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BIOS – Zeitschrift für Biographieforschung, Oral History und Lebensverlaufsanalysen最新文献

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Maria Kontos: Die desintegrativen Folgen des öffentlichen Integrationsdiskurses. Eine biographieanalytische Untersuchung mit Migrantinnen und Migranten, Opladen, Berlin, Toronto: Verlag Barbara Budrich (Qualitative Fall- und Prozessanalysen. Biographie – Interaktion – soziale Welten, Band 19), 231 S Maria Kontos:融入公共讨论的误区后果。这是一项对移民移民的生物分析研究,该研究还包括奥普拉,柏林,多伦多。社会互动记第19册231页
F. Heinz
{"title":"Maria Kontos: Die desintegrativen Folgen des öffentlichen Integrationsdiskurses. Eine biographieanalytische Untersuchung mit Migrantinnen und Migranten, Opladen, Berlin, Toronto: Verlag Barbara Budrich (Qualitative Fall- und Prozessanalysen. Biographie – Interaktion – soziale Welten, Band 19), 231 S","authors":"F. Heinz","doi":"10.3224/bios.v33i2.09","DOIUrl":"https://doi.org/10.3224/bios.v33i2.09","url":null,"abstract":"","PeriodicalId":197030,"journal":{"name":"BIOS – Zeitschrift für Biographieforschung, Oral History und Lebensverlaufsanalysen","volume":"271 3","pages":"0"},"PeriodicalIF":0.0,"publicationDate":"2022-06-14","publicationTypes":"Journal Article","fieldsOfStudy":null,"isOpenAccess":false,"openAccessPdf":"","citationCount":null,"resultStr":null,"platform":"Semanticscholar","paperid":"132070239","PeriodicalName":null,"FirstCategoryId":null,"ListUrlMain":null,"RegionNum":0,"RegionCategory":"","ArticlePicture":[],"TitleCN":null,"AbstractTextCN":null,"PMCID":"","EPubDate":null,"PubModel":null,"JCR":null,"JCRName":null,"Score":null,"Total":0}
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Bericht von der Gründung der chinesischen Oral History Association. 7. bis 15. Dezember 2015 中国历史协会成立7年。到15 .2015年12月
Alexander von Plato
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Literaturbesprechung: Daniel Bertaux: Die Lebenserzählung, Ein ethnosoziologischer Ansatz zur Analyse sozialer Welten, sozialer Situationen und sozialer Abläufe 这本书是丹尼尔·贝托克斯《生活故事》
C. Schwarz
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Lesenotiz: Regina Thumser-Wöhs, Martina Gugglberger, Birgit Kirchmayr, Grazia Prontera und Thomas Spielbüchler (Hg.) (2019): Außerordentliches. Festschrift für Albert Lichtblau Regina thumer: Martina Gugglberger、比吉特·科什迈尔、Grazia pretera和Thomas borchler (Hg):特别。要调校艾伯特
Alexander von Plato
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Gesetzliches Unrecht und übergesetzliches Recht. Leben und Wirken Gustav Radbruchs 在做什麽?我是一个白痴
Philipp Glahé
Vorliegender Essay betrachtet die biographischen Verknüpfungen des Rechtsphilosophen und sozialdemokratischen Reichsjustizministers in der Weimarer Republik Gustav Radbruch (1878-1949) mit seiner berühmtesten Nachkriegspublikation, die 1946 unter dem Titel Gesetzliches Unrecht und übergesetzliches Recht in der Süddeutschen Juristen-Zeitung erschien. In diesem kaum vier Seiten umfassenden Aufsatz stellte Radbruch mit seiner sogenannten „Radbruch‘schen Formel“ die Gültigkeit staatlichen Unrechts am Beispiel des Dritten Reiches infrage. Radbruchs Formel avancierte durch die in ihr vollzogene Abkehr vom Rechtspositivismus, dem zufolge Gesetz gleich Recht ist, zur rechtsphilosophischen Grundlage schlechthin für die juristische Aufarbeitung des Nationalsozialismus. Zeichnet sich ein Gesetz durch einen extremen Unrechtsgehalt aus, so muss es laut Radbruch nicht befolgt werden und niemand hat das Recht, sich in seinem Handeln auf dieses zu berufen. Überdies hätte demnach jeder Einzelne erkennen können und müssen, dass die nationalsozialistischen Gesetze Unrecht waren. Radbruchs Formel ist jedoch hochgradig ambivalent, da er eine Berufsgruppe kollektiv von ihrer Anwendbarkeit ausnimmt: die Juristen. Diese hätten als „Opfer des Positivismus“, quasi aus der déformation professionelle ihres Standes heraus, als einzige das Unrecht in den von ihnen angewandten nationalsozialistischen Gesetzen nicht erkennen können. Radbruchs widersprüchliches Spätwerk ist eng mit seinem wissenschaftlichen Lebensweg und seinen eigenen Erfahrungen im Nationalsozialismus verwoben. In den 1920ern hatte sich Radbruch als Minister im Kampf gegen den Rechtsradikalismus profiliert und verlor 1933 als einer der ersten seine Professur. Nach zwölf Jahren der inneren Emigration beteiligte er sich ab 1945 zwar am demokratischen Wiederaufbau Deutschlands, gegenüber der alliierten Justiz und vormaligen nationalsozialistischen Juristen zeigte er sich allerdings zwiegespalten.
文章认为Rechtsphilosophen的biographischen链接、魏玛共和国的社会民主主义Reichsjustizministers古斯塔夫Radbruch(1878-1949),他最著名的Nachkriegspublikation 1946年命名为不公平和合法übergesetzliches的南德意志Juristen-Zeitung显现.在这篇只有四页的文章中,德莱门赖德用他的“轮胎赖德”式表达对第三帝国不忠的质疑。但是拉德伍德提出的另一个观点是对国家社会主义法律的正确颠覆,使得其对法律的信奉成为国家社会主义法律的重要依据。至于另一条定律,万一律法的内容极端不道德,那么根据德国的法律,执法者不一定要遵守。任何人都应该认识到,纳粹法律是错误的。但拉布纳公式严重是矛盾的,因为他们共同确定法律适用的来源:律师。这些有作为“Positivismus的受害者”,几乎从dé形成专业身份只有在其所采用的这些不公正之法律无法认出.莱姆切尼矛盾的晚期作品与他的科学职业和自己在国家社会主义中的经验密切相关。在20世纪20年代,雷德格以部长的身份在反对右翼极端主义斗争中名誉扫地。在经历了12年国内移民之后,他于1945年开始参与德国的民主重建,并和盟军司法系统以及以前的纳粹法学家进行过不同的派别。
{"title":"Gesetzliches Unrecht und übergesetzliches Recht. Leben und Wirken Gustav Radbruchs","authors":"Philipp Glahé","doi":"10.3224/bios.v33i1.06","DOIUrl":"https://doi.org/10.3224/bios.v33i1.06","url":null,"abstract":"Vorliegender Essay betrachtet die biographischen Verknüpfungen des Rechtsphilosophen und sozialdemokratischen Reichsjustizministers in der Weimarer Republik Gustav Radbruch (1878-1949) mit seiner berühmtesten Nachkriegspublikation, die 1946 unter dem Titel Gesetzliches Unrecht und übergesetzliches Recht in der Süddeutschen Juristen-Zeitung erschien. In diesem kaum vier Seiten umfassenden Aufsatz stellte Radbruch mit seiner sogenannten „Radbruch‘schen Formel“ die Gültigkeit staatlichen Unrechts am Beispiel des Dritten Reiches infrage. Radbruchs Formel avancierte durch die in ihr vollzogene Abkehr vom Rechtspositivismus, dem zufolge Gesetz gleich Recht ist, zur rechtsphilosophischen Grundlage schlechthin für die juristische Aufarbeitung des Nationalsozialismus. Zeichnet sich ein Gesetz durch einen extremen Unrechtsgehalt aus, so muss es laut Radbruch nicht befolgt werden und niemand hat das Recht, sich in seinem Handeln auf dieses zu berufen. Überdies hätte demnach jeder Einzelne erkennen können und müssen, dass die nationalsozialistischen Gesetze Unrecht waren. Radbruchs Formel ist jedoch hochgradig ambivalent, da er eine Berufsgruppe kollektiv von ihrer Anwendbarkeit ausnimmt: die Juristen. Diese hätten als „Opfer des Positivismus“, quasi aus der déformation professionelle ihres Standes heraus, als einzige das Unrecht in den von ihnen angewandten nationalsozialistischen Gesetzen nicht erkennen können. Radbruchs widersprüchliches Spätwerk ist eng mit seinem wissenschaftlichen Lebensweg und seinen eigenen Erfahrungen im Nationalsozialismus verwoben. In den 1920ern hatte sich Radbruch als Minister im Kampf gegen den Rechtsradikalismus profiliert und verlor 1933 als einer der ersten seine Professur. Nach zwölf Jahren der inneren Emigration beteiligte er sich ab 1945 zwar am demokratischen Wiederaufbau Deutschlands, gegenüber der alliierten Justiz und vormaligen nationalsozialistischen Juristen zeigte er sich allerdings zwiegespalten.","PeriodicalId":197030,"journal":{"name":"BIOS – Zeitschrift für Biographieforschung, Oral History und Lebensverlaufsanalysen","volume":"10 1","pages":"0"},"PeriodicalIF":0.0,"publicationDate":"2022-03-10","publicationTypes":"Journal Article","fieldsOfStudy":null,"isOpenAccess":false,"openAccessPdf":"","citationCount":null,"resultStr":null,"platform":"Semanticscholar","paperid":"127104196","PeriodicalName":null,"FirstCategoryId":null,"ListUrlMain":null,"RegionNum":0,"RegionCategory":"","ArticlePicture":[],"TitleCN":null,"AbstractTextCN":null,"PMCID":"","EPubDate":null,"PubModel":null,"JCR":null,"JCRName":null,"Score":null,"Total":0}
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„Pflegesklavinnen und Pflegehelden?“ Migrantinnen in der häuslichen Pflege und Betreuung in Deutschland 女管家?"女性移民在德国家庭护理和照顾情况
Judith von Plato
Der Artikel beschäftigt sich mit häuslicher Senior_innenbetreuung in Deutschland durch Pendelmigrant_innen aus Mittel- und Osteuropa. Der Fokus liegt auf den Perspektiven einzelner Pflegerinnen. Empirische Grundlage bilden narrative Interviews mit vier Pflegemigrantinnen aus Polen. Theoretisch wird die Tätigkeit als intime und emotionale Arbeit (Boris und Parreñas 2010, Hochschild 1999) verortet, durch die vier zentrale Aspekte der häuslichen Pflege analysiert werden: zwischenmenschliche Beziehungen zwischen Arbeitgeber_innen und Arbeitnehmer_innen, die Rolle des Körpers, die emotionale Arbeit, die Pflegekräfte zu leisten haben, und abschließend Strategien der Aneignung durch die Betreuerinnen. Die Forschung zeigt, dass einseitige Darstellungen von entweder ausgebeuteten oder selbstbestimmten Pflegekräften unzureichend sind. Die häusliche Betreuung als Teil des transnationalen Pflegesystems ist von ungleichen Machtverhältnissen durchzogen und beruht auf sozialen Ungleichheiten. Gleichzeitig sind Erfahrungen von einzelnen Pflegekräften ebenso ernst zu nehmen, die teilweise aus der Arbeit Freude und Stolz schöpfen und bereichernde Bezie-hungen knüpfen. Dies sollte allerdings keinesfalls romantisiert werden, da die Pflegerinnen auch die psychischen und physischen Folgen der Tätigkeit betonen. Ihre Erfahrungen widersprechen Darstellungen von Vermittlungsagenturen, die emotionale Arbeit der Pflegekräfte herunterspielen, indem sie auf Geschlecht und Herkunft verweisen, welche sie auf vermeintlich „natürliche“ Weise für die Pflegearbeit prädestinieren.
这篇文章探讨了德国的家庭事务。重点在于那些护工的看法在对四个来自波兰的女性护理女性的叙事采访中,这一事实形成了经验基础。理论上会比私人的活动和情绪的工作(鲍里斯和Parreñas 2010年Hochschild 1999) verortet通过分析了家庭护理的四个关键方面:Arbeitgeber_innen之间的依存关系和Arbeitnehmer_innen作用人体情绪,护理人员的工作负担,并最后的战略所带来的危害,Betreuerinnen .研究表明你们回来或被剥削者使用的单边信息是不恰当的家庭护理是跨国护理体系的组成部分,而且是基于不平等的权力关系和社会不平等。与此同时,个人护理人员的体验也必须受到重视,他们在工作中得着欢喜和自傲,甚至追求丰富的感情。但这并不浪漫,因为护理也强调工作对身心的影响。他们的经验反驳了看管渠道夸大照顾者情绪上的描述,指出性别和出身是该政党视为“自然”对待护理工作的人选。
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Biographische Entwertung – wertvolle Biographien. Ostdeutsche Narrative symbolischer und sozialer Abwertung nach 1989 弗吉尼亚·博纳1989年后的东德的寓意和社会的贬值
H. Haag
Der vorliegende Beitrag geht der Frage nach, inwiefern fehlende Anerkennungsräume und Abwertungserfahrungen viele Probleme in Ostdeutschland verschärfen, die ihren Ursprung bereits in den Wendejahren haben. Empirische Grundlage bildet die Tradierung ostdeutscher Abwertungserfahrungen und deren biographische Relevanz für die Gegenwart am Beispiel von Familiengesprächen. Im Vordergrund der Betrachtung stehen zwei Abwertungsformen: die soziale Abwertung etwa durch den Arbeitsverlust und die symbolisch-diskursive Abwertung der DDR-Vergangenheit im öffentlichen Diskurs. Dies führt für einen Großteil der ostdeutschen Bevölkerung zu der Herausforderung, das biographische Wissen mit einer sich stetig wandelnden Umwelt neu zu kontextualisieren und sich dadurch mit einer „Rebiographisierung“ des Erlebten im Sinne einer stetigen biographischen Arbeit vor dem Hintergrund sozialer Wandlungsprozesse auseinanderzusetzen. Theoretisch knüpft der Beitrag an einer Verbindung zwischen Biographieforschung und Wissenssoziologie an. Es zeigt sich – so die These –, dass sich der Prozess der Rebiographisierung im intersubjektiven familialen Dialog vollzieht und somit auch die jüngere Generation ohne unmittelbare DDR- und Transformationserfahrung mit einbezieht, die wiederum an der Neukontextualisierung des erfahrungsbasierten Wissens ihrer Eltern teilhaben. Über die aktive Aushandlung in Form des narrativen doing biography bilden die Akteur*innen unterschiedliche Strategien aus, das Spannungsverhältnis zwischen biographischer Entwertung und dem Wunsch nach Anerkennung des Biographischen zu verarbeiten.
荣誉房间和贬值经验的缺失如何加剧了多年后这个问题的东德。在实践中,东德实施贬值的传统以及它们的生物特征对当前家庭对话的影响构成了我们的经验基础。本讨论的主要考虑的是两种贬值:一种通过失去工作而进行的社会贬值,另一种是对前东德在谈到中的象征性贬值。这将导致东德居民绝大部分时间挑战biographische知晓这一不断变化、环境重新kontextualisieren和由此透过“Rebiographisierung”的经历所指出的稳步biographischen工作社会背景Wandlungsprozesse真切.理论上,这一贡献建立了生物图形研究和知识交流科学之间的联系。研究发现,如论文,整个过程中的Rebiographisierung intersubjektiven familialen对话进行一半。因此年轻一代没有直接东德及Transformationserfahrung、相应用户的Neukontextualisierung erfahrungsbasierten知识分享父母.在以讲故事为形式的积极谈判过程中,参与者内部形成了不同的策略以应对生物贬值和对生物识别的需要之间的紧张关系。
{"title":"Biographische Entwertung – wertvolle Biographien. Ostdeutsche Narrative symbolischer und sozialer Abwertung nach 1989","authors":"H. Haag","doi":"10.3224/bios.v33i1.03","DOIUrl":"https://doi.org/10.3224/bios.v33i1.03","url":null,"abstract":"Der vorliegende Beitrag geht der Frage nach, inwiefern fehlende Anerkennungsräume und Abwertungserfahrungen viele Probleme in Ostdeutschland verschärfen, die ihren Ursprung bereits in den Wendejahren haben. Empirische Grundlage bildet die Tradierung ostdeutscher Abwertungserfahrungen und deren biographische Relevanz für die Gegenwart am Beispiel von Familiengesprächen. Im Vordergrund der Betrachtung stehen zwei Abwertungsformen: die soziale Abwertung etwa durch den Arbeitsverlust und die symbolisch-diskursive Abwertung der DDR-Vergangenheit im öffentlichen Diskurs. Dies führt für einen Großteil der ostdeutschen Bevölkerung zu der Herausforderung, das biographische Wissen mit einer sich stetig wandelnden Umwelt neu zu kontextualisieren und sich dadurch mit einer „Rebiographisierung“ des Erlebten im Sinne einer stetigen biographischen Arbeit vor dem Hintergrund sozialer Wandlungsprozesse auseinanderzusetzen. Theoretisch knüpft der Beitrag an einer Verbindung zwischen Biographieforschung und Wissenssoziologie an. Es zeigt sich – so die These –, dass sich der Prozess der Rebiographisierung im intersubjektiven familialen Dialog vollzieht und somit auch die jüngere Generation ohne unmittelbare DDR- und Transformationserfahrung mit einbezieht, die wiederum an der Neukontextualisierung des erfahrungsbasierten Wissens ihrer Eltern teilhaben. Über die aktive Aushandlung in Form des narrativen doing biography bilden die Akteur*innen unterschiedliche Strategien aus, das Spannungsverhältnis zwischen biographischer Entwertung und dem Wunsch nach Anerkennung des Biographischen zu verarbeiten.","PeriodicalId":197030,"journal":{"name":"BIOS – Zeitschrift für Biographieforschung, Oral History und Lebensverlaufsanalysen","volume":"67 1","pages":"0"},"PeriodicalIF":0.0,"publicationDate":"2022-03-10","publicationTypes":"Journal Article","fieldsOfStudy":null,"isOpenAccess":false,"openAccessPdf":"","citationCount":null,"resultStr":null,"platform":"Semanticscholar","paperid":"127213564","PeriodicalName":null,"FirstCategoryId":null,"ListUrlMain":null,"RegionNum":0,"RegionCategory":"","ArticlePicture":[],"TitleCN":null,"AbstractTextCN":null,"PMCID":"","EPubDate":null,"PubModel":null,"JCR":null,"JCRName":null,"Score":null,"Total":0}
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Junge Menschen im Fokus des Staatssicherheitsdienstes der DDR. Stasi-Kontakte aus der Sicht von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen 年轻人成为维持民主国家安全的核心。斯塔西的联系人们从孩子、青少年和年轻成年人的角度
P. Rieker
Für den Staatssicherheitsdienst der DDR (Stasi) wurden auch Heranwachsende als Inoffizielle Mitarbeiter*innen (IM) rekrutiert. Untersuchungen zu den Entscheidungen dieser jungen Menschen, für die Stasi zu arbeiten, und zu dieser Tätigkeit beziehen sich überwiegend auf die Auswertung von Akten der Stasi. Darüber, wie Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene die Kontaktaufnahme erlebten und welche Bedeutung der Kontakt zur Stasi aus ihrer Perspektive hatte, weiß man bislang wenig. Im vorliegenden Beitrag werden Ergebnisse einer Untersuchung vorgestellt, für die Interviews mit Personen ausgewertet wurden, die als Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene in der DDR durch die Stasi kontaktiert worden waren. Auf dieser Grundlage können einige Besonderheiten dieser Kontakte rekonstruiert und mit den verschiedenen Bedingungen, unter denen diese Kontaktaufnahme stattfand, in Verbindung gebracht werden. Als relevant erweist sich für die Betroffenen dabei einerseits eine grundlegende Ungewissheit hinsichtlich derjenigen, die sie damals angesprochen haben, und hinsichtlich deren Motive. Andererseits werden Stasi-Kontakte vor allem von den damals Jüngeren verschiedentlich in Verquickung mit der eigenen Familie erlebt, was zu zusätzlichen Unklarheiten beitragen kann. Unterschiedliche Erlebnisweisen lassen sich zudem mit dem Alter, in dem die Betroffenen durch die Stasi kontaktiert worden sind, in Verbindung bringen. Abschließend wird das Verhältnis des subjektiven Erlebens der Betroffenen zu den Stasi-Akten reflektiert.
为了维持民主德国安全局(国家安全局)的存在,有些青少年也被招募为非正式人员。对这些年轻人为国安局工作的选择进行的调查,对其工作的结果主要是国家安全局记录的结果。孩子、青少年和年轻成人接触他和他的同事,以及从他们的角度了解与史塔西接触的意义,目前鲜为人知。本文介绍了一项调查的结果。本研究对斯塔西接触过的东德境内儿童、青少年和青年成年人进行了采访。由此可见,不同关系之间的具体关系是不同的,具体的联系可以根据具体情况进行。箴言15:15)受浸者有不同的看法和动机,但最能说明他们真正关心的是什么。另一方面,有关斯塔西的接触则主要是那些既年轻,但却对自己的家庭有不同看法的人。不同的经历也可能跟史塔西联系患者的年龄有关。会议结束后,随之而来的是一个人主观经历和斯塔西案件之间的关系
{"title":"Junge Menschen im Fokus des Staatssicherheitsdienstes der DDR. Stasi-Kontakte aus der Sicht von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen","authors":"P. Rieker","doi":"10.3224/bios.v33i1.04","DOIUrl":"https://doi.org/10.3224/bios.v33i1.04","url":null,"abstract":"Für den Staatssicherheitsdienst der DDR (Stasi) wurden auch Heranwachsende als Inoffizielle Mitarbeiter*innen (IM) rekrutiert. Untersuchungen zu den Entscheidungen dieser jungen Menschen, für die Stasi zu arbeiten, und zu dieser Tätigkeit beziehen sich überwiegend auf die Auswertung von Akten der Stasi. Darüber, wie Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene die Kontaktaufnahme erlebten und welche Bedeutung der Kontakt zur Stasi aus ihrer Perspektive hatte, weiß man bislang wenig. Im vorliegenden Beitrag werden Ergebnisse einer Untersuchung vorgestellt, für die Interviews mit Personen ausgewertet wurden, die als Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene in der DDR durch die Stasi kontaktiert worden waren. Auf dieser Grundlage können einige Besonderheiten dieser Kontakte rekonstruiert und mit den verschiedenen Bedingungen, unter denen diese Kontaktaufnahme stattfand, in Verbindung gebracht werden. Als relevant erweist sich für die Betroffenen dabei einerseits eine grundlegende Ungewissheit hinsichtlich derjenigen, die sie damals angesprochen haben, und hinsichtlich deren Motive. Andererseits werden Stasi-Kontakte vor allem von den damals Jüngeren verschiedentlich in Verquickung mit der eigenen Familie erlebt, was zu zusätzlichen Unklarheiten beitragen kann. Unterschiedliche Erlebnisweisen lassen sich zudem mit dem Alter, in dem die Betroffenen durch die Stasi kontaktiert worden sind, in Verbindung bringen. Abschließend wird das Verhältnis des subjektiven Erlebens der Betroffenen zu den Stasi-Akten reflektiert.","PeriodicalId":197030,"journal":{"name":"BIOS – Zeitschrift für Biographieforschung, Oral History und Lebensverlaufsanalysen","volume":"43 1","pages":"0"},"PeriodicalIF":0.0,"publicationDate":"2022-03-10","publicationTypes":"Journal Article","fieldsOfStudy":null,"isOpenAccess":false,"openAccessPdf":"","citationCount":null,"resultStr":null,"platform":"Semanticscholar","paperid":"129764054","PeriodicalName":null,"FirstCategoryId":null,"ListUrlMain":null,"RegionNum":0,"RegionCategory":"","ArticlePicture":[],"TitleCN":null,"AbstractTextCN":null,"PMCID":"","EPubDate":null,"PubModel":null,"JCR":null,"JCRName":null,"Score":null,"Total":0}
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Lesenotiz: Sighard Neckel, Lukas Hofstätter und Marco Hohmann: Die globale Finanzklasse, Business, Karriere, Kultur in Frankfurt und Sydney 齐哈特·内克尔,卢卡斯·霍夫曼和马尔科·霍曼:法兰克福和悉尼的全球金融界,商业、职业、文化
J. Huinink
Empfohlene Zitierung / Suggested Citation: Huinink, J. (2020). Lesenotiz: Sighard Neckel, Lukas Hofstätter und Marco Hohmann: Die globale Finanzklasse Business, Karriere, Kultur in Frankfurt und Sydney. [Rezension des Buches Die globale Finanzklasse: Business, Karriere, Kultur in Frankfurt und Sydney, von S. Neckel, L. Hofstätter, & M. Hohmann]. BIOS Zeitschrift für Biographieforschung, Oral History und Lebensverlaufsanalysen, 33(1), 152-155. https://doi.org/10.3224/bios.v33i1.10
建议引文:惠印,J. (2020)齐哈特·内克尔,卢卡斯·霍夫曼和马尔科·霍曼:法兰克福和悉尼的全球金融界企业、职业、文化。法兰克福与悉尼合著《全球金融界——商业、职业、文化》,勒克尔,n .霍曼著33(1) 15225)https://doi.org/10.3224/bios.v33i1.10
{"title":"Lesenotiz: Sighard Neckel, Lukas Hofstätter und Marco Hohmann: Die globale Finanzklasse, Business, Karriere, Kultur in Frankfurt und Sydney","authors":"J. Huinink","doi":"10.3224/bios.v33i1.10","DOIUrl":"https://doi.org/10.3224/bios.v33i1.10","url":null,"abstract":"Empfohlene Zitierung / Suggested Citation: Huinink, J. (2020). Lesenotiz: Sighard Neckel, Lukas Hofstätter und Marco Hohmann: Die globale Finanzklasse Business, Karriere, Kultur in Frankfurt und Sydney. [Rezension des Buches Die globale Finanzklasse: Business, Karriere, Kultur in Frankfurt und Sydney, von S. Neckel, L. Hofstätter, & M. Hohmann]. BIOS Zeitschrift für Biographieforschung, Oral History und Lebensverlaufsanalysen, 33(1), 152-155. https://doi.org/10.3224/bios.v33i1.10","PeriodicalId":197030,"journal":{"name":"BIOS – Zeitschrift für Biographieforschung, Oral History und Lebensverlaufsanalysen","volume":"71 1","pages":"0"},"PeriodicalIF":0.0,"publicationDate":"2022-03-10","publicationTypes":"Journal Article","fieldsOfStudy":null,"isOpenAccess":false,"openAccessPdf":"","citationCount":null,"resultStr":null,"platform":"Semanticscholar","paperid":"127699516","PeriodicalName":null,"FirstCategoryId":null,"ListUrlMain":null,"RegionNum":0,"RegionCategory":"","ArticlePicture":[],"TitleCN":null,"AbstractTextCN":null,"PMCID":"","EPubDate":null,"PubModel":null,"JCR":null,"JCRName":null,"Score":null,"Total":0}
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„Oral History takes place“. Über ortbezogenes Spurenlesen DDR-bezogener Grenzerinnerungen 我知道,我知道它以定位追踪东德的痕迹
R. Leipold
Als einer Teildisziplin der Geschichtswissenschaft kommt der Oral History gemeinhin die Aufgabe zu, mit der „Zeit zu rechnen“, insofern Erzählungen über das Leben nicht selten nur zeitlich rückgebunden werden. Der folgende Beitrag versucht diese Ansicht einmal gänzlich umzudrehen, indem davon ausgegangen wird, dass Oral History und deren Untersuchungsgegenstände nicht nur zeitlichen Direktiven gehorchen und derart untersuchbar scheinen, als mündlich dargebotene Geschichte immer auch und vor allem in räumlicher Hinsicht „stattfindet“. Hiernach avanciert nicht nur die gelebte Biographie zur raumgewordenen Lebensgeschichte, mithin zur gelebten Geographie, zum persönlichen Schauplatz der Geschichte, als vielmehr auch der im Mittelpunkt des Forschungsinteresses stehende lebensgeschichtliche Erzähler sich über den Zeitzeugen hinaus ferner als Ortszeuge offenbart. Dass erzählte Lebensgeschichten neben ihrer Zeitgebundenheit immer auch eine Ortsgebundenheit aufweisen, wird nachfolgend zur Grundmaxime erklärt und am Topos der Spur und des Spurenlesens theoretisch wie methodisch genauer nachvollzogen. Schlussendlich wird an der Lebensgeschichte Karl Westhäusers fallbeispielhaft zu zeigen sein, welche empirischen Potenziale und Erträge eine Suche nach ortsbezogenen Erinnerungsspuren mit sich führen kann, um – im eigenen Fall – verborgenen DDR-Grenzerinnerungen auf die Spur zu kommen.
作为历史学科的一部分,口交历史的目的通常是“预计时间”,因为生活的故事也常常被限制在时间上。以下文章想把这一观点完全转变过去,假定口述历史及其调查内容并非完全符合时间的指示并显示可进行调查的内容,这是口头上的历史总是发生的,尤其是三维的历史。在阿凡西亚之后,不仅仅是将传记变为现实生活的传记。下面列出的故事都是这样的:总有一个地方式的自选生活方式,此外还会带有兄弟气息。最后,魏斯摩尔的生命史作为案例范例将揭示怎样寻找当地的记忆的实证潜力和结果,在这一案例中可以探测到潜在的东德边界记忆。
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BIOS – Zeitschrift für Biographieforschung, Oral History und Lebensverlaufsanalysen
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