75232858","PeriodicalName":null,"FirstCategoryId":null,"ListUrlMain":null,"RegionNum":0,"RegionCategory":"","ArticlePicture":[],"TitleCN":null,"AbstractTextCN":null,"PMCID":"","EPubDate":null,"PubModel":null,"JCR":null,"JCRName":null,"Score":null,"Total":0}
As conversational search becomes more pervasive, it becomes increasingly important to understand the user's underlying needs when they converse with such systems in diverse contexts. We report on an in - situ experiment to collect conversationally described information needs in a home cooking scenario. A human experimenter acted as the perfect conversational search system. Based on the transcription of the utterances, we present a coding scheme comprising 27 categories to annotate the information needs of users. Moreover, we use these anno-tations to perform prediction experiments based on random forest classification to establish the feasibility of predicting the information need from the raw utterances. We find that a reasonable accuracy in predicting information need categories is possible.
{"title":"Towards the Identification of Information Needs in Conversational Search Dialogues","authors":"Alexander Frummet","doi":"10.5283/epub.44962","DOIUrl":"https://doi.org/10.5283/epub.44962","url":null,"abstract":"As conversational search becomes more pervasive, it becomes increasingly important to understand the user's underlying needs when they converse with such systems in diverse contexts. We report on an in - situ experiment to collect conversationally described information needs in a home cooking scenario. A human experimenter acted as the perfect conversational search system. Based on the transcription of the utterances, we present a coding scheme comprising 27 categories to annotate the information needs of users. Moreover, we use these anno-tations to perform prediction experiments based on random forest classification to establish the feasibility of predicting the information need from the raw utterances. We find that a reasonable accuracy in predicting information need categories is possible.","PeriodicalId":90875,"journal":{"name":"ISI ... : ... IEEE Intelligence and Security Informatics. IEEE International Conference on Intelligence and Security Informatics","volume":"466 1","pages":"445-451"},"PeriodicalIF":0.0,"publicationDate":"2021-01-01","publicationTypes":"Journal Article","fieldsOfStudy":null,"isOpenAccess":false,"openAccessPdf":"","citationCount":null,"resultStr":null,"platform":"Semanticscholar","paperid":"77032240","PeriodicalName":null,"FirstCategoryId":null,"ListUrlMain":null,"RegionNum":0,"RegionCategory":"","ArticlePicture":[],"TitleCN":null,"AbstractTextCN":null,"PMCID":"","EPubDate":null,"PubModel":null,"JCR":null,"JCRName":null,"Score":null,"Total":0}
{"title":"Same same, but different ? On the Relation of Information Science and the Digital Humanities A Scientometric Comparison of Academic Journals Using LDA and Hierarchical Clustering","authors":"M. Burghardt, Janet C. Luhmann","doi":"10.5283/epub.44944","DOIUrl":"https://doi.org/10.5283/epub.44944","url":null,"abstract":"","PeriodicalId":90875,"journal":{"name":"ISI ... : ... IEEE Intelligence and Security Informatics. IEEE International Conference on Intelligence and Security Informatics","volume":"81 1","pages":"173-199"},"PeriodicalIF":0.0,"publicationDate":"2021-01-01","publicationTypes":"Journal Article","fieldsOfStudy":null,"isOpenAccess":false,"openAccessPdf":"","citationCount":null,"resultStr":null,"platform":"Semanticscholar","paperid":"85529601","PeriodicalName":null,"FirstCategoryId":null,"ListUrlMain":null,"RegionNum":0,"RegionCategory":"","ArticlePicture":[],"TitleCN":null,"AbstractTextCN":null,"PMCID":"","EPubDate":null,"PubModel":null,"JCR":null,"JCRName":null,"Score":null,"Total":0}
Repräsentative Untersuchungen ergaben, dass Suchmaschinennutzer zum Großteil weder das von Werbung bestimmte Geschäftsmodell Googles kennen noch bezahlte von organischen Ergebnissen unterscheiden können. Daran knüpft die vorliegende Masterarbeit an und untersucht, welchen Einfluss der Kenntnisstand über Suchmaschinenwerbung auf das Rechercheverhalten am PC sowie am Smartphone ausübt. Dafür wurde ein Methodenmix aus Interview, Eye-Tracking-Experiment und Fragebogen mit 50 studentischen Probanden eingesetzt. Die Probanden verfügten über ausgeprägte Kenntnisse im Bereich der Suchmaschinenwerbung, die nicht mit ihrem Rechercheverhalten korrelierten. Hinsichtlich des bei der Suche verwendeten Endgerätes zeigten sich zum Teil große Unterschiede im Blickverhalten. Diese Unterschiede lassen sich auf den Einfluss der direkten Sichtbarkeit eines Suchergebnisses an beiden getesteten Geräten zurückführen. Zukünftige Studien bieten sich dahingehend an, einerseits das Experiment mit einem anderen Sample zu wiederholen sowie andererseits zu untersuchen, wann und mit welcher Motivation Anzeigen ausgewählt werden und welcher Einfluss daraus auf den Wissenserwerb entsteht.
{"title":"Der Einfluss des Verständnisses von Suchmaschinenwerbung auf das Rechercheverhalten am PC und am mobilen Endgerät","authors":"Sebastian Schultheiß","doi":"10.5283/epub.44964","DOIUrl":"https://doi.org/10.5283/epub.44964","url":null,"abstract":"Repräsentative Untersuchungen ergaben, dass Suchmaschinennutzer zum Großteil weder das von Werbung bestimmte Geschäftsmodell Googles kennen noch bezahlte von organischen Ergebnissen unterscheiden können. Daran knüpft die vorliegende Masterarbeit an und untersucht, welchen Einfluss der Kenntnisstand über Suchmaschinenwerbung auf das Rechercheverhalten am PC sowie am Smartphone ausübt. Dafür wurde ein Methodenmix aus Interview, Eye-Tracking-Experiment und Fragebogen mit 50 studentischen Probanden eingesetzt. Die Probanden verfügten über ausgeprägte Kenntnisse im Bereich der Suchmaschinenwerbung, die nicht mit ihrem Rechercheverhalten korrelierten. Hinsichtlich des bei der Suche verwendeten Endgerätes zeigten sich zum Teil große Unterschiede im Blickverhalten. Diese Unterschiede lassen sich auf den Einfluss der direkten Sichtbarkeit eines Suchergebnisses an beiden getesteten Geräten zurückführen. Zukünftige Studien bieten sich dahingehend an, einerseits das Experiment mit einem anderen Sample zu wiederholen sowie andererseits zu untersuchen, wann und mit welcher Motivation Anzeigen ausgewählt werden und welcher Einfluss daraus auf den Wissenserwerb entsteht.","PeriodicalId":90875,"journal":{"name":"ISI ... : ... IEEE Intelligence and Security Informatics. IEEE International Conference on Intelligence and Security Informatics","volume":"95 1","pages":"461-467"},"PeriodicalIF":0.0,"publicationDate":"2021-01-01","publicationTypes":"Journal Article","fieldsOfStudy":null,"isOpenAccess":false,"openAccessPdf":"","citationCount":null,"resultStr":null,"platform":"Semanticscholar","paperid":"82776177","PeriodicalName":null,"FirstCategoryId":null,"ListUrlMain":null,"RegionNum":0,"RegionCategory":"","ArticlePicture":[],"TitleCN":null,"AbstractTextCN":null,"PMCID":"","EPubDate":null,"PubModel":null,"JCR":null,"JCRName":null,"Score":null,"Total":0}
Fabian Deifuß, Cornelius Ihle, M. Schubotz, Bela Gipp
Current instant messengers store the users’ phone book contacts typically unencrypted or hashed on a central server. In case of a server’s corruption, all contacts are either directly available in plaintext or can be unmasked using a simple dictionary attack. To solve this problem, we present procd [pʁoːst], a python implementation for privacy preserving contact discovery. procd is a trustless solution that requires neither plaintext numbers nor hashes of single phone numbers to retrieve contacts. Instead, we transfer hashed combinations of multiple phone numbers, which increases the effort for dictionary attacks to an unfeasible level using today’s hardware.
{"title":"procd: A Privacy-preserving Robust Implementation to Discover Contacts in Social Networks","authors":"Fabian Deifuß, Cornelius Ihle, M. Schubotz, Bela Gipp","doi":"10.5283/epub.44954","DOIUrl":"https://doi.org/10.5283/epub.44954","url":null,"abstract":"Current instant messengers store the users’ phone book contacts typically unencrypted or hashed on a central server. In case of a server’s corruption, all contacts are either directly available in plaintext or can be unmasked using a simple dictionary attack. To solve this problem, we present procd [pʁoːst], a python implementation for privacy preserving contact discovery. procd is a trustless solution that requires neither plaintext numbers nor hashes of single phone numbers to retrieve contacts. Instead, we transfer hashed combinations of multiple phone numbers, which increases the effort for dictionary attacks to an unfeasible level using today’s hardware.","PeriodicalId":90875,"journal":{"name":"ISI ... : ... IEEE Intelligence and Security Informatics. IEEE International Conference on Intelligence and Security Informatics","volume":"368 1","pages":"363-368"},"PeriodicalIF":0.0,"publicationDate":"2021-01-01","publicationTypes":"Journal Article","fieldsOfStudy":null,"isOpenAccess":false,"openAccessPdf":"","citationCount":null,"resultStr":null,"platform":"Semanticscholar","paperid":"80404141","PeriodicalName":null,"FirstCategoryId":null,"ListUrlMain":null,"RegionNum":0,"RegionCategory":"","ArticlePicture":[],"TitleCN":null,"AbstractTextCN":null,"PMCID":"","EPubDate":null,"PubModel":null,"JCR":null,"JCRName":null,"Score":null,"Total":0}
{"title":"#wenigerHashtagswirkenwissenschaftlicher: Der Zusammenhang von Tweet-Eigenschaften und wahrgenommener Wissenschaftlichkeit","authors":"Athanasios Mazarakis, I. Peters, J. Schmitz","doi":"10.5283/epub.44936","DOIUrl":"https://doi.org/10.5283/epub.44936","url":null,"abstract":"","PeriodicalId":90875,"journal":{"name":"ISI ... : ... IEEE Intelligence and Security Informatics. IEEE International Conference on Intelligence and Security Informatics","volume":"21 1","pages":"44-63"},"PeriodicalIF":0.0,"publicationDate":"2021-01-01","publicationTypes":"Journal Article","fieldsOfStudy":null,"isOpenAccess":false,"openAccessPdf":"","citationCount":null,"resultStr":null,"platform":"Semanticscholar","paperid":"82750803","PeriodicalName":null,"FirstCategoryId":null,"ListUrlMain":null,"RegionNum":0,"RegionCategory":"","ArticlePicture":[],"TitleCN":null,"AbstractTextCN":null,"PMCID":"","EPubDate":null,"PubModel":null,"JCR":null,"JCRName":null,"Score":null,"Total":0}
Im vorliegenden Paper wird eine Studie dargestellt, in der das kollaborative Informationssucherverhalten (Collaborative Information Seeking, kurz: CIS) zwischen Generationen untersucht wurde. In Teams von zwei Personen sollten die Suchgruppen eine Reise planen und dafür im Internet nach Reiseinformation recherchieren. Anhand der Forschungsfrage: „Wie wird die kollaborative Informationssuche zwischen unterschiedlichen Generationen durchgeführt?“ fand eine qualitative Studie statt, in welcher die Organisation und das generelle Vorgehen bei der Suche beobachtet wurden. Im Fokus standen dabei das Rollenverhalten der Beteiligten und die Frage danach, ob eine Person eine leitende Position während der Suche einnimmt. Die Suche und Zusammenarbeit wurden zu diesem Zweck mittels Videos aufgenommen und nachfolgend analysiert. Im Anschluss partizipierten die Testpersonen in leitfadengestützten Gruppeninterviews. Die Ergebnisse deuten in allen Teams auf einen ähnlichen Ablauf der gemeinsamen Suche hin. Eine Leitungsfunktion war nur bedingt zu beobachten, wobei die Testpersonen jedoch spezifische Rollen während der Suche eingenommen haben.
{"title":"Kollaboratives Informationssuchverhalten von Personen unterschiedlicher Generationszugehörigkeit","authors":"C. Schulz, Stefanie Elbeshausen, C. Womser-Hacker","doi":"10.5283/epub.44947","DOIUrl":"https://doi.org/10.5283/epub.44947","url":null,"abstract":"Im vorliegenden Paper wird eine Studie dargestellt, in der das kollaborative Informationssucherverhalten (Collaborative Information Seeking, kurz: CIS) zwischen Generationen untersucht wurde. In Teams von zwei Personen sollten die Suchgruppen eine Reise planen und dafür im Internet nach Reiseinformation recherchieren. Anhand der Forschungsfrage: „Wie wird die kollaborative Informationssuche zwischen unterschiedlichen Generationen durchgeführt?“ fand eine qualitative Studie statt, in welcher die Organisation und das generelle Vorgehen bei der Suche beobachtet wurden. Im Fokus standen dabei das Rollenverhalten der Beteiligten und die Frage danach, ob eine Person eine leitende Position während der Suche einnimmt. Die Suche und Zusammenarbeit wurden zu diesem Zweck mittels Videos aufgenommen und nachfolgend analysiert. Im Anschluss partizipierten die Testpersonen in leitfadengestützten Gruppeninterviews. Die Ergebnisse deuten in allen Teams auf einen ähnlichen Ablauf der gemeinsamen Suche hin. Eine Leitungsfunktion war nur bedingt zu beobachten, wobei die Testpersonen jedoch spezifische Rollen während der Suche eingenommen haben.","PeriodicalId":90875,"journal":{"name":"ISI ... : ... IEEE Intelligence and Security Informatics. IEEE International Conference on Intelligence and Security Informatics","volume":"1 1","pages":"247-272"},"PeriodicalIF":0.0,"publicationDate":"2021-01-01","publicationTypes":"Journal Article","fieldsOfStudy":null,"isOpenAccess":false,"openAccessPdf":"","citationCount":null,"resultStr":null,"platform":"Semanticscholar","paperid":"85803096","PeriodicalName":null,"FirstCategoryId":null,"ListUrlMain":null,"RegionNum":0,"RegionCategory":"","ArticlePicture":[],"TitleCN":null,"AbstractTextCN":null,"PMCID":"","EPubDate":null,"PubModel":null,"JCR":null,"JCRName":null,"Score":null,"Total":0}
The search for a final nuclear repository in Germany poses a societal and political issue of high national medial presence and controversy. The German Repository Site Selection Act demands the search to be a “participatory, science-based [...] process”. Also, the repository search combines numerous scientific aspects (e. g., geological analyses, technical requirements) with broad societal implications. For these reasons it constitutes a promising background to analyze the general public’s habits regarding referencing research on Twitter. We collected tweets associated with the conversation around the German nuclear repository search based on keywords. Subsamples of the resulting tweet set are coded regarding sending users’ professional roles and types of hyperlinked content. We found the most vocal group participating in the conversation to be activists and initiatives, while journalists constituted the follower-wise most influential accounts in the sample. Regarding references to scientific content, we found only very few cases of direct links to scholarly publications; however, several kinds of indirect references to academic findings could be identified, e. g., links to paraphrases of studies in news articles or blog posts. Our results indicate participation from a fairly diverse set of users in the observed communication around the German repository search; exchanges of research findings however appear to have happened rarely and been limited to very few particular studies. The findings also illustrate a central problem regarding the expressive power of social media-based altmetrics, namely that a large share of signals indicating a scholarly work’s influence will not be found by searching for explicit identifiers. Does the General Public Share Research on Twitter? 95
{"title":"Does the General Public Share Research on Twitter? A Case Study on the Online Conversation about the Search for a Nuclear Repository in Germany","authors":"Steffen Lemke, Paula Bräuer, Isabella Peters","doi":"10.5283/epub.44940","DOIUrl":"https://doi.org/10.5283/epub.44940","url":null,"abstract":"The search for a final nuclear repository in Germany poses a societal and political issue of high national medial presence and controversy. The German Repository Site Selection Act demands the search to be a “participatory, science-based [...] process”. Also, the repository search combines numerous scientific aspects (e. g., geological analyses, technical requirements) with broad societal implications. For these reasons it constitutes a promising background to analyze the general public’s habits regarding referencing research on Twitter. We collected tweets associated with the conversation around the German nuclear repository search based on keywords. Subsamples of the resulting tweet set are coded regarding sending users’ professional roles and types of hyperlinked content. We found the most vocal group participating in the conversation to be activists and initiatives, while journalists constituted the follower-wise most influential accounts in the sample. Regarding references to scientific content, we found only very few cases of direct links to scholarly publications; however, several kinds of indirect references to academic findings could be identified, e. g., links to paraphrases of studies in news articles or blog posts. Our results indicate participation from a fairly diverse set of users in the observed communication around the German repository search; exchanges of research findings however appear to have happened rarely and been limited to very few particular studies. The findings also illustrate a central problem regarding the expressive power of social media-based altmetrics, namely that a large share of signals indicating a scholarly work’s influence will not be found by searching for explicit identifiers. Does the General Public Share Research on Twitter? 95","PeriodicalId":90875,"journal":{"name":"ISI ... : ... IEEE Intelligence and Security Informatics. IEEE International Conference on Intelligence and Security Informatics","volume":"4 1","pages":"94-114"},"PeriodicalIF":0.0,"publicationDate":"2021-01-01","publicationTypes":"Journal Article","fieldsOfStudy":null,"isOpenAccess":false,"openAccessPdf":"","citationCount":null,"resultStr":null,"platform":"Semanticscholar","paperid":"75231625","PeriodicalName":null,"FirstCategoryId":null,"ListUrlMain":null,"RegionNum":0,"RegionCategory":"","ArticlePicture":[],"TitleCN":null,"AbstractTextCN":null,"PMCID":"","EPubDate":null,"PubModel":null,"JCR":null,"JCRName":null,"Score":null,"Total":0}
{"title":"Den Einfluss der Suchmaschinenoptimierung messbar machen: Ein halb-automatisierter Ansatz zur Bestimmung von optimierten Ergebnissen auf Googles Suchergebnisseiten","authors":"Sebastian Sünkler, Dirk Lewandowski","doi":"10.5283/epub.44948","DOIUrl":"https://doi.org/10.5283/epub.44948","url":null,"abstract":"","PeriodicalId":90875,"journal":{"name":"ISI ... : ... IEEE Intelligence and Security Informatics. IEEE International Conference on Intelligence and Security Informatics","volume":"8 1","pages":"273-298"},"PeriodicalIF":0.0,"publicationDate":"2021-01-01","publicationTypes":"Journal Article","fieldsOfStudy":null,"isOpenAccess":false,"openAccessPdf":"","citationCount":null,"resultStr":null,"platform":"Semanticscholar","paperid":"82351630","PeriodicalName":null,"FirstCategoryId":null,"ListUrlMain":null,"RegionNum":0,"RegionCategory":"","ArticlePicture":[],"TitleCN":null,"AbstractTextCN":null,"PMCID":"","EPubDate":null,"PubModel":null,"JCR":null,"JCRName":null,"Score":null,"Total":0}
{"title":"(Un)bekannte Akteure auf der Suchergebnisseite? Ein Vergleich zwischen selbst eingeschätzter und tatsächlich vorhandener Suchmaschinenkompetenz deutscher InternetnutzerInnen","authors":"Sebastian Schultheiß, Dirk Lewandowski","doi":"10.5283/epub.44946","DOIUrl":"https://doi.org/10.5283/epub.44946","url":null,"abstract":"","PeriodicalId":90875,"journal":{"name":"ISI ... : ... IEEE Intelligence and Security Informatics. IEEE International Conference on Intelligence and Security Informatics","volume":"7 1","pages":"218-246"},"PeriodicalIF":0.0,"publicationDate":"2021-01-01","publicationTypes":"Journal Article","fieldsOfStudy":null,"isOpenAccess":false,"openAccessPdf":"","citationCount":null,"resultStr":null,"platform":"Semanticscholar","paperid":"83048961","PeriodicalName":null,"FirstCategoryId":null,"ListUrlMain":null,"RegionNum":0,"RegionCategory":"","ArticlePicture":[],"TitleCN":null,"AbstractTextCN":null,"PMCID":"","EPubDate":null,"PubModel":null,"JCR":null,"JCRName":null,"Score":null,"Total":0}