Das Kniegelenk ist hohen Belastungen ausgesetzt, die bei dynamischen Aktivitäten das Körpergewicht überschreiten können. Die Stabilität wird durch Bänder, Sehnen und Muskeln gewährleistet, während Knorpel und Synovialflüssigkeit die Bewegung ermöglichen. Bei Degeneration kommt es zu einer Störung dieses Gleichgewichts, was die Entwicklung von Arthrose begünstigt.
Das Ziel dieser Arbeit ist es, die biomechanischen und biochemischen Prozesse der Kniearthrose aufzuzeigen, insbesondere deren Auswirkungen auf die Lastübertragung, subchondrale Sklerose und Osteophytenbildung. Besonderes Augenmerk wird auf diagnostische Möglichkeiten, wie die Magnetresonanztomographie (MRT) und Biomarker, zur frühzeitigen Diagnose und Prognose gelegt. Dies dient als Grundlage für eine korrekte Patientenselektion, um die Erfolgsraten rekonstruktiver Eingriffe zu steigern.
Bei fortschreitender Arthrose tritt eine zunehmende Asymmetrie in der Lastübertragung auf, wobei insbesondere das mediale Kompartiment betroffen ist. Dies führt zu einer signifikanten Zunahme der subchondralen Sklerose und Osteophytenbildung. MRT-Analysen mittels T1ρ- und T2-Mapping identifizierten Veränderungen im Knorpel, die strukturelle Schäden um bis zu 2 Jahre vorausgehen. Biomarker wie s‑Coll2-1NO2 korrelierten mit der radiologischen und klinischen Schwere der Arthrose, wodurch sie als prognostische Marker eingesetzt werden könnten. Ein erhöhter u‑CTXII-Wert prognostiziert eine schnelle Progression und den Bedarf einer Knieprothese.
Moderner Diagnosetechniken wie 3D-Bildgebung und Biomarker unterstützen die frühe Erkennung und Prognose der Kniearthrose. Dies könnte die Behandlung und präventive Maßnahmen verbessern und so zu einer optimierten Patientenversorgung führen.
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