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Chemische Mechanismen in Lebensmitteln 食品中的化学机制
Pub Date : 2025-09-01 DOI: 10.1002/lemi.202559005
Prof. Dr. Marcus A. Glomb

Chemische Reaktionen unter lebensmitteltypischen Bedingungen bieten auch heute unerwartete Einblicke in verblüffende Mechanismen mit erstaunlicher Bedeutung. Der Vortrag vertieft hier beispielhaft die Reaktivität von Singulett-Sauerstoff. Die bekannte Cycloadditionschemie mit ungesättigten Fettsäuren wurde in einem Mikroemulsionsmodell untersucht, um die anti- und prooxidativen Eigenschaften von Carotinoiden anhand des Abbaus bzw. der Isomerisierung zu untersuchen. Dies erlaubte die mechanistische Differenzierung von radikalabfangenden und physikalisch-chemisch quenchenden Reaktionen in einem Grenzflächenmodell.1

Die enorme Bedeutung von Singulett-Sauerstoff für Fragmentierungsreaktionen von Kohlenhydraten ist angesichts der über 100 Jahre alten Geschichte der Maillard-Reaktion erst seit kurzem verstanden. In Ascorbinsäure-Lysin-Umsetzungen konnte der schnelle Abbau unter oxidativen Bedingungen mit Decarboxylierung, hydrolytischer ß-Fragmentierung und oxidativer a-Fragmentierung zu 75% abschließend aufgeklärt werden. Davon konnten 25% dem Angriff von Singulett-Sauerstoff auf die Carbonylgruppierung unter Bildung eines biradikalischen Intermediates zugeordnet werden, das sich über ein gemischtes Anhydrid zu zwei Carbonsäuren stabilisiert. Insgesamt erklärte dieses zum einen die quantitative Bedeutung von Oxalsäure innerhalb des Ascorbinsäureabbaus, zum anderen aber auch das Auftreten quantitativ bedeutender Lysin- bzw. in weiteren Sinne Proteinmodifikationen (Amid Advanced Glycation Endproducts) über eine aminolytische Variante.2

Dies stellt die Frage nach Verbindungen, die in der Lage sind neben dem bekannten LichtSensibilisator-Zusammenhang Singulett-Sauerstoff zu generieren. Voraussetzung dazu sind Partialstrukturen, die stark redoxaktiv Ein-Elektronen-Reaktionen realisieren können. Dies trifft für Reduktonstrukturen wie Ascorbinsäure, aber auch Verbindungen mit phenolischen Catechol- oder Gallomotiven zu. Ausgehend von dem Hauptflavanoid im Rooibos-Tee, dem Dihydrochalkon Aspalathin, konnte die Bildung von Dihydrokaffeesäure mit einem ähnlichen Mechanismus wie bei Ascorbinsäure aufgeklärt werden. Der Nachweis des Fragmentierungsgegenstückes in Form eines Phloroglucinderivates und die Bildung von Lysin-dihydrokaffeesäureamid unterlegte die Reaktionsfolge abschließend.3 Diese Reaktionschemie konnte dann auf weitere Dihydrochalkonderivate übertragen werden, die die intrinsische Fähigkeit von Aspalathin und Ascorbinsäure zur Generierung von Singulett-Sauerstoff unterlegten und gleichzeitig zu einem neuartigen Phloretin-Ascorbylderivat führten.4

化学反应lebensmitteltypischen条件提供至今画出令人意想不到的机制的重要性.这个报告深化这一组织Reaktivität来自Singulett-Sauerstoff .在微乳剂模型中研究了著名的不饱和脂肪酸环加成化学,以通过分解和异构化来研究类胡萝卜素的抗氧化和氧化性能。这允许mechanistische分化成radikalabfangenden和physikalisch-chemisch quenchenden反应Singulett-Sauerstoff Grenzflächenmodell.1Die巨大意义中的碳水化合物为Fragmentierungsreaktionen是鉴于100多年历史上也是最近才开始Maillard-Reaktion .理解在抗坏血酸-赖氨酸重排中,在氧化条件下,脱羧、水解ß碎片和氧化a碎片的快速降解达到75%。其中25%的攻击从Singulett-Sauerstoff Carbonylgruppierung能够建立biradikalischen Intermediates还被网络,遍布了男女混合Anhydrid Carbonsäuren二.稳定。总体解释说这一部份的量化含义Oxalsäure Ascorbinsäureabbaus内,需要对他们的问题,但也在发生重大的赖氨酸,或者说广义Proteinmodifikationen (Amid先进Glycation Endproducts)关于aminolytische Variante.2Dies将联系的问题能力除了已知LichtSensibilisator-Zusammenhang Singulett-Sauerstoff创造更多.前提就是Partialstrukturen强大redoxaktiv Ein-Elektronen-Reaktionen可以实现.这对于这种Reduktonstrukturen抗坏血酸,但也联系phenolischen Catechol或Gallomotiven .从Hauptflavanoid在Rooibos-Tee、Dihydrochalkon Aspalathin教育也Dihydrokaffeesäure用类似的机制在抗坏血酸予以通报.证明该Fragmentierungsgegenstückes的形状像是Phloroglucinderivates和教育Lysin-dihydrokaffeesäureamid。短片Reaktionsfolge abschließend.3然后,这种反应化学可以转移到其他二氢卤素衍生物上,这些衍生物利用天冬氨酸和抗坏血酸产生单线氧的固有能力,同时产生一种新型的叶黄素抗坏血酸衍生物。
{"title":"Chemische Mechanismen in Lebensmitteln","authors":"Prof. Dr. Marcus A. Glomb","doi":"10.1002/lemi.202559005","DOIUrl":"https://doi.org/10.1002/lemi.202559005","url":null,"abstract":"<p>Chemische Reaktionen unter lebensmitteltypischen Bedingungen bieten auch heute unerwartete Einblicke in verblüffende Mechanismen mit erstaunlicher Bedeutung. Der Vortrag vertieft hier beispielhaft die Reaktivität von Singulett-Sauerstoff. Die bekannte Cycloadditionschemie mit ungesättigten Fettsäuren wurde in einem Mikroemulsionsmodell untersucht, um die anti- und prooxidativen Eigenschaften von Carotinoiden anhand des Abbaus bzw. der Isomerisierung zu untersuchen. Dies erlaubte die mechanistische Differenzierung von radikalabfangenden und physikalisch-chemisch quenchenden Reaktionen in einem Grenzflächenmodell.1</p><p>Die enorme Bedeutung von Singulett-Sauerstoff für Fragmentierungsreaktionen von Kohlenhydraten ist angesichts der über 100 Jahre alten Geschichte der Maillard-Reaktion erst seit kurzem verstanden. In Ascorbinsäure-Lysin-Umsetzungen konnte der schnelle Abbau unter oxidativen Bedingungen mit Decarboxylierung, hydrolytischer ß-Fragmentierung und oxidativer a-Fragmentierung zu 75% abschließend aufgeklärt werden. Davon konnten 25% dem Angriff von Singulett-Sauerstoff auf die Carbonylgruppierung unter Bildung eines biradikalischen Intermediates zugeordnet werden, das sich über ein gemischtes Anhydrid zu zwei Carbonsäuren stabilisiert. Insgesamt erklärte dieses zum einen die quantitative Bedeutung von Oxalsäure innerhalb des Ascorbinsäureabbaus, zum anderen aber auch das Auftreten quantitativ bedeutender Lysin- bzw. in weiteren Sinne Proteinmodifikationen (Amid Advanced Glycation Endproducts) über eine aminolytische Variante.2</p><p>Dies stellt die Frage nach Verbindungen, die in der Lage sind neben dem bekannten LichtSensibilisator-Zusammenhang Singulett-Sauerstoff zu generieren. Voraussetzung dazu sind Partialstrukturen, die stark redoxaktiv Ein-Elektronen-Reaktionen realisieren können. Dies trifft für Reduktonstrukturen wie Ascorbinsäure, aber auch Verbindungen mit phenolischen Catechol- oder Gallomotiven zu. Ausgehend von dem Hauptflavanoid im Rooibos-Tee, dem Dihydrochalkon Aspalathin, konnte die Bildung von Dihydrokaffeesäure mit einem ähnlichen Mechanismus wie bei Ascorbinsäure aufgeklärt werden. Der Nachweis des Fragmentierungsgegenstückes in Form eines Phloroglucinderivates und die Bildung von Lysin-dihydrokaffeesäureamid unterlegte die Reaktionsfolge abschließend.3 Diese Reaktionschemie konnte dann auf weitere Dihydrochalkonderivate übertragen werden, die die intrinsische Fähigkeit von Aspalathin und Ascorbinsäure zur Generierung von Singulett-Sauerstoff unterlegten und gleichzeitig zu einem neuartigen Phloretin-Ascorbylderivat führten.4</p>","PeriodicalId":17952,"journal":{"name":"Lebensmittelchemie","volume":"79 S3","pages":""},"PeriodicalIF":0.0,"publicationDate":"2025-09-01","publicationTypes":"Journal Article","fieldsOfStudy":null,"isOpenAccess":false,"openAccessPdf":"","citationCount":null,"resultStr":null,"platform":"Semanticscholar","paperid":"145146050","PeriodicalName":null,"FirstCategoryId":null,"ListUrlMain":null,"RegionNum":0,"RegionCategory":"","ArticlePicture":[],"TitleCN":null,"AbstractTextCN":null,"PMCID":"","EPubDate":null,"PubModel":null,"JCR":null,"JCRName":null,"Score":null,"Total":0}
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Ballaststoffe - Viel mehr als Ballast Eindrücke vom wissenschaftlichen Symposium zu Ballaststoffen / Nahrungsfasern am 06.03.2025 in Halle (Saale) 2010年3月6日,在黑尔(萨尔)举行的“纤维和营养纤维科学研讨会”。
Pub Date : 2025-09-01 DOI: 10.1002/lemi.202559055
AG Zusatzstoffe

In Anlehnung an das von der LChG AG Zusatzstoffe organisierte wissenschaftliche Symposium zu Ballaststoffen / Nahrungsfasern (“Ballaststoffe - Viel mehr als Ballast”) am 06.03.2025 an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg in Halle (Saale) zeigt das Poster die Vielseitigkeit der lebensmittelrechtlichen Aspekte rund um den Einsatz von Pflanzenfaserpräparaten in Lebensmitteln auf. Dazu zählen unter anderem:

Außerdem stellt das Poster in einem kurzen Exkurs zur Mitgliederwerbung die Arbeit der AG vor.

特地LChG股份公司的防腐剂,有组织的科学专题讨论会的纤维/ Nahrungsfasern(“纤维比重担”)的Martin-Luther-Universität 06.03.2025 Halle-Wittenberg在显示大厅(勒)的海报的多才多艺lebensmittelrechtlichen方面24小时使用Pflanzenfaserpräparaten食品.包括除其他外, : 又把短暂的突袭中,成为了海报Mitgliederwerbung .前股份公司的工作
{"title":"Ballaststoffe - Viel mehr als Ballast Eindrücke vom wissenschaftlichen Symposium zu Ballaststoffen / Nahrungsfasern am 06.03.2025 in Halle (Saale)","authors":"AG Zusatzstoffe","doi":"10.1002/lemi.202559055","DOIUrl":"https://doi.org/10.1002/lemi.202559055","url":null,"abstract":"<p>In Anlehnung an das von der LChG AG Zusatzstoffe organisierte wissenschaftliche Symposium zu Ballaststoffen / Nahrungsfasern (“Ballaststoffe - Viel mehr als Ballast”) am 06.03.2025 an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg in Halle (Saale) zeigt das Poster die Vielseitigkeit der lebensmittelrechtlichen Aspekte rund um den Einsatz von Pflanzenfaserpräparaten in Lebensmitteln auf. Dazu zählen unter anderem:\u0000\u0000 </p><p>Außerdem stellt das Poster in einem kurzen Exkurs zur Mitgliederwerbung die Arbeit der AG vor.</p>","PeriodicalId":17952,"journal":{"name":"Lebensmittelchemie","volume":"79 S3","pages":""},"PeriodicalIF":0.0,"publicationDate":"2025-09-01","publicationTypes":"Journal Article","fieldsOfStudy":null,"isOpenAccess":false,"openAccessPdf":"","citationCount":null,"resultStr":null,"platform":"Semanticscholar","paperid":"145146051","PeriodicalName":null,"FirstCategoryId":null,"ListUrlMain":null,"RegionNum":0,"RegionCategory":"","ArticlePicture":[],"TitleCN":null,"AbstractTextCN":null,"PMCID":"","EPubDate":null,"PubModel":null,"JCR":null,"JCRName":null,"Score":null,"Total":0}
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Differenzierung von aromatischen Mineralölkohlenwasserstoffen (MOAH) in 1-2 Ring und ≥3 Ring Spezies mittels Donor-Acceptor-Complex Chromatography (DACC) 使用供体-受体复合物色谱(DACC)将MOAH分为1-2环和≥3环物种。
Pub Date : 2025-09-01 DOI: 10.1002/lemi.202559148
M. Lommatzsch, Dr. M. Eckardt, S. Säger, J. Holzapfel, T.J. Simat

Das analytische Routineverfahren zur Bestimmung von Mineralölkohlenwasserstoffen als Kontamination in Lebensmitteln und Lebensmittelkontaktmaterialien mittels online gekoppelter HPLC-GC-FID ermöglicht die Unterscheidung gesättigter (mineral oil saturated hydrocarbons, MOSH) und aromatischer (mineral oil aromatic hydrocarbons, MOAH) Kohlenwasserstoffe durch Fraktionierung über eine Normalphasen-Kieselgel-Trennung. Aufgrund unterschiedlicher toxikologischer Klassifizierungen ist für die MOAH-Fraktion jedoch eine erweiterte Differenzierung in die 1-2 Ring sowie > 3 Ring Spezies von Relevanz, welche derzeit analytisch maßgeblich über die zweidimensionale Gaschromatographie (GCxGC) realisiert wird.

In der vorgestellten Studie wird ein alternatives Konzept zur MOAH-Differenzierung vorgestellt, bei welchem die MOAH-Fraktion der Routine-HPLC-GC-FID-Analytik über eine zusätzlich integrierte, Aromaten-spezifische DACC-Trennsäule geleitet wird. Dies ermöglicht einerseits die erweiterte Charakterisierung positiver MOAH-Befunde via HPLC-GC-FID ohne aufwendige und teure GCxGC-Analyse. Andererseits kann die DACC-Methode als komplementärer analytischer Ansatz positive GCxGC-Befunde absichern. Insbesondere bei unvermeidbaren Co-Elutionen mit biogenen Olefinen (u.a. Terpenen) kann der DACC-Ansatz besonderen Mehrwert liefern, da die Störsubstanzen in der Regel nur die 1-2-Ring MOAH-Fraktion betreffen und daher eine Bestimmung der relevanten ≥ 3 Ring MOAH ohne verfälschende Epoxidierung ermöglichen.

Der DACC-Ansatz wurde erfolgreich an verschiedenen Lebensmitteln und Nicht-Lebensmittelproben etabliert und kann in bestehende Routine-HPLC-GC-FID-Systeme integriert werden.

用以确定分析Routineverfahren Mineralölkohlenwasserstoffen作为污染食品和Lebensmittelkontaktmaterialien通过网上辛格HPLC-GC-FID paul能够区分gesättigter(矿物质石油saturated hydrocarbons, MOSH)石油和矿物的循环(aromatic hydrocarbons, MOAH)碳氢化合物通过Fraktionierung Normalphasen-Kieselgel-Trennung .然而,由于不同的毒理学分类,1-2环和3环物种的扩展分化与MOAH组相关,目前主要通过二维气相色谱(GCxGC)进行分析。本研究提出了MOAH分化的另一种概念,其中常规HPLC-GC-FID分析的MOAH部分通过额外集成的香精专用DACC分离柱进行指导。这使得通过HPLC-GC-FID对MOAH阳性结果进行扩展表征成为可能,而无需昂贵的GCxGC分析。另一方面,DACC方法作为一种互补的分析方法,可以保证GCxGC的阳性结果。特别是在与生物成因烯烃(包括萜烯)不可避免的共洗脱的情况下,DACC方法可以提供特殊的附加价值,因为干扰物质通常只涉及1-2环MOAH族,因此可以在不扭曲环氧化的情况下确定相关≥3环MOAH。DACC方法已经成功地在各种食品和非食品样品中建立,可以集成到现有的常规HPLC-GC-FID系统中。
{"title":"Differenzierung von aromatischen Mineralölkohlenwasserstoffen (MOAH) in 1-2 Ring und ≥3 Ring Spezies mittels Donor-Acceptor-Complex Chromatography (DACC)","authors":"M. Lommatzsch,&nbsp;Dr. M. Eckardt,&nbsp;S. Säger,&nbsp;J. Holzapfel,&nbsp;T.J. Simat","doi":"10.1002/lemi.202559148","DOIUrl":"https://doi.org/10.1002/lemi.202559148","url":null,"abstract":"<p>Das analytische Routineverfahren zur Bestimmung von Mineralölkohlenwasserstoffen als Kontamination in Lebensmitteln und Lebensmittelkontaktmaterialien mittels online gekoppelter HPLC-GC-FID ermöglicht die Unterscheidung gesättigter (<i>mineral oil saturated hydrocarbons</i>, MOSH) und aromatischer (<i>mineral oil aromatic hydrocarbons</i>, MOAH) Kohlenwasserstoffe durch Fraktionierung über eine Normalphasen-Kieselgel-Trennung. Aufgrund unterschiedlicher toxikologischer Klassifizierungen ist für die MOAH-Fraktion jedoch eine erweiterte Differenzierung in die 1-2 Ring sowie &gt; 3 Ring Spezies von Relevanz, welche derzeit analytisch maßgeblich über die zweidimensionale Gaschromatographie (GCxGC) realisiert wird.</p><p>In der vorgestellten Studie wird ein alternatives Konzept zur MOAH-Differenzierung vorgestellt, bei welchem die MOAH-Fraktion der Routine-HPLC-GC-FID-Analytik über eine zusätzlich integrierte, Aromaten-spezifische DACC-Trennsäule geleitet wird. Dies ermöglicht einerseits die erweiterte Charakterisierung positiver MOAH-Befunde via HPLC-GC-FID ohne aufwendige und teure GCxGC-Analyse. Andererseits kann die DACC-Methode als komplementärer analytischer Ansatz positive GCxGC-Befunde absichern. Insbesondere bei unvermeidbaren Co-Elutionen mit biogenen Olefinen (u.a. Terpenen) kann der DACC-Ansatz besonderen Mehrwert liefern, da die Störsubstanzen in der Regel nur die 1-2-Ring MOAH-Fraktion betreffen und daher eine Bestimmung der relevanten ≥ 3 Ring MOAH ohne verfälschende Epoxidierung ermöglichen.</p><p>Der DACC-Ansatz wurde erfolgreich an verschiedenen Lebensmitteln und Nicht-Lebensmittelproben etabliert und kann in bestehende Routine-HPLC-GC-FID-Systeme integriert werden.</p>","PeriodicalId":17952,"journal":{"name":"Lebensmittelchemie","volume":"79 S3","pages":""},"PeriodicalIF":0.0,"publicationDate":"2025-09-01","publicationTypes":"Journal Article","fieldsOfStudy":null,"isOpenAccess":false,"openAccessPdf":"","citationCount":null,"resultStr":null,"platform":"Semanticscholar","paperid":"145146060","PeriodicalName":null,"FirstCategoryId":null,"ListUrlMain":null,"RegionNum":0,"RegionCategory":"","ArticlePicture":[],"TitleCN":null,"AbstractTextCN":null,"PMCID":"","EPubDate":null,"PubModel":null,"JCR":null,"JCRName":null,"Score":null,"Total":0}
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Mechanistische Untersuchungen zur Fettoxidation an Grenzflächen 边界上脂肪中毒的机械研究
Pub Date : 2025-09-01 DOI: 10.1002/lemi.202559199
M. Porada, T. Heymann, Prof. Dr. M.A. Glomb

Grenzflächen sind in der Natur ubiquitär vorkommende Bereiche zwischen zwei Phasen unterschiedlicher physikalischer oder chemischer Beschaffenheit. Im Bereich zwischen zwei nicht-mischbaren Phasen lagern sich bevorzugt grenzflächenaktive Stoffe an. Nach Utzmann, C. und Lederer, M.O. ist bekannt, dass an Grenzflächen Maillard-Reaktionen stattfinden und im Zuge der Spätphase der Maillard-Reaktion reaktive Sauerstoffspezies (ROS) freigesetzt werden können.[1]

In vorliegender Arbeit wurde die Maillard-Modifikation von Sojalecithin und anschließende Oxidationsprozesse an Grenzflächen zwischen Öl und Wasser untersucht. Dazu wurden standardisierte Mikroemulsionen bei verschiedenen Temperaturen inkubiert und der Verlauf der Maillard-Reaktion und dessen Auswirkung auf die Lipidperoxidation zusammenhängend betrachtet. Insbesondere die Frühphase der Maillard-Reaktion konnte durch Bildung der Schiff'schen Base und dem Amadori-Produkt bestätigt werden.

Es wurde eine LC-MS/MS Methode etabliert, welche in der Lage ist sowohl die Frühphase als auch die Spätphase der Maillard-Reaktion zu beschreiben. Hierzu wurden auf Grundlage des 1,2-Dipalmitoyl-sn-3-glycerophosphoethanolamin (DP-PE) drei Standardverbindungen synthetisiert, das Amadori-Produkt von DP-PE und Glucose (Amadori-PE), sowie die Abbauprodukte Carboxymethylphosphoethanolamin (CM-PE) und Carboxyethylphosphoethanolamin (CE-PE). Aufgrund gleicher Molekülmasse wie das Amadori-PE aber unterschiedlichem Fragmentierungsmuster konnte die Schiff'sche Base direkt in den Inkubationsreihen nachgewiesen werden. Der oxidative Abbau von Amadori-PE wurde mit in situ generiertem Singulett-Sauerstoff induziert. Die Lipidperoxidation wurde mittels GC-MS/MS untersucht.

谔方程是在自然界中ubiquitär有误领域之间的两个阶段不同物理学或化学性质.在两个领域nicht-mischbaren阶段沉积偏爱grenzflächenaktive物质在.去Utzmann c . Lederer,手法非常闻名,就谔方程Maillard-Reaktionen举行并随着难题Maillard-Reaktion是Sauerstoffspezies(目标).可以被释放[1]在现有的工作被从Sojalecithin Maillard-Modifikation、油和水之间随后Oxidationsprozesse谔方程的研究.本研究对标准化Mikroemulsionen孵出在不同的温度,纵观Maillard-Reaktion及其影响Lipidperoxidation么贊视为.特别是,美拉德反应的早期阶段可以通过希夫碱和Amadori产物的形成得到证实。建立了一种LC-MS/MS方法,可以描述美拉德反应的早期和晚期阶段。对此根据1,2-Dipalmitoyl-sn-3-glycerophosphoethanolamin (DP-PE)三个Standardverbindungen合成的Amadori-Produkt DP-PE Glucose (Amadori-PE),以及Abbauprodukte Carboxymethylphosphoethanolamin (CM-PE)和Carboxyethylphosphoethanolamin (CE-PE) .由于与Amadori PE的分子量相同,但碎片模式不同,希夫碱可以直接在培养线中检测到。用原位产生的单线态氧诱导Amadori PE的氧化降解。用GC-MS/MS研究脂质过氧化。
{"title":"Mechanistische Untersuchungen zur Fettoxidation an Grenzflächen","authors":"M. Porada,&nbsp;T. Heymann,&nbsp;Prof. Dr. M.A. Glomb","doi":"10.1002/lemi.202559199","DOIUrl":"https://doi.org/10.1002/lemi.202559199","url":null,"abstract":"<p>Grenzflächen sind in der Natur ubiquitär vorkommende Bereiche zwischen zwei Phasen unterschiedlicher physikalischer oder chemischer Beschaffenheit. Im Bereich zwischen zwei nicht-mischbaren Phasen lagern sich bevorzugt grenzflächenaktive Stoffe an. Nach Utzmann, C. und Lederer, M.O. ist bekannt, dass an Grenzflächen Maillard-Reaktionen stattfinden und im Zuge der Spätphase der Maillard-Reaktion reaktive Sauerstoffspezies (ROS) freigesetzt werden können.<sup>[1]</sup></p><p>In vorliegender Arbeit wurde die Maillard-Modifikation von Sojalecithin und anschließende Oxidationsprozesse an Grenzflächen zwischen Öl und Wasser untersucht. Dazu wurden standardisierte Mikroemulsionen bei verschiedenen Temperaturen inkubiert und der Verlauf der Maillard-Reaktion und dessen Auswirkung auf die Lipidperoxidation zusammenhängend betrachtet. Insbesondere die Frühphase der Maillard-Reaktion konnte durch Bildung der Schiff'schen Base und dem Amadori-Produkt bestätigt werden.</p><p>Es wurde eine LC-MS/MS Methode etabliert, welche in der Lage ist sowohl die Frühphase als auch die Spätphase der Maillard-Reaktion zu beschreiben. Hierzu wurden auf Grundlage des 1,2-Dipalmitoyl-sn-3-glycerophosphoethanolamin (DP-PE) drei Standardverbindungen synthetisiert, das Amadori-Produkt von DP-PE und Glucose (Amadori-PE), sowie die Abbauprodukte Carboxymethylphosphoethanolamin (CM-PE) und Carboxyethylphosphoethanolamin (CE-PE). Aufgrund gleicher Molekülmasse wie das Amadori-PE aber unterschiedlichem Fragmentierungsmuster konnte die Schiff'sche Base direkt in den Inkubationsreihen nachgewiesen werden. Der oxidative Abbau von Amadori-PE wurde mit in situ generiertem Singulett-Sauerstoff induziert. Die Lipidperoxidation wurde mittels GC-MS/MS untersucht.</p>","PeriodicalId":17952,"journal":{"name":"Lebensmittelchemie","volume":"79 S3","pages":""},"PeriodicalIF":0.0,"publicationDate":"2025-09-01","publicationTypes":"Journal Article","fieldsOfStudy":null,"isOpenAccess":false,"openAccessPdf":"","citationCount":null,"resultStr":null,"platform":"Semanticscholar","paperid":"145146069","PeriodicalName":null,"FirstCategoryId":null,"ListUrlMain":null,"RegionNum":0,"RegionCategory":"","ArticlePicture":[],"TitleCN":null,"AbstractTextCN":null,"PMCID":"","EPubDate":null,"PubModel":null,"JCR":null,"JCRName":null,"Score":null,"Total":0}
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(Semi-)Synthetische Cannabinoide in essbaren Produkten und E-Liquids 可食用产品和电子液体中的(半)合成大麻素
Pub Date : 2025-09-01 DOI: 10.1002/lemi.202559137
N. Lindekamp, X. Pascari, B. Pulver, V. Auwärter, S. Weigel

Synthetische und semisynthetische Cannabinoide stellen eine wachsende Herausforderung für die Lebensmittelsicherheit in der EU dar. Viele dieser Substanzen sind dem natürlichen Δ9-Tetrahydrocannabinol (Δ9-THC) aus Cannabis in ihrer psychoaktiven Wirkung ähnlich und treten zunehmend in Produkten auf, die als Lebensmittel oder Nahrungsergänzungsmittel wahrgenommen werden können bzw. als solche angeboten werden. Seit 2022 erschienen in Europa essbare Produkte mit unterschiedlichen Zusätzen von z. B. Hexahydrocannabinol (HHC) auf dem Markt, die Rauschzustände auslösen können [1]. Nach der Erweiterung der Anlage des Neue-psychoaktive-Stoffe-Gesetzes (NpSG) um die Gruppe semisynthetischer Cannabinoide, die HHC und viele weitere Derivate einschließt, werden in solchen Produkten teils neue Stoffe wie z. B. 10-OH-HHC verwendet, welche diese Regelung umgehen. Diese Entwicklungen führen zu erheblichen Risiken für die Verbraucherschaft, da für die Einschätzung genauer Zusammensetzungen, Wirkpotenzen und Toxizität dieser Produkte oft Daten fehlen. Es wurden Fälle schwerer Vergiftungen gemeldet, insbesondere bei Kindern, in denen unwissentlich mit synthetischen Cannabinoiden versetzte Produkte konsumiert wurden [2].

Ziel des Projekts ist die Verbesserung der Datenlage zu gesundheitlichen Risiken durch synthetische Cannabinoide in Produkten, die in den Zuständigkeitsbereich des BfR fallen. Mittels einer Target-HPLC-MS/MS-Methode lassen sich insgesamt 66 natürliche, semi-synthetische und vollsynthetische Cannabinoiden detektieren und quantifizieren. Begleitende qualitative GC-MS-Screening-Analysen ergänzen wichtige Informationen zu neu auftretenden Substanzen und den sich ändernden Zusammensetzungen. Relevante Matrices umfassen insbesondere Weingummis, E-Liquids und Nahrungsergänzungsmittel. Die Optimierung der Probenaufarbeitung erfolgt matrixspezifisch. Die Leistungskriterien der Methode orientieren sich an DVO (EU) 2023/2783. Zu den untersuchten Substanzklassen zählen unter anderem HHC-Derivate (z. B. 10-OH-HHC), Δ9-THC-Derivate (z. B. Δ9-THCP-Acetat), Naphthoylindole (z. B. JWH-018) sowie y-Carbolinon-Derivate (z. B. CUMYL-CH-MEGACLONE). Viele Analyte liegen als Isomerenpaare vor (z. B. 9(R)-/9(S)-HHC-Acetat, Δ9-/Δ8-THCP), für die eine Basislinientrennung mittels HPLC erreicht wurde. Für die Methodenentwicklung und -Validierung sowie als Qualitätskontrollproben werden Referenzmaterialien durch Dotierung selbstgemachter Weingummis mit Destillaten semisynthetischer Cannabinoide hergestellt. Die Untersuchungsmethode soll eine umfangreiche Analyse des deutschen, ggf. auch des europäischen, Marktes ermöglichen und eine breite Datengrundlage für eine fundierte Risikobewertung liefern.

合成和半合成大麻素对欧盟的食品安全构成了越来越大的挑战。其中许多物质的精神活性与大麻中天然产生的Δ9-四氢大麻酚(Δ9-THC)相似,而且越来越多地出现在食品或补充剂中。自2022年以来,含有六氢大麻酚(HHC)等不同添加剂的可食用产品已经在欧洲市场上上市。随着《新精神活性物质法案》(NpSG)的扩展,半合成大麻素也包括了HHC和许多其他衍生物,这类产品有时使用新的物质,如10-OH-HHC,绕过了这一规定。这些发展给消费者带来了相当大的风险,因为往往缺乏数据来评估这些产品的确切成分、效力和毒性。有报道称,在不知情的情况下食用了含有合成大麻素的产品[2],导致严重中毒,尤其是儿童。该项目的目的是改进关于BfR职权范围内产品中合成大麻素与健康风险有关的数据。使用Target高效液相色谱/MS方法,总共可以检测和量化66种天然、半合成和完全合成的大麻素。伴随的GC-MS定性筛选分析补充了关于新出现物质和变化成分的重要信息。相关矩阵特别包括葡萄酒口香糖、电子液体和食品补充剂。样品处理的优化是针对特定矩阵进行的。该方法的性能标准基于DVO (EU) 2023/2783。研究的物质包括HHC衍生物(如10-OH-HHC)、Δ9-THC衍生物(如Δ9-THCP-醋酸酯)、萘酚(如JWH-018)和y- carbolinone衍生物(如CUMYL-CH-MEGACLONE)。许多分析物以异构体对的形式存在(如9(R)-/9(S)-HHC-醋酸盐,Δ9-/Δ8-THCP),其基线通过HPLC实现分离。对于方法的开发和验证,以及作为质量控制样品,参考材料是通过将自制的酒胶与半合成大麻素的蒸馏物掺杂而成的。研究方法是对德语进行广泛的分析。也为欧洲市场提供了机会,并为可靠的风险评估提供了广泛的数据基础。
{"title":"(Semi-)Synthetische Cannabinoide in essbaren Produkten und E-Liquids","authors":"N. Lindekamp,&nbsp;X. Pascari,&nbsp;B. Pulver,&nbsp;V. Auwärter,&nbsp;S. Weigel","doi":"10.1002/lemi.202559137","DOIUrl":"https://doi.org/10.1002/lemi.202559137","url":null,"abstract":"<p>Synthetische und semisynthetische Cannabinoide stellen eine wachsende Herausforderung für die Lebensmittelsicherheit in der EU dar. Viele dieser Substanzen sind dem natürlichen Δ<sup>9</sup>-Tetrahydrocannabinol (Δ<sup>9</sup>-THC) aus Cannabis in ihrer psychoaktiven Wirkung ähnlich und treten zunehmend in Produkten auf, die als Lebensmittel oder Nahrungsergänzungsmittel wahrgenommen werden können bzw. als solche angeboten werden. Seit 2022 erschienen in Europa essbare Produkte mit unterschiedlichen Zusätzen von z. B. Hexahydrocannabinol (HHC) auf dem Markt, die Rauschzustände auslösen können [1]. Nach der Erweiterung der Anlage des Neue-psychoaktive-Stoffe-Gesetzes (NpSG) um die Gruppe semisynthetischer Cannabinoide, die HHC und viele weitere Derivate einschließt, werden in solchen Produkten teils neue Stoffe wie z. B. 10-OH-HHC verwendet, welche diese Regelung umgehen. Diese Entwicklungen führen zu erheblichen Risiken für die Verbraucherschaft, da für die Einschätzung genauer Zusammensetzungen, Wirkpotenzen und Toxizität dieser Produkte oft Daten fehlen. Es wurden Fälle schwerer Vergiftungen gemeldet, insbesondere bei Kindern, in denen unwissentlich mit synthetischen Cannabinoiden versetzte Produkte konsumiert wurden [2].</p><p>Ziel des Projekts ist die Verbesserung der Datenlage zu gesundheitlichen Risiken durch synthetische Cannabinoide in Produkten, die in den Zuständigkeitsbereich des BfR fallen. Mittels einer Target-HPLC-MS/MS-Methode lassen sich insgesamt 66 natürliche, semi-synthetische und vollsynthetische Cannabinoiden detektieren und quantifizieren. Begleitende qualitative GC-MS-Screening-Analysen ergänzen wichtige Informationen zu neu auftretenden Substanzen und den sich ändernden Zusammensetzungen. Relevante Matrices umfassen insbesondere Weingummis, E-Liquids und Nahrungsergänzungsmittel. Die Optimierung der Probenaufarbeitung erfolgt matrixspezifisch. Die Leistungskriterien der Methode orientieren sich an DVO (EU) 2023/2783. Zu den untersuchten Substanzklassen zählen unter anderem HHC-Derivate (z. B. 10-OH-HHC), Δ<sup>9</sup>-THC-Derivate (z. B. Δ<sup>9</sup>-THCP-Acetat), Naphthoylindole (z. B. JWH-018) sowie y-Carbolinon-Derivate (z. B. CUMYL-CH-MEGACLONE). Viele Analyte liegen als Isomerenpaare vor (z. B. 9(R)-/9(S)-HHC-Acetat, Δ<sup>9</sup>-/Δ<sup>8</sup>-THCP), für die eine Basislinientrennung mittels HPLC erreicht wurde. Für die Methodenentwicklung und -Validierung sowie als Qualitätskontrollproben werden Referenzmaterialien durch Dotierung selbstgemachter Weingummis mit Destillaten semisynthetischer Cannabinoide hergestellt. Die Untersuchungsmethode soll eine umfangreiche Analyse des deutschen, ggf. auch des europäischen, Marktes ermöglichen und eine breite Datengrundlage für eine fundierte Risikobewertung liefern.</p>","PeriodicalId":17952,"journal":{"name":"Lebensmittelchemie","volume":"79 S3","pages":""},"PeriodicalIF":0.0,"publicationDate":"2025-09-01","publicationTypes":"Journal Article","fieldsOfStudy":null,"isOpenAccess":false,"openAccessPdf":"","citationCount":null,"resultStr":null,"platform":"Semanticscholar","paperid":"145146075","PeriodicalName":null,"FirstCategoryId":null,"ListUrlMain":null,"RegionNum":0,"RegionCategory":"","ArticlePicture":[],"TitleCN":null,"AbstractTextCN":null,"PMCID":"","EPubDate":null,"PubModel":null,"JCR":null,"JCRName":null,"Score":null,"Total":0}
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Von Knusperkruste zu Chitinpanzer - Wie Brotfütterung das Exoskelett des Mehlwurms (Tenebrio molitor) prägt 从脆皮到壳壳——面包喂养如何塑造粉虫(Tenebrio molitor)的外骨骼。
Pub Date : 2025-09-01 DOI: 10.1002/lemi.202559160
P. Sudwischer, M. T. Pham, N. Kröncke, M. Kölln, A. Grümpel-Schlüter, J. Kluess, S. Dänicke, W. Sitzmann, M. Hellwig

Durch eine wachsende Weltbevölkerung und den damit einhergehenden Proteinbedarf ist die Suche nach alternativen Lebens- und Futtermitteln von großer Bedeutung. Insektenbasierte Lebens- und Futtermittel stellen eine vielversprechende Ergänzung zur herkömmlichen Proteinversorgung mit z. B. Sojamehlen dar. Eine Hürde für die Verwertbarkeit von Insekten stellt das Chitin dar [1]. Ein lineares Aminopolysaccharid, welches hauptsächlich in der Kutikula der Insektenlarven vorliegt. Chitin macht einen bedeutenden Teil des nicht verdaulichen Rohfasergehalts aus und beeinflusst damit die futtermittelkundliche Bewertung von Insektenprodukten. In der Insektenbiomasse stellt es einen wesentlichen Strukturanteil des Exoskeletts und kann in Abhängigkeit von Fütterung und Entwicklungsstadium in unterschiedlichen Mengen vorliegen. Ziel dieser Studie war es, den Einfluss verschiedener Bäckereinebenströmen und -anteile im Substrat auf die Chitinbiosynthese von Tenebrio molitor zu untersuchen. Die Tiere wurden über fünf Wochen mit fünf Diäten in einem Dosis-Wirkungsansatz mit Weizenkleie und eine Kontrollgruppe mit Weizenkleie gefüttert, die sich hinsichtlich Art und Menge des enthaltenen Altbrots unterschieden. Die Bestimmung des Chitingehalts erfolgte nach dem Verfahren von Sudwischer et al. (2024), das auf einer alkalischen Hydrolyse basiert [2]. Die statistische ANOVA-Auswertung zeigte signifikante Unterschiede (p < 0,05) insbesondere zwischen den verschiedenen Brotsorten, während der Einfluss der Brotanteile innerhalb einer Sorte nicht signifikant war. So ergab sich beispielsweise bei der Futtergruppe der Roggenbrote ein signifikant höherer Chitingehalt von 9,4 % „.Tr. im Vergleich zu den anderen Sorten, die zwischen 8,5 % und 8,9 % i. Tr. lagen. Im Gegensatz dazu zeigte sich bei hohen Anteilen von Weißbrot und Altbortbrot tendenziell eine geringere Chitinbildung. Mittelgroße Weißbrotanteile (ca. 25 %) gingen mit den höchsten Chitingehalten einher, was auf eine optimale Nährstoffzusammensetzung und Verdaulichkeit hinweisen könnte. Die Unterschiede sind vermutlich auf die unterschiedlichen Ballaststoffprofile und Herstellungsprozesse sowie Proteingehalte der Brotsorten zurückzuführen, die die physiologische Entwicklung und den Stoffwechsel der Insekten beeinflussen. Insgesamt deuten die Ergebnisse darauf hin, dass Brotreste nicht nur als kostengünstige Futterkomponente geeignet sind, sondern auch gezielt zur Modulation des Chitingehalts in der Insektenzucht eingesetzt werden können, um die Produktqualität zu steuern.

随着世界人口的增长以及随之而来的对蛋白质的需求,寻找替代食物和饲料变得至关重要。以昆虫为基础的食品和饲料是对传统蛋白质供应(如豆粕)的一种很有前途的补充。甲壳素是昆虫利用的一个障碍。一种线性氨基多糖,主要存在于昆虫幼虫的表皮中。甲壳素是不可消化的原纤维含量的重要组成部分,因此影响昆虫产品的营养评价。在昆虫的生物量中,它是外骨骼结构的重要组成部分,根据喂养和发育阶段的不同,它的数量可能会有所不同。本研究的目的是研究底物中不同的面包通量和比例对Tenebrio molitor壳质生物合成的影响。在五周的时间里,动物被喂食五种饮食,一种是小麦条的剂量法,另一组是小麦条的对照组,这两种饮食所含的面包种类和数量不同。根据Sudwischer等人的方法确定了Chiting含量。(2024),基于碱性水解[2]。统计方差分析显示了显著的差异(p < 0.05),特别是在不同类型的面包之间,而一个品种内的面包成分的影响不显著。例如,黑麦面包的蛋黄含量明显更高,为9.4%。相比之下,其他品种的产量在8.5%到8.9%之间。草坪.相比之下,高比例的白面包和旧面包往往显示出较少的壳蛋白形成。中等大小的白面包含量(约25%)与最高的蛋黄含量相关,这可能表明最佳的营养成分和消化。这些差异可能是由于纤维结构和生产工艺的不同,以及面包种类的蛋白质含量的不同,这影响了昆虫的生理发育和新陈代谢。总的来说,研究结果表明,面包屑不仅可以作为一种具有成本效益的饲料成分,而且还可以在昆虫养殖中用于调节板条箱的含量,以控制产品质量。
{"title":"Von Knusperkruste zu Chitinpanzer - Wie Brotfütterung das Exoskelett des Mehlwurms (Tenebrio molitor) prägt","authors":"P. Sudwischer,&nbsp;M. T. Pham,&nbsp;N. Kröncke,&nbsp;M. Kölln,&nbsp;A. Grümpel-Schlüter,&nbsp;J. Kluess,&nbsp;S. Dänicke,&nbsp;W. Sitzmann,&nbsp;M. Hellwig","doi":"10.1002/lemi.202559160","DOIUrl":"https://doi.org/10.1002/lemi.202559160","url":null,"abstract":"<p>Durch eine wachsende Weltbevölkerung und den damit einhergehenden Proteinbedarf ist die Suche nach alternativen Lebens- und Futtermitteln von großer Bedeutung. Insektenbasierte Lebens- und Futtermittel stellen eine vielversprechende Ergänzung zur herkömmlichen Proteinversorgung mit z. B. Sojamehlen dar. Eine Hürde für die Verwertbarkeit von Insekten stellt das Chitin dar [1]. Ein lineares Aminopolysaccharid, welches hauptsächlich in der Kutikula der Insektenlarven vorliegt. Chitin macht einen bedeutenden Teil des nicht verdaulichen Rohfasergehalts aus und beeinflusst damit die futtermittelkundliche Bewertung von Insektenprodukten. In der Insektenbiomasse stellt es einen wesentlichen Strukturanteil des Exoskeletts und kann in Abhängigkeit von Fütterung und Entwicklungsstadium in unterschiedlichen Mengen vorliegen. Ziel dieser Studie war es, den Einfluss verschiedener Bäckereinebenströmen und -anteile im Substrat auf die Chitinbiosynthese von Tenebrio molitor zu untersuchen. Die Tiere wurden über fünf Wochen mit fünf Diäten in einem Dosis-Wirkungsansatz mit Weizenkleie und eine Kontrollgruppe mit Weizenkleie gefüttert, die sich hinsichtlich Art und Menge des enthaltenen Altbrots unterschieden. Die Bestimmung des Chitingehalts erfolgte nach dem Verfahren von Sudwischer et al. (2024), das auf einer alkalischen Hydrolyse basiert [2]. Die statistische ANOVA-Auswertung zeigte signifikante Unterschiede (p &lt; 0,05) insbesondere zwischen den verschiedenen Brotsorten, während der Einfluss der Brotanteile innerhalb einer Sorte nicht signifikant war. So ergab sich beispielsweise bei der Futtergruppe der Roggenbrote ein signifikant höherer Chitingehalt von 9,4 % „.Tr. im Vergleich zu den anderen Sorten, die zwischen 8,5 % und 8,9 % i. Tr. lagen. Im Gegensatz dazu zeigte sich bei hohen Anteilen von Weißbrot und Altbortbrot tendenziell eine geringere Chitinbildung. Mittelgroße Weißbrotanteile (ca. 25 %) gingen mit den höchsten Chitingehalten einher, was auf eine optimale Nährstoffzusammensetzung und Verdaulichkeit hinweisen könnte. Die Unterschiede sind vermutlich auf die unterschiedlichen Ballaststoffprofile und Herstellungsprozesse sowie Proteingehalte der Brotsorten zurückzuführen, die die physiologische Entwicklung und den Stoffwechsel der Insekten beeinflussen. Insgesamt deuten die Ergebnisse darauf hin, dass Brotreste nicht nur als kostengünstige Futterkomponente geeignet sind, sondern auch gezielt zur Modulation des Chitingehalts in der Insektenzucht eingesetzt werden können, um die Produktqualität zu steuern.</p>","PeriodicalId":17952,"journal":{"name":"Lebensmittelchemie","volume":"79 S3","pages":""},"PeriodicalIF":0.0,"publicationDate":"2025-09-01","publicationTypes":"Journal Article","fieldsOfStudy":null,"isOpenAccess":false,"openAccessPdf":"","citationCount":null,"resultStr":null,"platform":"Semanticscholar","paperid":"145146076","PeriodicalName":null,"FirstCategoryId":null,"ListUrlMain":null,"RegionNum":0,"RegionCategory":"","ArticlePicture":[],"TitleCN":null,"AbstractTextCN":null,"PMCID":"","EPubDate":null,"PubModel":null,"JCR":null,"JCRName":null,"Score":null,"Total":0}
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Charakterisierung von Polyphenolen aus Linsen- und Mungobohnenschalen mittels UHPLC-MS 用UHPLC-MS从扁豆壳和口豆壳中表征多酚
Pub Date : 2025-09-01 DOI: 10.1002/lemi.202559135
Franziska Knuf, A. Schieber, N. Schulze-Kaysers

Leguminosen werden weltweit kultiviert und zeichnen sich durch ihre Nährstoffvielfalt aus. Die proteinreichen Samen sind u. a. auch reich an phenolischen Verbindungen, die überwiegend in den Schalen zu finden sind. Für die Proteingewinnung sind diese unerwünscht, sodass die Samen hierfür geschält werden und die polyphenolreichen Schalen Zurückbleiben. Je nach Hülsenfrucht macht der Anteil der Schale 5-38 % aus [1]. Die Nutzung dieses Nebenstroms zur Gewinnung von Polyphenolen, welche vielversprechende technofunktionelle Eigenschaften aufweisen, könnte somit einen wertvollen Beitrag zu einer ganzheitlichen Nutzung von Hülsenfrüchten im Rahmen der Proteingewinnung leisten. [2]

Im BMELH/BLE-Projekt Leg4Future [Förderkennzeichen 2824CPH003] sollen qualitativ hochwertige Proteinkonzentrate aus Linsen und Mungobohnen hergestellt sowie ein Ansatz zur Verwertung der Nebenströme entwickelt werden. Im vorgestellten Arbeitspaket des Projektes sollten Polyphenole in den Schälrückständen von fünf Linsensorten und einer Mungobohnensorte identifiziert werden. Der Gesamtpolyphenolgehalt wurde mittels des Folin-Ciocalteau-Tests bestimmt und die Identifizierung erfolgte über UHPLC-DAD-MS. Dabei wurden sowohl extrahierbare als auch nicht-extrahierbare Polyphenole, die mittels alkalischer Hydrolyse freigesetzt wurden, berücksichtigt.

In Bezug auf den Polyphenolgehalt der einzelnen Leguminosen konnten Unterschiede zwischen extrahierbaren und nicht-extrahierbaren Polyphenolen festgestellt werden, wobei die Konzentration der nicht-extrahierbaren Polyphenole durchweg geringer ausfiel. Die Ergebnisse zum Gesamtpolyphenolgehalt zeigten jedoch keine Unterschiede zwischen Linsen und Mungobohnen. In den Schalen konnten hinsichtlich des qualitativen Polyphenolprofils insbesondere zwischen Linsen und Mungobohne deutliche Unterschiede festgestellt werden. Bislang wurden in den Linsenschalen Polyphenole wie beispielsweise Catechin, Kaempferolglycoside und Procyanidine identifiziert werden. In Mungobohnen dominierten vor allem Vitexin und dessen Isomer Isovitexin. Beim Vergleich der Linsensorten zeigten sich vornehmlich quantitative Unterschiede bei den extrahierbaren Polyphenolen.

Die Ergebnisse verdeutlichen, dass Nebenströme von Linsen und Mungobohnen eine vielversprechende Quelle zur Gewinnung von Polyphenolextrakten darstellen könnten. Um deren Einsatzmöglichkeiten bewerten zu können, sind weiterführende Analysen zur Charakterisierung der antioxidativen und antimikrobiellen Eigenschaften gegenüber ausgewählten Mikroorganismen geplant. Für die entwickelte Methode ist über dies eine Anwendung zur Differenzierung von Leguminosen über die Bestimmung des Polyphenolprofils vorstellbar.

Leguminosen将全世界的Nährstoffvielfalt .培养,而出版的蛋白质丰富的种子也富含酚类化合物,主要存在于果皮中。对于Proteingewinnung这些不受欢迎,使得被削完这些种子和polyphenolreichen碗.退后根据Hülsenfrucht碗5-38比例%介意[1].因此,利用这种旁流生产具有良好技术功能特性的多酚,可以对豆类在蛋白质生产中的整体利用作出有价值的贡献。[2]在BMELH/BLE项目Leg4Future[资助标志2824CPH003]中,将从扁豆和口豆中生产高质量的蛋白质浓缩物,并开发一种利用旁流的方法。在提出的项目工作包中,应在五种扁豆和一种蚕豆的果皮残留物中识别多酚。Gesamtpolyphenolgehalt是通过担任Folin-Ciocalteau-Tests任命和身份的事UHPLC-DAD-MS .这包括通过碱性水解释放的可提取和不可提取的多酚。对个别Leguminosen Polyphenolgehalt中得到不同extrahierbaren nicht-extrahierbaren多酚被确立,而集中nicht-extrahierbaren多酚始终低].结果到Gesamtpolyphenolgehalt但未表现出差异扁豆和Mungobohnen .在碗关于定性Polyphenolprofils包括扁豆和Mungobohne之间有明显的差别被确立.到目前为止,多酚,如儿茶酚、樟脑糖苷和原花青素,已被鉴定为晶状体杯。Mungobohnen主导主要Vitexin、到Isomer Isovitexin .间比较Linsensorten反映出了绝大多数的时候,量化extrahierbaren多酚.差异研究结果表明Nebenströme扁豆和Mungobohnen更有希望的来源,以生产可能Polyphenolextrakten造成.以利用这些评估应用,通过分析特性的氧化和微生物特性对选定的微生物计划.与设计方法主要是探讨这一执行Leguminosen不敏感的关于如何确定Polyphenolprofils想象.
{"title":"Charakterisierung von Polyphenolen aus Linsen- und Mungobohnenschalen mittels UHPLC-MS","authors":"Franziska Knuf,&nbsp;A. Schieber,&nbsp;N. Schulze-Kaysers","doi":"10.1002/lemi.202559135","DOIUrl":"https://doi.org/10.1002/lemi.202559135","url":null,"abstract":"<p>Leguminosen werden weltweit kultiviert und zeichnen sich durch ihre Nährstoffvielfalt aus. Die proteinreichen Samen sind u. a. auch reich an phenolischen Verbindungen, die überwiegend in den Schalen zu finden sind. Für die Proteingewinnung sind diese unerwünscht, sodass die Samen hierfür geschält werden und die polyphenolreichen Schalen Zurückbleiben. Je nach Hülsenfrucht macht der Anteil der Schale 5-38 % aus [1]. Die Nutzung dieses Nebenstroms zur Gewinnung von Polyphenolen, welche vielversprechende technofunktionelle Eigenschaften aufweisen, könnte somit einen wertvollen Beitrag zu einer ganzheitlichen Nutzung von Hülsenfrüchten im Rahmen der Proteingewinnung leisten. [2]</p><p>Im BMELH/BLE-Projekt Leg4Future [Förderkennzeichen 2824CPH003] sollen qualitativ hochwertige Proteinkonzentrate aus Linsen und Mungobohnen hergestellt sowie ein Ansatz zur Verwertung der Nebenströme entwickelt werden. Im vorgestellten Arbeitspaket des Projektes sollten Polyphenole in den Schälrückständen von fünf Linsensorten und einer Mungobohnensorte identifiziert werden. Der Gesamtpolyphenolgehalt wurde mittels des Folin-Ciocalteau-Tests bestimmt und die Identifizierung erfolgte über UHPLC-DAD-MS. Dabei wurden sowohl extrahierbare als auch nicht-extrahierbare Polyphenole, die mittels alkalischer Hydrolyse freigesetzt wurden, berücksichtigt.</p><p>In Bezug auf den Polyphenolgehalt der einzelnen Leguminosen konnten Unterschiede zwischen extrahierbaren und nicht-extrahierbaren Polyphenolen festgestellt werden, wobei die Konzentration der nicht-extrahierbaren Polyphenole durchweg geringer ausfiel. Die Ergebnisse zum Gesamtpolyphenolgehalt zeigten jedoch keine Unterschiede zwischen Linsen und Mungobohnen. In den Schalen konnten hinsichtlich des qualitativen Polyphenolprofils insbesondere zwischen Linsen und Mungobohne deutliche Unterschiede festgestellt werden. Bislang wurden in den Linsenschalen Polyphenole wie beispielsweise Catechin, Kaempferolglycoside und Procyanidine identifiziert werden. In Mungobohnen dominierten vor allem Vitexin und dessen Isomer Isovitexin. Beim Vergleich der Linsensorten zeigten sich vornehmlich quantitative Unterschiede bei den extrahierbaren Polyphenolen.</p><p>Die Ergebnisse verdeutlichen, dass Nebenströme von Linsen und Mungobohnen eine vielversprechende Quelle zur Gewinnung von Polyphenolextrakten darstellen könnten. Um deren Einsatzmöglichkeiten bewerten zu können, sind weiterführende Analysen zur Charakterisierung der antioxidativen und antimikrobiellen Eigenschaften gegenüber ausgewählten Mikroorganismen geplant. Für die entwickelte Methode ist über dies eine Anwendung zur Differenzierung von Leguminosen über die Bestimmung des Polyphenolprofils vorstellbar.</p>","PeriodicalId":17952,"journal":{"name":"Lebensmittelchemie","volume":"79 S3","pages":""},"PeriodicalIF":0.0,"publicationDate":"2025-09-01","publicationTypes":"Journal Article","fieldsOfStudy":null,"isOpenAccess":false,"openAccessPdf":"","citationCount":null,"resultStr":null,"platform":"Semanticscholar","paperid":"145146087","PeriodicalName":null,"FirstCategoryId":null,"ListUrlMain":null,"RegionNum":0,"RegionCategory":"","ArticlePicture":[],"TitleCN":null,"AbstractTextCN":null,"PMCID":"","EPubDate":null,"PubModel":null,"JCR":null,"JCRName":null,"Score":null,"Total":0}
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Einfluss der Struktur phenolischer Verbindungen auf die Polymerisation und kovalente Modifikation tryptischer β-Lactoglobulin-Peptide 苯酚化合物的结构对β-乳球蛋白三联肽聚合和共价修饰的影响
Pub Date : 2025-09-01 DOI: 10.1002/lemi.202559061
Dr. A. Bock, S. Rottner, U. Steinhäuser, H. Kieserling, S. Rohn

Phenolische Verbindungen (PV) sind aufgrund ihrer antioxidativen und antimikrobiellen Eigenschaften zunehmend zur Funktionalisierung von Proteinen von Interesse. Dies erfolgt in der Regel durch kovalente Modifikation. Unter alkalischen Bedingungen können bei der Inkubation von Proteinen mit PV jedoch verschiedene Reaktionen parallel ablaufen, darunter insbesondere die Bildung kovalenter PV-Protein-Addukte sowie die Polymerisation der PV untereinander. Welche Reaktionsprodukte bevorzugt gebildet werden, ist jedoch unklar. Da PV durch ihre Vielfältigkeit an Substituenten unterschiedlich reaktiv sein können und auch zusätzlich nicht-kovalente Wechselwirkungen ausbilden können, ist es wahrscheinlich, dass die chemische Struktur der PV die Bildung spezifischer Reaktionsprodukte maßgeblich beeinflusst.

Daher war es das Ziel dieser Studie, die Adduktbildung von PV mit β-Lactoglobulin (β-Lg)-Peptiden sowie das Polymerisationsverhalten strukturell unterschiedlicher PV unter oxidativen alkalischen Bedingungen (pH 9) systematisch zu untersuchen. Fünf ausgewählte PV (Kaffeesäure, Rosmarinsäure, Chlorogensäure, p-Cumarsäure und Phlorizin) wurden hinsichtlich ihrer Fähigkeit zur Oxidation zu Chinonen, ihrer Neigung zur Reaktion mit den Peptiden sowie ihres Polymerisationspotenzials miteinander verglichen. Die Analyse der Reaktionsprodukte erfolgte mittels Hochleistungsflüssigkeitschromatographie mit Diode-Array-Detektion (HPLC-DAD) sowie hochauflösender Massenspektrometrie (HRMS).

Die Ergebnisse zeigen, dass alle untersuchten PV unter den gewählten Bedingungen kovalente Addukte mit Peptiden bilden, wobei dihydroxylierte PV mit ortho-Substitution (insbesondere Kaffeesäure, Rosmarinsäure, Chlorogensäure) eine deutlich höhere Reaktivität zeigten als monohydroxylierte Verbindungen. Auffällig war, dass trotz geringer Reaktivität auch monohydroxylierte PV kovalente Addukte gebildet haben. Die Polymerisationsneigung der PV untereinander variierte in Abhängigkeit von der Struktur und wurde durch Substituenten wie Carbonsäure- oder Zuckerreste beeinflusst. So hemmte beispielsweise die polare Struktur der Chlorogensäure trotz reaktiver ortho-Hydroxylierung die Ausbildung von Polymerisationsprodukten. Die Adduktbildung mit den β-Lg-Peptiden zeigte ebenfalls eine strukturelle Abhängigkeit: Polare PV reagierten bevorzugt mit polaren Peptiden, während weniger polare PV vermehrt mit hydrophoben Peptiden reagierten. Dies deutet darauf hin, dass den kovalenten Bindungen nicht-kovalente Wechselwirkungen vorausgingen.

Die Ergebnisse liefern neue Einblicke über das Zusammenspiel zwischen der Bildung kovalenter PV-Protein-Addukte und der parallel ablaufenden Polymerisation von PV unter oxidativen Bedingungen. Für eine gezielte Anwendung in proteinreichen Lebensmittelsystemen ist jedoch eine weiterführende Aufklärung der Reaktionskinetik unerlässlich, um Modifikationsprozesse präzise steuern zu können.

Phenolische联系(华)是由于氧化和微生物特性正日益成为蛋白质的Funktionalisierung从兴趣.这通常是通过介绍通过共价键.在碱性条件下可以与华Inkubation蛋白质的不同反应也相应化学,包括特别是教育kovalenter PV-Protein-Addukte以及Polymerisation互相初级.然而,哪种反应产物是首选的还不清楚。由于初级会的多种可能性Substituenten不同也可能是被动,除了nicht-kovalente又相互可以训练,可能是化学结构特殊教育的初级Reaktionsprodukte具有重大影响.所以本研究的目的是在初级会的Adduktbildungβ-Lactoglobulin(β-Lg) -Peptiden以及Polymerisationsverhalten结构不同的初级会氧化碱性的条件(pH 9)系统地审查.5选中华(Kaffeesäure Rosmarinsäure Chlorogensäure、p-Cumarsäure Phlorizin) Chinonen被氧化的能力方面的不同,其反应与Peptiden倾向以及Polymerisationspotenzials相互比较.Reaktionsprodukte的分析通过Hochleistungsflüssigkeitschromatographie Diode-Array-Detektion (HPLC-DAD)以及hochauflösender Massenspektrometrie (HRMS) .调查结果显示,所有初级会当选条件共价键Addukte与Peptiden组成,同时dihydroxylierte初级会ortho-Substitution(特别是Kaffeesäure Rosmarinsäure表明Chlorogensäure)大幅提高Reaktivität .当monohydroxylierte联系明显的是,尽管低Reaktivität也monohydroxylierte华共价键形成了Addukte .Polymerisationsneigung初级会在彼此之间variierte依存的结构和由Substituenten Carbonsäure或通讯Zuckerreste .影响例如,尽管反应性正羟基化,但氯酸的极性结构抑制了聚合产物的形成。β-Lg多肽的加合物形成也显示出结构上的依赖性:极性PV优先与极性多肽反应,而非极性PV优先与疏水多肽反应。这表明,kovalenten联系nicht-kovalente又相互联系的.这些结果为共价PV蛋白加合物的形成与氧化条件下PV的平行聚合之间的相互作用提供了新的见解。然而,为了在富含蛋白质的食物系统中有针对性地应用,对反应动力学的进一步了解对于精确控制修饰过程至关重要。
{"title":"Einfluss der Struktur phenolischer Verbindungen auf die Polymerisation und kovalente Modifikation tryptischer β-Lactoglobulin-Peptide","authors":"Dr. A. Bock,&nbsp;S. Rottner,&nbsp;U. Steinhäuser,&nbsp;H. Kieserling,&nbsp;S. Rohn","doi":"10.1002/lemi.202559061","DOIUrl":"https://doi.org/10.1002/lemi.202559061","url":null,"abstract":"<p>Phenolische Verbindungen (PV) sind aufgrund ihrer antioxidativen und antimikrobiellen Eigenschaften zunehmend zur Funktionalisierung von Proteinen von Interesse. Dies erfolgt in der Regel durch kovalente Modifikation. Unter alkalischen Bedingungen können bei der Inkubation von Proteinen mit PV jedoch verschiedene Reaktionen parallel ablaufen, darunter insbesondere die Bildung kovalenter PV-Protein-Addukte sowie die Polymerisation der PV untereinander. Welche Reaktionsprodukte bevorzugt gebildet werden, ist jedoch unklar. Da PV durch ihre Vielfältigkeit an Substituenten unterschiedlich reaktiv sein können und auch zusätzlich nicht-kovalente Wechselwirkungen ausbilden können, ist es wahrscheinlich, dass die chemische Struktur der PV die Bildung spezifischer Reaktionsprodukte maßgeblich beeinflusst.</p><p>Daher war es das Ziel dieser Studie, die Adduktbildung von PV mit β-Lactoglobulin (β-Lg)-Peptiden sowie das Polymerisationsverhalten strukturell unterschiedlicher PV unter oxidativen alkalischen Bedingungen (pH 9) systematisch zu untersuchen. Fünf ausgewählte PV (Kaffeesäure, Rosmarinsäure, Chlorogensäure, <i>p</i>-Cumarsäure und Phlorizin) wurden hinsichtlich ihrer Fähigkeit zur Oxidation zu Chinonen, ihrer Neigung zur Reaktion mit den Peptiden sowie ihres Polymerisationspotenzials miteinander verglichen. Die Analyse der Reaktionsprodukte erfolgte mittels Hochleistungsflüssigkeitschromatographie mit Diode-Array-Detektion (HPLC-DAD) sowie hochauflösender Massenspektrometrie (HRMS).</p><p>Die Ergebnisse zeigen, dass alle untersuchten PV unter den gewählten Bedingungen kovalente Addukte mit Peptiden bilden, wobei dihydroxylierte PV mit <i>ortho</i>-Substitution (insbesondere Kaffeesäure, Rosmarinsäure, Chlorogensäure) eine deutlich höhere Reaktivität zeigten als monohydroxylierte Verbindungen. Auffällig war, dass trotz geringer Reaktivität auch monohydroxylierte PV kovalente Addukte gebildet haben. Die Polymerisationsneigung der PV untereinander variierte in Abhängigkeit von der Struktur und wurde durch Substituenten wie Carbonsäure- oder Zuckerreste beeinflusst. So hemmte beispielsweise die polare Struktur der Chlorogensäure trotz reaktiver <i>ortho</i>-Hydroxylierung die Ausbildung von Polymerisationsprodukten. Die Adduktbildung mit den β-Lg-Peptiden zeigte ebenfalls eine strukturelle Abhängigkeit: Polare PV reagierten bevorzugt mit polaren Peptiden, während weniger polare PV vermehrt mit hydrophoben Peptiden reagierten. Dies deutet darauf hin, dass den kovalenten Bindungen nicht-kovalente Wechselwirkungen vorausgingen.</p><p>Die Ergebnisse liefern neue Einblicke über das Zusammenspiel zwischen der Bildung kovalenter PV-Protein-Addukte und der parallel ablaufenden Polymerisation von PV unter oxidativen Bedingungen. Für eine gezielte Anwendung in proteinreichen Lebensmittelsystemen ist jedoch eine weiterführende Aufklärung der Reaktionskinetik unerlässlich, um Modifikationsprozesse präzise steuern zu können.</p>","PeriodicalId":17952,"journal":{"name":"Lebensmittelchemie","volume":"79 S3","pages":""},"PeriodicalIF":0.0,"publicationDate":"2025-09-01","publicationTypes":"Journal Article","fieldsOfStudy":null,"isOpenAccess":false,"openAccessPdf":"","citationCount":null,"resultStr":null,"platform":"Semanticscholar","paperid":"145146102","PeriodicalName":null,"FirstCategoryId":null,"ListUrlMain":null,"RegionNum":0,"RegionCategory":"","ArticlePicture":[],"TitleCN":null,"AbstractTextCN":null,"PMCID":"","EPubDate":null,"PubModel":null,"JCR":null,"JCRName":null,"Score":null,"Total":0}
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Screening of Natural Products for Senolytic or Senostatic Activities on Human Senescent Cells (SenoNPs) 对人衰老细胞(SenoNPs)具有抗衰老或抗衰老活性的天然产物的筛选
Pub Date : 2025-09-01 DOI: 10.1002/lemi.202559196
S. Treibmann, A. Bhosale, I. Morgan, R. Rennert, Dr. C. Correia-Melo

Cellular senescence is a permanent cell cycle arrest in which cells, despite metabolic activity, do not divide further. It's associated with DNA damage, mitochondrial dysfunction, and significant changes in morphology and metabolism, exhibiting a senescence associated secretory phenotype (SASP). [1] Senescence, triggered by various stressors from oncogenic to metabolic, plays an ambivalent role: it initially prevents tumor formation but later promotes tumorigenesis and age-related diseases. The development of therapies targeting this process, such as senomorphics that block SASP secretion and senolytics that remove senescent cells, has gained great attention recently. [2] At the Department of Bioorganic Chemistry (NWC) of the IPB, a library of around 30,000 plant and fungi-derived compounds has been established, with many showing anti-cancer, antifungal, and antibacterial properties. Our project aims to evaluate the effect of 2000 compounds on senescent human fibroblasts. These compounds were preselected using in silico methods.

We induced senescence in primary human fibroblasts (IMR90-ER:RAS) using 4-hydroxytamoxifen and incubated them with different concentrations of the natural products. After 72 h, the cells were fixed and characterized using high throughput imaging and immunoassays of senescence markers p-16 and IL-6.

In this project, we could identify several compounds with senolytic or senomorphic properties. Next, we will investigate their mechanisms by proteomic and metabolomic analysis. Thus, our research not only opens new avenues for the development of therapeutic strategies against age-associated diseases but also provides insights into the mechanisms of cellular senescence.

细胞衰老是一种永久性的细胞周期停滞,细胞尽管有代谢活动,但不能进一步分裂。它与DNA损伤、线粒体功能障碍以及形态学和代谢的显著变化有关,表现出衰老相关的分泌表型(SASP)。衰老是由从致癌到代谢的各种应激源引发的,它起着矛盾的作用:它最初阻止肿瘤形成,但后来促进肿瘤发生和年龄相关疾病。针对这一过程的治疗方法的发展,如阻断SASP分泌的senomorphics和去除衰老细胞的senolytics,最近受到了极大的关注。在IPB的生物有机化学系(NWC),已经建立了一个大约30,000种植物和真菌衍生化合物的文库,其中许多具有抗癌,抗真菌和抗菌特性。我们的项目旨在评估2000种化合物对衰老的人类成纤维细胞的影响。这些化合物是用计算机方法预先选择的。我们用4-羟他莫昔芬诱导原代人成纤维细胞(IMR90-ER:RAS)衰老,并与不同浓度的天然产物孵育。72h后,固定细胞,使用高通量成像和衰老标志物p-16和IL-6的免疫分析对细胞进行表征。在这个项目中,我们可以鉴定出几种具有衰老或同形性质的化合物。接下来,我们将通过蛋白质组学和代谢组学分析来研究它们的作用机制。因此,我们的研究不仅为开发抗年龄相关疾病的治疗策略开辟了新的途径,而且为细胞衰老的机制提供了新的见解。
{"title":"Screening of Natural Products for Senolytic or Senostatic Activities on Human Senescent Cells (SenoNPs)","authors":"S. Treibmann,&nbsp;A. Bhosale,&nbsp;I. Morgan,&nbsp;R. Rennert,&nbsp;Dr. C. Correia-Melo","doi":"10.1002/lemi.202559196","DOIUrl":"https://doi.org/10.1002/lemi.202559196","url":null,"abstract":"<p>Cellular senescence is a permanent cell cycle arrest in which cells, despite metabolic activity, do not divide further. It's associated with DNA damage, mitochondrial dysfunction, and significant changes in morphology and metabolism, exhibiting a senescence associated secretory phenotype (SASP). [1] Senescence, triggered by various stressors from oncogenic to metabolic, plays an ambivalent role: it initially prevents tumor formation but later promotes tumorigenesis and age-related diseases. The development of therapies targeting this process, such as senomorphics that block SASP secretion and senolytics that remove senescent cells, has gained great attention recently. [2] At the Department of Bioorganic Chemistry (NWC) of the IPB, a library of around 30,000 plant and fungi-derived compounds has been established, with many showing anti-cancer, antifungal, and antibacterial properties. Our project aims to evaluate the effect of 2000 compounds on senescent human fibroblasts. These compounds were preselected using in silico methods.</p><p>We induced senescence in primary human fibroblasts (IMR90-ER:RAS) using 4-hydroxytamoxifen and incubated them with different concentrations of the natural products. After 72 h, the cells were fixed and characterized using high throughput imaging and immunoassays of senescence markers p-16 and IL-6.</p><p>In this project, we could identify several compounds with senolytic or senomorphic properties. Next, we will investigate their mechanisms by proteomic and metabolomic analysis. Thus, our research not only opens new avenues for the development of therapeutic strategies against age-associated diseases but also provides insights into the mechanisms of cellular senescence.</p>","PeriodicalId":17952,"journal":{"name":"Lebensmittelchemie","volume":"79 S3","pages":""},"PeriodicalIF":0.0,"publicationDate":"2025-09-01","publicationTypes":"Journal Article","fieldsOfStudy":null,"isOpenAccess":false,"openAccessPdf":"","citationCount":null,"resultStr":null,"platform":"Semanticscholar","paperid":"145146115","PeriodicalName":null,"FirstCategoryId":null,"ListUrlMain":null,"RegionNum":0,"RegionCategory":"","ArticlePicture":[],"TitleCN":null,"AbstractTextCN":null,"PMCID":"","EPubDate":null,"PubModel":null,"JCR":null,"JCRName":null,"Score":null,"Total":0}
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Rückrufe auf der offiziellen Verbraucherplattform lebensmittelwarnung.de -Gesetzliche Grundlagen, Zuständigkeiten und Informationen 法律、责任和信息
Pub Date : 2025-09-01 DOI: 10.1002/lemi.202559175
S. Raschke, G. Wengler, K. Lindner

Auf lebensmittelwarnung.de veröffentlichen die Bundesländer und das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) seit 2011 Produktrückrufe von Unternehmen [1]. Das Verbraucherschutzportal wurde umfassend überarbeitet und im Juni 2024 der Öffentlichkeit vorgestellt. Präsentiert werden neben dem modernen Design die neuen Funktionen des Portals und der bereitgestellten App, die Verbraucherinnen und Verbraucher in Echtzeit über neu veröffentlichte Meldungen informiert. Erläutert werden die zugrundeliegenden rechtlichen Regelungen für die Veröffentlichung eines Rückrufes auf dem Portal bzw. die Grundlagen für die weiteren Informationsangebote, die das Portal Verbraucherinnen und Verbrauchern zur Verfügung stellt. Die Verteilung der Zuständigkeiten zwischen den Bundesländern und dem Bund findet ebenfalls Berücksichtigung sowie die Entwicklung der Meldungen über die vergangenen 14 Jahre und welche Schlussfolgerungen aus diesen Daten gezogen werden können.

lebensmittelwarnung.de公布各联邦州和德国联邦消费者保护和粮食安全(BVL) 2011年以来Produktrückrufe公司[1].消费者保护门户网站进行了全面修订,并于2024年6月向公众开放。除了现代的设计,还展示了门户的新功能和可用的应用程序,这些应用程序可以实时通知消费者新发布的消息。说明潜在的法律安排发表Rückrufes一门上或奠定进一步Informationsangebote调校消费者和消费者提供.还考虑到Lander和联邦政府之间的权限分配,以及过去14年报告的演变,以及可以从这些数据中得出什么结论。
{"title":"Rückrufe auf der offiziellen Verbraucherplattform lebensmittelwarnung.de -Gesetzliche Grundlagen, Zuständigkeiten und Informationen","authors":"S. Raschke,&nbsp;G. Wengler,&nbsp;K. Lindner","doi":"10.1002/lemi.202559175","DOIUrl":"https://doi.org/10.1002/lemi.202559175","url":null,"abstract":"<p>Auf lebensmittelwarnung.de veröffentlichen die Bundesländer und das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) seit 2011 Produktrückrufe von Unternehmen [1]. Das Verbraucherschutzportal wurde umfassend überarbeitet und im Juni 2024 der Öffentlichkeit vorgestellt. Präsentiert werden neben dem modernen Design die neuen Funktionen des Portals und der bereitgestellten App, die Verbraucherinnen und Verbraucher in Echtzeit über neu veröffentlichte Meldungen informiert. Erläutert werden die zugrundeliegenden rechtlichen Regelungen für die Veröffentlichung eines Rückrufes auf dem Portal bzw. die Grundlagen für die weiteren Informationsangebote, die das Portal Verbraucherinnen und Verbrauchern zur Verfügung stellt. Die Verteilung der Zuständigkeiten zwischen den Bundesländern und dem Bund findet ebenfalls Berücksichtigung sowie die Entwicklung der Meldungen über die vergangenen 14 Jahre und welche Schlussfolgerungen aus diesen Daten gezogen werden können.</p>","PeriodicalId":17952,"journal":{"name":"Lebensmittelchemie","volume":"79 S3","pages":""},"PeriodicalIF":0.0,"publicationDate":"2025-09-01","publicationTypes":"Journal Article","fieldsOfStudy":null,"isOpenAccess":false,"openAccessPdf":"","citationCount":null,"resultStr":null,"platform":"Semanticscholar","paperid":"145146134","PeriodicalName":null,"FirstCategoryId":null,"ListUrlMain":null,"RegionNum":0,"RegionCategory":"","ArticlePicture":[],"TitleCN":null,"AbstractTextCN":null,"PMCID":"","EPubDate":null,"PubModel":null,"JCR":null,"JCRName":null,"Score":null,"Total":0}
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