Pub Date : 2025-06-30DOI: 10.1007/s00142-025-00785-z
Jannis Macek, René Schrödter, Stefan Franz Fischerauer
Varisch ausgerichtete Beinachsen gelten als Risikofaktor für die Entstehung von radiären Rissen des medialen Meniskus. Im Rahmen dieses Fallberichts wird ein Therapieschema bei radiären Meniskusläsionen, kombiniert mit einer varischen Beinachse, diskutiert. Dieser Fallberichtet berichtet über einen 44-jährigen Mann, der trotz sechsmonatiger konservativer Therapie über medialseitige Schmerzen des linken Knies klagte. Die weiterführende Diagnostik zeigte eine radiäre Läsion des medialen Meniskus bei vorbestehender varischer Beinachse des linken Beins. Neben einer Behandlung der radiären Meniskusläsion, wurde zusätzlich eine medial öffnende hohe tibiale Osteotomie (HTO) durchgeführt. Nach einer initialen sechswöchigen vollständigen Entlastung inkl. Bewegungslimitierung mittels Orthese, wurde die Belastung in den folgenden sechs bis acht Wochen, bis zur Vollbelastung, gesteigert. Nach zwölf Wochen zeigte sich ein nahezu beschwerdefreies Patientenbild. Die Korrektur beider Anomalien, sowie die Wahl des Nahtverfahrens der Meniskusläsion, kann sich langfristig positiv auf das Ergebnis auswirken und zu einer schnelleren Wiedereingliederung in das Alltags- bzw. Berufsleben führen.
{"title":"Kombinationstherapie bei radiärer Meniskusläsion und Varusdeformität des Kniegelenks","authors":"Jannis Macek, René Schrödter, Stefan Franz Fischerauer","doi":"10.1007/s00142-025-00785-z","DOIUrl":"10.1007/s00142-025-00785-z","url":null,"abstract":"<p>Varisch ausgerichtete Beinachsen gelten als Risikofaktor für die Entstehung von radiären Rissen des medialen Meniskus. Im Rahmen dieses Fallberichts wird ein Therapieschema bei radiären Meniskusläsionen, kombiniert mit einer varischen Beinachse, diskutiert. Dieser Fallberichtet berichtet über einen 44-jährigen Mann, der trotz sechsmonatiger konservativer Therapie über medialseitige Schmerzen des linken Knies klagte. Die weiterführende Diagnostik zeigte eine radiäre Läsion des medialen Meniskus bei vorbestehender varischer Beinachse des linken Beins. Neben einer Behandlung der radiären Meniskusläsion, wurde zusätzlich eine medial öffnende hohe tibiale Osteotomie (HTO) durchgeführt. Nach einer initialen sechswöchigen vollständigen Entlastung inkl. Bewegungslimitierung mittels Orthese, wurde die Belastung in den folgenden sechs bis acht Wochen, bis zur Vollbelastung, gesteigert. Nach zwölf Wochen zeigte sich ein nahezu beschwerdefreies Patientenbild. Die Korrektur beider Anomalien, sowie die Wahl des Nahtverfahrens der Meniskusläsion, kann sich langfristig positiv auf das Ergebnis auswirken und zu einer schnelleren Wiedereingliederung in das Alltags- bzw. Berufsleben führen.</p>","PeriodicalId":42773,"journal":{"name":"ARTHROSKOPIE","volume":"38 4","pages":"347 - 353"},"PeriodicalIF":0.1,"publicationDate":"2025-06-30","publicationTypes":"Journal Article","fieldsOfStudy":null,"isOpenAccess":false,"openAccessPdf":"https://link.springer.com/content/pdf/10.1007/s00142-025-00785-z.pdf","citationCount":null,"resultStr":null,"platform":"Semanticscholar","paperid":"145171648","PeriodicalName":null,"FirstCategoryId":null,"ListUrlMain":null,"RegionNum":0,"RegionCategory":"","ArticlePicture":[],"TitleCN":null,"AbstractTextCN":null,"PMCID":"OA","EPubDate":null,"PubModel":null,"JCR":null,"JCRName":null,"Score":null,"Total":0}
Pub Date : 2025-05-20DOI: 10.1007/s00142-025-00778-y
Jakob E. Schanda, Lucca Lacheta, Lukas N. Münch
Aufgrund der relevanten Rerupturraten nach Rekonstruktion der Rotatorenmanschette (RM) ist in den letzten Jahren eine adjuvante biologische Augmentation zur Verbesserung des Heilungspotenzials in den Fokus gerückt, welche auch bei chronischen RM-Rupturen vermehrt Anwendung findet. Dies umfasst die Verwendung von plättchenreichem Plasma (PRP), mesenchymalen Stammzellen (MSZ) aus Knochenmarkaspiratkonzentrat (KMAK) oder der subakromialen Bursa (SAB). Kürzlich wurden auch medikamentöse Augmentationstechniken wie Sartane oder Bisphosphonate vorgeschlagen. Der Einsatz von PRP ist aufgrund der unterschiedlichen Herstellungsverfahren gepaart mit der unzureichenden Konsistenz der PRP-Endprodukte weiterhin umstritten und mit divergierenden klinischen Ergebnissen assoziiert. Die aktuell verfügbare limitierte Evidenz zur Augmentation mit KMAK deutet darauf hin, dass sich die hierdurch verbesserte Sehnenheilung auch positiv auf die klinischen Ergebnisse auswirken kann. Es handelt sich jedoch um ein teures Verfahren mit fragwürdiger Kosteneffektivität und unterliegt strengen regulatorischen Vorgaben. Eine Verbesserung der postoperativen Ergebnisse nach Augmentation mit MSZ der SAB konnte bisher nicht beobachtet werden, wobei die klinische Evidenz auf lediglich kleine Fallserien ohne prospektiv-randomisiert erhobene Daten limitiert ist. Während Tiermodelle vielversprechende Daten erbracht haben, konnte ein klinischer Benefit hinsichtlich struktureller Verbesserung durch die Einnahme von Sartanen bis dato nicht nachgewiesen werden. Durch den Einsatz von Bisphosphonaten konnten vielversprechende Ergebnisse bei osteoporotischen Patient:innen nach RM-Rekonstruktion gezeigt werden, wobei der Effekt bei nichtosteoporotischen Patient:innen derzeit noch untersucht wird. Zusammenfassend kann für keines der beschriebenen biologischen Adjuvantien eine klare Empfehlung zur Augmentation erteilt werden.
{"title":"Biologische Augmentation bei Reruptur der Rotatorenmanschette – Erst bei der Revision notwendig?","authors":"Jakob E. Schanda, Lucca Lacheta, Lukas N. Münch","doi":"10.1007/s00142-025-00778-y","DOIUrl":"10.1007/s00142-025-00778-y","url":null,"abstract":"<p>Aufgrund der relevanten Rerupturraten nach Rekonstruktion der Rotatorenmanschette (RM) ist in den letzten Jahren eine adjuvante biologische Augmentation zur Verbesserung des Heilungspotenzials in den Fokus gerückt, welche auch bei chronischen RM-Rupturen vermehrt Anwendung findet. Dies umfasst die Verwendung von plättchenreichem Plasma (PRP), mesenchymalen Stammzellen (MSZ) aus Knochenmarkaspiratkonzentrat (KMAK) oder der subakromialen Bursa (SAB). Kürzlich wurden auch medikamentöse Augmentationstechniken wie Sartane oder Bisphosphonate vorgeschlagen. Der Einsatz von PRP ist aufgrund der unterschiedlichen Herstellungsverfahren gepaart mit der unzureichenden Konsistenz der PRP-Endprodukte weiterhin umstritten und mit divergierenden klinischen Ergebnissen assoziiert. Die aktuell verfügbare limitierte Evidenz zur Augmentation mit KMAK deutet darauf hin, dass sich die hierdurch verbesserte Sehnenheilung auch positiv auf die klinischen Ergebnisse auswirken kann. Es handelt sich jedoch um ein teures Verfahren mit fragwürdiger Kosteneffektivität und unterliegt strengen regulatorischen Vorgaben. Eine Verbesserung der postoperativen Ergebnisse nach Augmentation mit MSZ der SAB konnte bisher nicht beobachtet werden, wobei die klinische Evidenz auf lediglich kleine Fallserien ohne prospektiv-randomisiert erhobene Daten limitiert ist. Während Tiermodelle vielversprechende Daten erbracht haben, konnte ein klinischer Benefit hinsichtlich struktureller Verbesserung durch die Einnahme von Sartanen bis dato nicht nachgewiesen werden. Durch den Einsatz von Bisphosphonaten konnten vielversprechende Ergebnisse bei osteoporotischen Patient:innen nach RM-Rekonstruktion gezeigt werden, wobei der Effekt bei nichtosteoporotischen Patient:innen derzeit noch untersucht wird. Zusammenfassend kann für keines der beschriebenen biologischen Adjuvantien eine klare Empfehlung zur Augmentation erteilt werden.</p>","PeriodicalId":42773,"journal":{"name":"ARTHROSKOPIE","volume":"38 3","pages":"206 - 214"},"PeriodicalIF":0.1,"publicationDate":"2025-05-20","publicationTypes":"Journal Article","fieldsOfStudy":null,"isOpenAccess":false,"openAccessPdf":"","citationCount":null,"resultStr":null,"platform":"Semanticscholar","paperid":"145144382","PeriodicalName":null,"FirstCategoryId":null,"ListUrlMain":null,"RegionNum":0,"RegionCategory":"","ArticlePicture":[],"TitleCN":null,"AbstractTextCN":null,"PMCID":"","EPubDate":null,"PubModel":null,"JCR":null,"JCRName":null,"Score":null,"Total":0}
Pub Date : 2025-05-19DOI: 10.1007/s00142-025-00780-4
Markus-Johannes Rueth, Philipp Koehl MHBA, Alexander Schuh
Die Kalkschulter ist eine der häufigsten Ursachen für chronische Schulterschmerzen und ist charakterisiert durch Ablagerung von Kalzium-Hydroxylapatit-Kristallen in den Sehnen der Rotatorenmanschette. Der Verlauf ist stadienhaft. Eine natürliche Spontanheilung ist durch Resorption des Kalkdepots in den meisten Fällen möglich, kann jedoch bis zu 2–3 Jahren dauern. Das klinische Erscheinungsbild der Kalkschulter ist multiform und kann die gesamte Bandbreite klinischer Schulterbeschwerden imitieren. Das wichtigste bildgebende Verfahren der Wahl ist die Röntgenaufnahme der Schulter in 2 Ebenen. Die Behandlung der Kalkschulter erfolgt primär konservativ. Die Erfolgsrate der konservativen Behandlung beträgt 70–80 %. In der Regel wird eine Operation für Patienten empfohlen, die nach mindestens 6 Monaten konservativer Behandlung keine zufriedenstellende Linderung der Symptome erreicht haben.
石灰肩是慢性肩痛最常见的原因之一,其特征是在旋转袖肌腱中沉积羟基磷灰石钙晶体。这个过程是静态的。在大多数情况下,通过吸收钙质沉积物,自然愈合是可能的,但可能需要2-3年。石灰肩的临床表现是多种形式的,可以模拟整个范围的临床肩部疾病。最重要的成像方法是对肩部进行两层x光。治疗主要是保守的。Die Erfolgsrate der konservativen Behandlung beträgt 70–80 %. 对于那些在至少6个月的保守治疗后症状没有令人满意的缓解的患者,建议进行手术。
{"title":"Kalkschulter","authors":"Markus-Johannes Rueth, Philipp Koehl MHBA, Alexander Schuh","doi":"10.1007/s00142-025-00780-4","DOIUrl":"10.1007/s00142-025-00780-4","url":null,"abstract":"<p>Die Kalkschulter ist eine der häufigsten Ursachen für chronische Schulterschmerzen und ist charakterisiert durch Ablagerung von Kalzium-Hydroxylapatit-Kristallen in den Sehnen der Rotatorenmanschette. Der Verlauf ist stadienhaft. Eine natürliche Spontanheilung ist durch Resorption des Kalkdepots in den meisten Fällen möglich, kann jedoch bis zu 2–3 Jahren dauern. Das klinische Erscheinungsbild der Kalkschulter ist multiform und kann die gesamte Bandbreite klinischer Schulterbeschwerden imitieren. Das wichtigste bildgebende Verfahren der Wahl ist die Röntgenaufnahme der Schulter in 2 Ebenen. Die Behandlung der Kalkschulter erfolgt primär konservativ. Die Erfolgsrate der konservativen Behandlung beträgt 70–80 %. In der Regel wird eine Operation für Patienten empfohlen, die nach mindestens 6 Monaten konservativer Behandlung keine zufriedenstellende Linderung der Symptome erreicht haben.</p>","PeriodicalId":42773,"journal":{"name":"ARTHROSKOPIE","volume":"38 3","pages":"262 - 266"},"PeriodicalIF":0.1,"publicationDate":"2025-05-19","publicationTypes":"Journal Article","fieldsOfStudy":null,"isOpenAccess":false,"openAccessPdf":"","citationCount":null,"resultStr":null,"platform":"Semanticscholar","paperid":"145144062","PeriodicalName":null,"FirstCategoryId":null,"ListUrlMain":null,"RegionNum":0,"RegionCategory":"","ArticlePicture":[],"TitleCN":null,"AbstractTextCN":null,"PMCID":"","EPubDate":null,"PubModel":null,"JCR":null,"JCRName":null,"Score":null,"Total":0}
Pub Date : 2025-05-16DOI: 10.1007/s00142-025-00776-0
Attila Schulc, Jakob Ackermann, Adrian Deichsel, Brenda Laky, Lukas N. Münch, Larissa A. Eckl, Dominic T. Mathis, Lena Eggeling, Arasch Wafaisade, Christoph Kittl, Karl F. Schüttler, Daniel Günther, Gergo Merkely MD, PhD, Research-Komitee der Arbeitsgemeinschaft für Arthroskopie (AGA)
Background
In orthopedics and sports medicine, understanding biomechanics is essential for optimizing performance and preventing injuries. Traditional motion-capture methods are often impractical in dynamic, real-world sports settings. Recent advances in artificial intelligence (AI)-powered video analysis, especially markerless motion tracking, offer promising solutions to these challenges. However, applying these technologies in unconstrained environments like live sports remains complex.
Objective
This article aims to review state-of-the-art computer vision methods used in sports medicine, focusing on the challenges and solutions of AI-based video analysis in real-world settings. It evaluates the effectiveness of monocular and multi-view systems in analyzing athlete motion and biomechanics during live competition.
Methods
We review the latest video-based 3D human motion analysis techniques from the past 5 years, focusing on challenges such as occlusion, camera calibration, and multi-person tracking in sports environments. We highlight open-sourced algorithms and their applications, including monocular and multi-view approaches for biomechanical assessments.
Results
Artificial intelligence-based video analysis has shown significant progress, with monocular models achieving reliable results in controlled environments and multi-view systems, improving tracking accuracy in dynamic settings. Despite these advancements, issues like occlusion, synchronization, and limited real-world data still hinder broad application. Data variability and the need for personalized models remain significant challenges.
Conclusion
While monocular systems excel in controlled environments, multi-view setups are essential for accurate analysis in team sports. Future developments must balance model accuracy with practical implementation in diverse sports contexts. Collaboration between clinicians, engineers, and industry stakeholders will be crucial for advancing AI-powered video analysis in sports medicine.
{"title":"Artificial intelligence for motion analysis","authors":"Attila Schulc, Jakob Ackermann, Adrian Deichsel, Brenda Laky, Lukas N. Münch, Larissa A. Eckl, Dominic T. Mathis, Lena Eggeling, Arasch Wafaisade, Christoph Kittl, Karl F. Schüttler, Daniel Günther, Gergo Merkely MD, PhD, Research-Komitee der Arbeitsgemeinschaft für Arthroskopie (AGA)","doi":"10.1007/s00142-025-00776-0","DOIUrl":"10.1007/s00142-025-00776-0","url":null,"abstract":"<div><h3>Background</h3><p>In orthopedics and sports medicine, understanding biomechanics is essential for optimizing performance and preventing injuries. Traditional motion-capture methods are often impractical in dynamic, real-world sports settings. Recent advances in artificial intelligence (AI)-powered video analysis, especially markerless motion tracking, offer promising solutions to these challenges. However, applying these technologies in unconstrained environments like live sports remains complex.</p><h3>Objective</h3><p>This article aims to review state-of-the-art computer vision methods used in sports medicine, focusing on the challenges and solutions of AI-based video analysis in real-world settings. It evaluates the effectiveness of monocular and multi-view systems in analyzing athlete motion and biomechanics during live competition.</p><h3>Methods</h3><p>We review the latest video-based 3D human motion analysis techniques from the past 5 years, focusing on challenges such as occlusion, camera calibration, and multi-person tracking in sports environments. We highlight open-sourced algorithms and their applications, including monocular and multi-view approaches for biomechanical assessments.</p><h3>Results</h3><p>Artificial intelligence-based video analysis has shown significant progress, with monocular models achieving reliable results in controlled environments and multi-view systems, improving tracking accuracy in dynamic settings. Despite these advancements, issues like occlusion, synchronization, and limited real-world data still hinder broad application. Data variability and the need for personalized models remain significant challenges.</p><h3>Conclusion</h3><p>While monocular systems excel in controlled environments, multi-view setups are essential for accurate analysis in team sports. Future developments must balance model accuracy with practical implementation in diverse sports contexts. Collaboration between clinicians, engineers, and industry stakeholders will be crucial for advancing AI-powered video analysis in sports medicine.</p></div>","PeriodicalId":42773,"journal":{"name":"ARTHROSKOPIE","volume":"38 3","pages":"238 - 244"},"PeriodicalIF":0.1,"publicationDate":"2025-05-16","publicationTypes":"Journal Article","fieldsOfStudy":null,"isOpenAccess":false,"openAccessPdf":"","citationCount":null,"resultStr":null,"platform":"Semanticscholar","paperid":"145143540","PeriodicalName":null,"FirstCategoryId":null,"ListUrlMain":null,"RegionNum":0,"RegionCategory":"","ArticlePicture":[],"TitleCN":null,"AbstractTextCN":null,"PMCID":"","EPubDate":null,"PubModel":null,"JCR":null,"JCRName":null,"Score":null,"Total":0}
Pub Date : 2025-04-29DOI: 10.1007/s00142-025-00770-6
Christoph Zindel, Valentin Hingsamer, Florian Imhoff
Die Behandlung von Knorpelschäden im Kniegelenk bei degenerativen Schäden und fokaler Früharthrose entwickelt sich kontinuierlich weiter und wird zunehmend individualisiert, technologisch präziser und evidenzbasierter. Fortschritte in der regenerativen Medizin und biomechanischen Korrekturverfahren erweitern das therapeutische Spektrum und verbessern die klinischen Ergebnisse. Der folgende Beitrag bietet eine strukturierte Übersicht über die Vielzahl an verfügbaren Therapieoptionen sowie die essenzielle diagnostische Abklärung, um eine fundierte und patientenspezifische Behandlungsentscheidung zu ermöglichen.
{"title":"Chancen und Grenzen der Knorpeltherapie bei degenerativen Schäden und fokaler Früharthrose","authors":"Christoph Zindel, Valentin Hingsamer, Florian Imhoff","doi":"10.1007/s00142-025-00770-6","DOIUrl":"10.1007/s00142-025-00770-6","url":null,"abstract":"<p>Die Behandlung von Knorpelschäden im Kniegelenk bei degenerativen Schäden und fokaler Früharthrose entwickelt sich kontinuierlich weiter und wird zunehmend individualisiert, technologisch präziser und evidenzbasierter. Fortschritte in der regenerativen Medizin und biomechanischen Korrekturverfahren erweitern das therapeutische Spektrum und verbessern die klinischen Ergebnisse. Der folgende Beitrag bietet eine strukturierte Übersicht über die Vielzahl an verfügbaren Therapieoptionen sowie die essenzielle diagnostische Abklärung, um eine fundierte und patientenspezifische Behandlungsentscheidung zu ermöglichen.</p>","PeriodicalId":42773,"journal":{"name":"ARTHROSKOPIE","volume":"38 4","pages":"299 - 306"},"PeriodicalIF":0.1,"publicationDate":"2025-04-29","publicationTypes":"Journal Article","fieldsOfStudy":null,"isOpenAccess":false,"openAccessPdf":"https://link.springer.com/content/pdf/10.1007/s00142-025-00770-6.pdf","citationCount":null,"resultStr":null,"platform":"Semanticscholar","paperid":"145171252","PeriodicalName":null,"FirstCategoryId":null,"ListUrlMain":null,"RegionNum":0,"RegionCategory":"","ArticlePicture":[],"TitleCN":null,"AbstractTextCN":null,"PMCID":"OA","EPubDate":null,"PubModel":null,"JCR":null,"JCRName":null,"Score":null,"Total":0}
Pub Date : 2025-04-28DOI: 10.1007/s00142-025-00777-z
Daniel P. Berthold, Knut Beitzel
Die inverse Schultertotalendoprothese („reverse shoulder arthroplasty“, RSA) hat sich zunehmend als Behandlungsmethode bei irreparablen Rotatorenmanschettenrupturen etabliert, die aufgrund ihrer hohen Häufigkeit und komplexen Pathophysiologie eine therapeutische Herausforderung darstellen. Sie kompensiert den Verlust der Rotatorenmanschette, indem sie die Funktion des Deltamuskels nutzt, was zu einer signifikanten Verbesserung der Schulterfunktion und einer Schmerzlinderung führt – besonders bei älteren Patienten mit eingeschränkter Heilungsfähigkeit. Zahlreiche Studien belegen signifikante funktionelle Verbesserungen und eine hohe Patientenzufriedenheit. Trotz potenzieller Risiken wie Notching oder Lockerung bietet die RSA bei geeigneter Patientenauswahl und chirurgischer Expertise eine zuverlässige Lösung. Fortschritte in der Technologie tragen weiterhin dazu bei, die Langzeitergebnisse und die Haltbarkeit der Implantate zu verbessern.
{"title":"Die Rolle der inversen Schulterprothese als Revisionsoption bei nichtrekonstruierbaren Rotatorenmanschettenläsionen","authors":"Daniel P. Berthold, Knut Beitzel","doi":"10.1007/s00142-025-00777-z","DOIUrl":"10.1007/s00142-025-00777-z","url":null,"abstract":"<p>Die inverse Schultertotalendoprothese („reverse shoulder arthroplasty“, RSA) hat sich zunehmend als Behandlungsmethode bei irreparablen Rotatorenmanschettenrupturen etabliert, die aufgrund ihrer hohen Häufigkeit und komplexen Pathophysiologie eine therapeutische Herausforderung darstellen. Sie kompensiert den Verlust der Rotatorenmanschette, indem sie die Funktion des Deltamuskels nutzt, was zu einer signifikanten Verbesserung der Schulterfunktion und einer Schmerzlinderung führt – besonders bei älteren Patienten mit eingeschränkter Heilungsfähigkeit. Zahlreiche Studien belegen signifikante funktionelle Verbesserungen und eine hohe Patientenzufriedenheit. Trotz potenzieller Risiken wie Notching oder Lockerung bietet die RSA bei geeigneter Patientenauswahl und chirurgischer Expertise eine zuverlässige Lösung. Fortschritte in der Technologie tragen weiterhin dazu bei, die Langzeitergebnisse und die Haltbarkeit der Implantate zu verbessern.</p>","PeriodicalId":42773,"journal":{"name":"ARTHROSKOPIE","volume":"38 3","pages":"233 - 237"},"PeriodicalIF":0.1,"publicationDate":"2025-04-28","publicationTypes":"Journal Article","fieldsOfStudy":null,"isOpenAccess":false,"openAccessPdf":"","citationCount":null,"resultStr":null,"platform":"Semanticscholar","paperid":"145145551","PeriodicalName":null,"FirstCategoryId":null,"ListUrlMain":null,"RegionNum":0,"RegionCategory":"","ArticlePicture":[],"TitleCN":null,"AbstractTextCN":null,"PMCID":"","EPubDate":null,"PubModel":null,"JCR":null,"JCRName":null,"Score":null,"Total":0}