Pub Date : 2018-06-11DOI: 10.1515/9783110587524-007
H. Seemann
{"title":"Grußadresse","authors":"H. Seemann","doi":"10.1515/9783110587524-007","DOIUrl":"https://doi.org/10.1515/9783110587524-007","url":null,"abstract":"","PeriodicalId":394962,"journal":{"name":"Kooperative Informationsinfrastrukturen als Chance und Herausforderung","volume":"73 1","pages":"0"},"PeriodicalIF":0.0,"publicationDate":"2018-06-11","publicationTypes":"Journal Article","fieldsOfStudy":null,"isOpenAccess":false,"openAccessPdf":"","citationCount":null,"resultStr":null,"platform":"Semanticscholar","paperid":"133681655","PeriodicalName":null,"FirstCategoryId":null,"ListUrlMain":null,"RegionNum":0,"RegionCategory":"","ArticlePicture":[],"TitleCN":null,"AbstractTextCN":null,"PMCID":"","EPubDate":null,"PubModel":null,"JCR":null,"JCRName":null,"Score":null,"Total":0}
Pub Date : 2018-06-11DOI: 10.1515/9783110587524-022
A. Bonte
von NFDI-Konsortien solchen Gedanken Rechnung zu tragen. 10
有涉及nfdi联盟的可能性10
{"title":"Chancen und Fallstricke offener, kooperativer Softwareentwicklung. Das Beispiel Kitodo","authors":"A. Bonte","doi":"10.1515/9783110587524-022","DOIUrl":"https://doi.org/10.1515/9783110587524-022","url":null,"abstract":"von NFDI-Konsortien solchen Gedanken Rechnung zu tragen. 10","PeriodicalId":394962,"journal":{"name":"Kooperative Informationsinfrastrukturen als Chance und Herausforderung","volume":"16 1","pages":"0"},"PeriodicalIF":0.0,"publicationDate":"2018-06-11","publicationTypes":"Journal Article","fieldsOfStudy":null,"isOpenAccess":false,"openAccessPdf":"","citationCount":null,"resultStr":null,"platform":"Semanticscholar","paperid":"114207638","PeriodicalName":null,"FirstCategoryId":null,"ListUrlMain":null,"RegionNum":0,"RegionCategory":"","ArticlePicture":[],"TitleCN":null,"AbstractTextCN":null,"PMCID":"","EPubDate":null,"PubModel":null,"JCR":null,"JCRName":null,"Score":null,"Total":0}
Pub Date : 2018-06-11DOI: 10.1515/9783110587524-039
G. Lupfer
{"title":"Bibliotheken und Kunstsammlungen in Dresden. Eine Familiengeschichte","authors":"G. Lupfer","doi":"10.1515/9783110587524-039","DOIUrl":"https://doi.org/10.1515/9783110587524-039","url":null,"abstract":"","PeriodicalId":394962,"journal":{"name":"Kooperative Informationsinfrastrukturen als Chance und Herausforderung","volume":"177 1","pages":"0"},"PeriodicalIF":0.0,"publicationDate":"2018-06-11","publicationTypes":"Journal Article","fieldsOfStudy":null,"isOpenAccess":false,"openAccessPdf":"","citationCount":null,"resultStr":null,"platform":"Semanticscholar","paperid":"122095730","PeriodicalName":null,"FirstCategoryId":null,"ListUrlMain":null,"RegionNum":0,"RegionCategory":"","ArticlePicture":[],"TitleCN":null,"AbstractTextCN":null,"PMCID":"","EPubDate":null,"PubModel":null,"JCR":null,"JCRName":null,"Score":null,"Total":0}
Pub Date : 2018-06-11DOI: 10.1515/9783110587524-033
M. Munke
{"title":"Gemeinsam Wissen schaffen. Vernetzte Beiträge von wissenschaftlichen Bibliotheken und Wiki-Communitys für eine digitale Landeskunde","authors":"M. Munke","doi":"10.1515/9783110587524-033","DOIUrl":"https://doi.org/10.1515/9783110587524-033","url":null,"abstract":"","PeriodicalId":394962,"journal":{"name":"Kooperative Informationsinfrastrukturen als Chance und Herausforderung","volume":"19 9 1","pages":"0"},"PeriodicalIF":0.0,"publicationDate":"2018-06-11","publicationTypes":"Journal Article","fieldsOfStudy":null,"isOpenAccess":false,"openAccessPdf":"","citationCount":null,"resultStr":null,"platform":"Semanticscholar","paperid":"125770953","PeriodicalName":null,"FirstCategoryId":null,"ListUrlMain":null,"RegionNum":0,"RegionCategory":"","ArticlePicture":[],"TitleCN":null,"AbstractTextCN":null,"PMCID":"","EPubDate":null,"PubModel":null,"JCR":null,"JCRName":null,"Score":null,"Total":0}
Pub Date : 2018-06-11DOI: 10.1515/9783110587524-047
{"title":"Bibliografie Thomas Bürger","authors":"","doi":"10.1515/9783110587524-047","DOIUrl":"https://doi.org/10.1515/9783110587524-047","url":null,"abstract":"","PeriodicalId":394962,"journal":{"name":"Kooperative Informationsinfrastrukturen als Chance und Herausforderung","volume":"5 1","pages":"0"},"PeriodicalIF":0.0,"publicationDate":"2018-06-11","publicationTypes":"Journal Article","fieldsOfStudy":null,"isOpenAccess":false,"openAccessPdf":"","citationCount":null,"resultStr":null,"platform":"Semanticscholar","paperid":"132369973","PeriodicalName":null,"FirstCategoryId":null,"ListUrlMain":null,"RegionNum":0,"RegionCategory":"","ArticlePicture":[],"TitleCN":null,"AbstractTextCN":null,"PMCID":"","EPubDate":null,"PubModel":null,"JCR":null,"JCRName":null,"Score":null,"Total":0}
Pub Date : 2018-06-11DOI: 10.1515/9783110587524-010
D. Blei
{"title":"Grußadresse","authors":"D. Blei","doi":"10.1515/9783110587524-010","DOIUrl":"https://doi.org/10.1515/9783110587524-010","url":null,"abstract":"","PeriodicalId":394962,"journal":{"name":"Kooperative Informationsinfrastrukturen als Chance und Herausforderung","volume":"4 1","pages":"0"},"PeriodicalIF":0.0,"publicationDate":"2018-06-11","publicationTypes":"Journal Article","fieldsOfStudy":null,"isOpenAccess":false,"openAccessPdf":"","citationCount":null,"resultStr":null,"platform":"Semanticscholar","paperid":"115250384","PeriodicalName":null,"FirstCategoryId":null,"ListUrlMain":null,"RegionNum":0,"RegionCategory":"","ArticlePicture":[],"TitleCN":null,"AbstractTextCN":null,"PMCID":"","EPubDate":null,"PubModel":null,"JCR":null,"JCRName":null,"Score":null,"Total":0}
Pub Date : 2018-06-11DOI: 10.1515/9783110587524-024
G. Beger
Wer kennt ihn nicht, den zauberhaften und zugleich nachdenklich stimmenden französischen Film Zusammen ist man weniger allein, der im Jahr 2007 in die Kinos kam. Die Wege von vier sehr unterschiedlichen Personen – Philibert, der adlige, stotternde Postkartenverkäufer, Camille, eine mittellose, lebensbejahende junge Frau, Franck, Motorradfahrer und Koch, der sich in Camille verliebt und sich rührend um seine Großmutter Paulette, die gerade aus dem Krankenhaus kam, kümmert – kreuzen sich in einer Pariser WG. Nach anfänglichen Reibereien bereichert das Zusammentreffen alle vier Personen. Am Ende des Filmes hat Philibert aufgehört zu stottern, Paulette zieht mit Camille in ihr kleines Haus zurück, um dort zufrieden zu sterben und Franck bleibt wegen Camille in Frankreich und eröffnet mit ihr ein Restaurant. Allein wäre Camille an Lungenentzündung gestorben, Philibert würde noch heute stottern und sich nicht unter Menschen trauen, Franck wäre nach England ausgereist und Paulette einsam im Pflegeheim gestorben. Übersetzt man diese Geschichte in den heutigen Bibliotheksbetrieb, so würden wir ohne Kooperation den Status quo pflegen, Weiterentwicklungen unserer Dienstleistungen teuer bezahlen oder mühevoll allein erzielen und somit die Chancen der gemeinsamen Entwicklung und Vernetzung unserer Dienste verpassen.1 Da unsere Zielgruppen sich überwiegend
{"title":"Kooperation. Drei Erfolgsgeschichten aus dem Norden","authors":"G. Beger","doi":"10.1515/9783110587524-024","DOIUrl":"https://doi.org/10.1515/9783110587524-024","url":null,"abstract":"Wer kennt ihn nicht, den zauberhaften und zugleich nachdenklich stimmenden französischen Film Zusammen ist man weniger allein, der im Jahr 2007 in die Kinos kam. Die Wege von vier sehr unterschiedlichen Personen – Philibert, der adlige, stotternde Postkartenverkäufer, Camille, eine mittellose, lebensbejahende junge Frau, Franck, Motorradfahrer und Koch, der sich in Camille verliebt und sich rührend um seine Großmutter Paulette, die gerade aus dem Krankenhaus kam, kümmert – kreuzen sich in einer Pariser WG. Nach anfänglichen Reibereien bereichert das Zusammentreffen alle vier Personen. Am Ende des Filmes hat Philibert aufgehört zu stottern, Paulette zieht mit Camille in ihr kleines Haus zurück, um dort zufrieden zu sterben und Franck bleibt wegen Camille in Frankreich und eröffnet mit ihr ein Restaurant. Allein wäre Camille an Lungenentzündung gestorben, Philibert würde noch heute stottern und sich nicht unter Menschen trauen, Franck wäre nach England ausgereist und Paulette einsam im Pflegeheim gestorben. Übersetzt man diese Geschichte in den heutigen Bibliotheksbetrieb, so würden wir ohne Kooperation den Status quo pflegen, Weiterentwicklungen unserer Dienstleistungen teuer bezahlen oder mühevoll allein erzielen und somit die Chancen der gemeinsamen Entwicklung und Vernetzung unserer Dienste verpassen.1 Da unsere Zielgruppen sich überwiegend","PeriodicalId":394962,"journal":{"name":"Kooperative Informationsinfrastrukturen als Chance und Herausforderung","volume":"44 1","pages":"0"},"PeriodicalIF":0.0,"publicationDate":"2018-06-11","publicationTypes":"Journal Article","fieldsOfStudy":null,"isOpenAccess":false,"openAccessPdf":"","citationCount":null,"resultStr":null,"platform":"Semanticscholar","paperid":"124868614","PeriodicalName":null,"FirstCategoryId":null,"ListUrlMain":null,"RegionNum":0,"RegionCategory":"","ArticlePicture":[],"TitleCN":null,"AbstractTextCN":null,"PMCID":"","EPubDate":null,"PubModel":null,"JCR":null,"JCRName":null,"Score":null,"Total":0}
Pub Date : 2018-06-11DOI: 10.1515/9783110587524-032
Julia Meyer
Als im August 2016 erstmalig eine Schreibwerkstatt in der SLUB Dresden angeboten wurde, unkte die Sächsische Zeitung, ob jetzt Schriftsteller ausgebildet würden, um die Regale auch künftig mit interessantem Lesestoff zu füllen.1 Die Frage ist berechtigt: Welche Rolle spielt das Kreative Schreiben in der wissenschaftlichen Bibliothek? Während deutschlandweit spätestens seit der Jahrtausendwende vielerorts universitäre Schreibzentren gegründet worden waren, hinkte die TU Dresden trotz ihres Status als Volluniversität auf diesem Gebiet zunächst noch hinterher. Aufgrund ihrer Bewerbung zur Exzellenzuniversität musste sie hier schnell aufholen und gründete gleich zwei Einrichtungen: Im Mai 2016 öffnete die Schreibwerkstatt der Graduiertenakademie (GA) ihre Tore, im Oktober desselben Jahres folgte die Gründung des Schreibzentrums, das institutionell dem Zentrum für Weiterbildung an der TU Dresden angeschlossen ist. Die in der „Wissensbar“2 bereits etablierte Schreibberatung der SLUB verlor ihr Alleinstellungsmerkmal und musste sich gegenüber den beiden jüngeren Mitstreiterinnen behaupten, die ihrerseits einem enormen Legitimationsdruck unterlagen. Die aus Projektmitteln finanzierten neuen Angebote müssen nachweislich positiv angenommen werden, um eine Folgefinanzierung zu erhalten. Entsprechend stark bewarben sowohl das Schreibzentrum als auch die GASchreibwerkstatt ihr breites Serviceportfolio, das sich von individueller Schreibberatung und Betreuung von Schreibgruppen über themenspezifische Workshops bis hin zu mehrtägigen Veranstaltungen wie Schreibklausuren oder Schreibmarathons erstreckt. Um die vorprogrammierte Konkurrenz in eine synergetische Kooperation umzulenken, initiierte die SLUB im Herbst 2016 das Netzwerk Schreiben, das nur ein halbes Jahr später mit einem eigenen digitalen Veranstaltungskalender auftrat, der sämtliche Schreibberatungsangebote der verschiedenen Akteure nutzerfreundlich bündelt und zielgruppenund textsortenspezifisch differenziert darstellt. Mit dieser Kooperation entspricht das
{"title":"Kafka im Makerspace. Kooperation in der akademischen Schreibberatung","authors":"Julia Meyer","doi":"10.1515/9783110587524-032","DOIUrl":"https://doi.org/10.1515/9783110587524-032","url":null,"abstract":"Als im August 2016 erstmalig eine Schreibwerkstatt in der SLUB Dresden angeboten wurde, unkte die Sächsische Zeitung, ob jetzt Schriftsteller ausgebildet würden, um die Regale auch künftig mit interessantem Lesestoff zu füllen.1 Die Frage ist berechtigt: Welche Rolle spielt das Kreative Schreiben in der wissenschaftlichen Bibliothek? Während deutschlandweit spätestens seit der Jahrtausendwende vielerorts universitäre Schreibzentren gegründet worden waren, hinkte die TU Dresden trotz ihres Status als Volluniversität auf diesem Gebiet zunächst noch hinterher. Aufgrund ihrer Bewerbung zur Exzellenzuniversität musste sie hier schnell aufholen und gründete gleich zwei Einrichtungen: Im Mai 2016 öffnete die Schreibwerkstatt der Graduiertenakademie (GA) ihre Tore, im Oktober desselben Jahres folgte die Gründung des Schreibzentrums, das institutionell dem Zentrum für Weiterbildung an der TU Dresden angeschlossen ist. Die in der „Wissensbar“2 bereits etablierte Schreibberatung der SLUB verlor ihr Alleinstellungsmerkmal und musste sich gegenüber den beiden jüngeren Mitstreiterinnen behaupten, die ihrerseits einem enormen Legitimationsdruck unterlagen. Die aus Projektmitteln finanzierten neuen Angebote müssen nachweislich positiv angenommen werden, um eine Folgefinanzierung zu erhalten. Entsprechend stark bewarben sowohl das Schreibzentrum als auch die GASchreibwerkstatt ihr breites Serviceportfolio, das sich von individueller Schreibberatung und Betreuung von Schreibgruppen über themenspezifische Workshops bis hin zu mehrtägigen Veranstaltungen wie Schreibklausuren oder Schreibmarathons erstreckt. Um die vorprogrammierte Konkurrenz in eine synergetische Kooperation umzulenken, initiierte die SLUB im Herbst 2016 das Netzwerk Schreiben, das nur ein halbes Jahr später mit einem eigenen digitalen Veranstaltungskalender auftrat, der sämtliche Schreibberatungsangebote der verschiedenen Akteure nutzerfreundlich bündelt und zielgruppenund textsortenspezifisch differenziert darstellt. Mit dieser Kooperation entspricht das","PeriodicalId":394962,"journal":{"name":"Kooperative Informationsinfrastrukturen als Chance und Herausforderung","volume":"40 1","pages":"0"},"PeriodicalIF":0.0,"publicationDate":"2018-06-11","publicationTypes":"Journal Article","fieldsOfStudy":null,"isOpenAccess":false,"openAccessPdf":"","citationCount":null,"resultStr":null,"platform":"Semanticscholar","paperid":"125258181","PeriodicalName":null,"FirstCategoryId":null,"ListUrlMain":null,"RegionNum":0,"RegionCategory":"","ArticlePicture":[],"TitleCN":null,"AbstractTextCN":null,"PMCID":"","EPubDate":null,"PubModel":null,"JCR":null,"JCRName":null,"Score":null,"Total":0}
Pub Date : 2018-06-11DOI: 10.1515/9783110587524-030
K. Lehmann
Das Jahr 1995 stellte für das Goethe-Institut eine Zäsur dar: Der Aufbruch in das digitale Zeitalter begann für das weltweit tätige deutsche Kulturinstitut mit vorsichtigen und zarten Versuchen einer Internetpräsenz. War diese zunächst vor allem auf das „Wo? Wer? Was? und Wann?“ der Kulturveranstaltungen und Sprachkurse beschränkt – also letztlich ein Mittel der Öffentlichkeitsarbeit, so wurde schnell klar, dass das Web auch als tatsächliches Wirkungsinstrument der Auswärtigen Kulturund Bildungspolitik nutzbar gemacht werden kann. Es folgten aber zunächst durchaus lebhafte Debatten darüber, was wir uns alles ersparen können, wenn wir künftig nicht mehr nur analog, sondern vor allem und verstärkt digital auftreten: Wurden so zunächst eigene gedruckte Produkte auf den Prüfstand gestellt und dann in erheblichem Maße eingestellt, erreichte die Diskussion bald auch die über 100 Bibliotheken, die das Goethe-Institut auf den fünf Kontinenten pflegte. Recht so, sagten viele, die vermuteten, dass die Goethe-Bibliotheken mit üppigen Medienbeständen von Schiller bis Böll ihre beste Zeit hinter sich haben, denn in absehbarer Zeit sei ja alles im Netz zu haben. Recht so, sagten auch die, die den Auftrag des Goethe-Instituts, „ein umfassendes und aktuelles Deutschlandbild zu vermitteln“ ausschließlich dem eigenen redaktionellen Onlineangebot von InterNationes und Goethe-Institut überlassen wollten. Nein, sagten die Kritiker, die begannen ihre Stimme zu erheben und die auch in Bibliotheken weiterhin mehr vermuteten als lange und verstaubte Regale voller Klassiker. In der langen Geschichte von Bibliotheken hat es immer wieder technische Transformationen gegeben. Keine aber war so radikal wie die digitale Transformation. Bei den digitalen Prozessen und Publikationen geht es um mehr als nur um Sichtung, Auswahl und Verwaltung, es geht um Sicherung des geistigen Eigentums, um uneingeschränkte Zugänglichkeit, um transparente Prozesse, die nicht nur durch marktwirtschaftliches Denken bestimmt werden dürfen. Entscheidend wird es sein, für die Öffentlichkeit und auch für die kulturellen und wissenschaftlichen Einrichtungen, die Vorzüge des digitalen Mediums so mit den Standards der bisherigen materiellen Speicher zu verbinden, dass unser kulturelles Gedächtnis öffentliches Gut bleibt. Digitale Publikationen haben attraktive Eigenschaften: unter anderem flexibler Zugriff, Kombinierbarkeit von Text, Bild und Ton, leichte Aktualisier-
{"title":"Von smarten Oasen, Gameboxen und fahrenden Büchern","authors":"K. Lehmann","doi":"10.1515/9783110587524-030","DOIUrl":"https://doi.org/10.1515/9783110587524-030","url":null,"abstract":"Das Jahr 1995 stellte für das Goethe-Institut eine Zäsur dar: Der Aufbruch in das digitale Zeitalter begann für das weltweit tätige deutsche Kulturinstitut mit vorsichtigen und zarten Versuchen einer Internetpräsenz. War diese zunächst vor allem auf das „Wo? Wer? Was? und Wann?“ der Kulturveranstaltungen und Sprachkurse beschränkt – also letztlich ein Mittel der Öffentlichkeitsarbeit, so wurde schnell klar, dass das Web auch als tatsächliches Wirkungsinstrument der Auswärtigen Kulturund Bildungspolitik nutzbar gemacht werden kann. Es folgten aber zunächst durchaus lebhafte Debatten darüber, was wir uns alles ersparen können, wenn wir künftig nicht mehr nur analog, sondern vor allem und verstärkt digital auftreten: Wurden so zunächst eigene gedruckte Produkte auf den Prüfstand gestellt und dann in erheblichem Maße eingestellt, erreichte die Diskussion bald auch die über 100 Bibliotheken, die das Goethe-Institut auf den fünf Kontinenten pflegte. Recht so, sagten viele, die vermuteten, dass die Goethe-Bibliotheken mit üppigen Medienbeständen von Schiller bis Böll ihre beste Zeit hinter sich haben, denn in absehbarer Zeit sei ja alles im Netz zu haben. Recht so, sagten auch die, die den Auftrag des Goethe-Instituts, „ein umfassendes und aktuelles Deutschlandbild zu vermitteln“ ausschließlich dem eigenen redaktionellen Onlineangebot von InterNationes und Goethe-Institut überlassen wollten. Nein, sagten die Kritiker, die begannen ihre Stimme zu erheben und die auch in Bibliotheken weiterhin mehr vermuteten als lange und verstaubte Regale voller Klassiker. In der langen Geschichte von Bibliotheken hat es immer wieder technische Transformationen gegeben. Keine aber war so radikal wie die digitale Transformation. Bei den digitalen Prozessen und Publikationen geht es um mehr als nur um Sichtung, Auswahl und Verwaltung, es geht um Sicherung des geistigen Eigentums, um uneingeschränkte Zugänglichkeit, um transparente Prozesse, die nicht nur durch marktwirtschaftliches Denken bestimmt werden dürfen. Entscheidend wird es sein, für die Öffentlichkeit und auch für die kulturellen und wissenschaftlichen Einrichtungen, die Vorzüge des digitalen Mediums so mit den Standards der bisherigen materiellen Speicher zu verbinden, dass unser kulturelles Gedächtnis öffentliches Gut bleibt. Digitale Publikationen haben attraktive Eigenschaften: unter anderem flexibler Zugriff, Kombinierbarkeit von Text, Bild und Ton, leichte Aktualisier-","PeriodicalId":394962,"journal":{"name":"Kooperative Informationsinfrastrukturen als Chance und Herausforderung","volume":"1 1","pages":"0"},"PeriodicalIF":0.0,"publicationDate":"2018-06-11","publicationTypes":"Journal Article","fieldsOfStudy":null,"isOpenAccess":false,"openAccessPdf":"","citationCount":null,"resultStr":null,"platform":"Semanticscholar","paperid":"124106633","PeriodicalName":null,"FirstCategoryId":null,"ListUrlMain":null,"RegionNum":0,"RegionCategory":"","ArticlePicture":[],"TitleCN":null,"AbstractTextCN":null,"PMCID":"","EPubDate":null,"PubModel":null,"JCR":null,"JCRName":null,"Score":null,"Total":0}
Pub Date : 2018-06-11DOI: 10.1515/9783110587524-034
R. Paulin
{"title":"Der kosmopolitische Büchersammler. Zu August Wilhelm Schlegels Verzeichniß meiner Bücher im December 1811","authors":"R. Paulin","doi":"10.1515/9783110587524-034","DOIUrl":"https://doi.org/10.1515/9783110587524-034","url":null,"abstract":"","PeriodicalId":394962,"journal":{"name":"Kooperative Informationsinfrastrukturen als Chance und Herausforderung","volume":"154 1","pages":"0"},"PeriodicalIF":0.0,"publicationDate":"2018-06-11","publicationTypes":"Journal Article","fieldsOfStudy":null,"isOpenAccess":false,"openAccessPdf":"","citationCount":null,"resultStr":null,"platform":"Semanticscholar","paperid":"122938824","PeriodicalName":null,"FirstCategoryId":null,"ListUrlMain":null,"RegionNum":0,"RegionCategory":"","ArticlePicture":[],"TitleCN":null,"AbstractTextCN":null,"PMCID":"","EPubDate":null,"PubModel":null,"JCR":null,"JCRName":null,"Score":null,"Total":0}