<p>Chemie lebt von Erfahrung. Wer einmal gesehen, gehört und gefühlt hat, wie sich ein Knallgasballon entzündet, wie Magnesium in einem Block aus festem Kohlendioxid lichterloh verbrennt (Abbildung) und wie Sauerstoff in seinen verschiedenen Erscheinungsformen auftritt – farblos als gasförmiger Triplett-Sauerstoff, intensiv rot als angeregter Singulett-Sauerstoff oder blassblau als Flüssigkeit, die sogar von Magneten angezogen wird – versteht sofort, was hinter abstrakten Formeln und kleinen Indizes steckt. Wer miterlebt, wie sich beim Zerfall von orangem Ammoniumdichromat ein kleiner Vulkan aus grünem Chrom(III)-oxid erhebt, wie dieses Material in einer Ammoniakatmosphäre unter Bildung von Stickoxid das geheimnisvolle Glühwürmchen-Licht hervorruft oder wie sich weißer Phosphor spontan an der Luft entzündet und selbst unter Wasser weiterbrennt, behält diese Eindrücke ein Leben lang. Auch die Vielfalt der Flammenfarben – vom tiefroten Strontium über das Straßenlaternen-Gelb des Natriums, das grüne Barium bis zum violetten Kalium – verankert physikalisch-chemisches Wissen durch unmittelbares Erleben.</p><p>Trotz dieser einzigartigen Stärke stehen Experimentalvorlesungen vielerorts unter Druck. Sanierungsbedürftige Hörsäle, die nicht zuletzt aus der notorischen Unterfinanzierung des universitären Bauunterhalts resultieren, verschärfte Sicherheitsauflagen oder Neubauten ohne experimentelle Infrastruktur führen dazu, dass traditionelle Formate eingeschränkt oder gänzlich abgeschafft werden. Nicht selten wird argumentiert, Experimente seien zu teuer, zu aufwendig und gefährlich oder in der digitalen Welt nicht mehr zeitgemäß.</p><p>Doch diese Sichtweise verkennt, dass Live-Experimente weit mehr sind als ein dekoratives Beiwerk. Sie sind ein didaktischer Kernbestandteil chemischer Ausbildung. Digitale Medien, Videos oder Simulationen können die Erfahrung ergänzen, aber nicht ersetzen. Denn nur, wer den Geruch, die Flammen, das Leuchten und die Intensität des Knalls selbst erlebt, verankert das Gelernte tief im Gedächtnis.</p><p>Experimentalvorlesungen haben darüber hinaus eine enorme Außenwirkung. Weihnachtsvorlesungen, Lange Nächte der Wissenschaft oder spezielle Schülervorträge öffnen das Fach für ein breites Publikum. Hier zeigt die Chemie, dass sie mehr ist als Rechenexempel und Formelsprache – sie wird als lebendige, kreative und faszinierende Wissenschaft erfahrbar. Dabei spielt auch das Erfahrungswissen der Lehrenden eine zentrale Rolle. Die Fähigkeit, komplexe Demonstrationen sicher, eindrucksvoll und zugleich verständlich durchzuführen, entsteht nur durch regelmäßige Praxis. Wenn Experimentalvorlesungen verschwinden, geht dieses Wissen verloren – und es lässt sich nicht kurzfristig wieder zurückholen. Wir riskieren also nicht nur den Verlust eines Lehrformats, sondern auch das Abreißen einer Tradition, die das Fach über Generationen geprägt hat.</p><p>Wird die Experimentalvorlesung verdrängt, hat das weitreichende Konsequenzen:</p><p>Gerade jet
{"title":"Wenn die Funken verlöschen – Warum Experimentalvorlesungen unverzichtbar sind","authors":"Karsten Meyer","doi":"10.1002/ciuz.70000","DOIUrl":"https://doi.org/10.1002/ciuz.70000","url":null,"abstract":"<p>Chemie lebt von Erfahrung. Wer einmal gesehen, gehört und gefühlt hat, wie sich ein Knallgasballon entzündet, wie Magnesium in einem Block aus festem Kohlendioxid lichterloh verbrennt (Abbildung) und wie Sauerstoff in seinen verschiedenen Erscheinungsformen auftritt – farblos als gasförmiger Triplett-Sauerstoff, intensiv rot als angeregter Singulett-Sauerstoff oder blassblau als Flüssigkeit, die sogar von Magneten angezogen wird – versteht sofort, was hinter abstrakten Formeln und kleinen Indizes steckt. Wer miterlebt, wie sich beim Zerfall von orangem Ammoniumdichromat ein kleiner Vulkan aus grünem Chrom(III)-oxid erhebt, wie dieses Material in einer Ammoniakatmosphäre unter Bildung von Stickoxid das geheimnisvolle Glühwürmchen-Licht hervorruft oder wie sich weißer Phosphor spontan an der Luft entzündet und selbst unter Wasser weiterbrennt, behält diese Eindrücke ein Leben lang. Auch die Vielfalt der Flammenfarben – vom tiefroten Strontium über das Straßenlaternen-Gelb des Natriums, das grüne Barium bis zum violetten Kalium – verankert physikalisch-chemisches Wissen durch unmittelbares Erleben.</p><p>Trotz dieser einzigartigen Stärke stehen Experimentalvorlesungen vielerorts unter Druck. Sanierungsbedürftige Hörsäle, die nicht zuletzt aus der notorischen Unterfinanzierung des universitären Bauunterhalts resultieren, verschärfte Sicherheitsauflagen oder Neubauten ohne experimentelle Infrastruktur führen dazu, dass traditionelle Formate eingeschränkt oder gänzlich abgeschafft werden. Nicht selten wird argumentiert, Experimente seien zu teuer, zu aufwendig und gefährlich oder in der digitalen Welt nicht mehr zeitgemäß.</p><p>Doch diese Sichtweise verkennt, dass Live-Experimente weit mehr sind als ein dekoratives Beiwerk. Sie sind ein didaktischer Kernbestandteil chemischer Ausbildung. Digitale Medien, Videos oder Simulationen können die Erfahrung ergänzen, aber nicht ersetzen. Denn nur, wer den Geruch, die Flammen, das Leuchten und die Intensität des Knalls selbst erlebt, verankert das Gelernte tief im Gedächtnis.</p><p>Experimentalvorlesungen haben darüber hinaus eine enorme Außenwirkung. Weihnachtsvorlesungen, Lange Nächte der Wissenschaft oder spezielle Schülervorträge öffnen das Fach für ein breites Publikum. Hier zeigt die Chemie, dass sie mehr ist als Rechenexempel und Formelsprache – sie wird als lebendige, kreative und faszinierende Wissenschaft erfahrbar. Dabei spielt auch das Erfahrungswissen der Lehrenden eine zentrale Rolle. Die Fähigkeit, komplexe Demonstrationen sicher, eindrucksvoll und zugleich verständlich durchzuführen, entsteht nur durch regelmäßige Praxis. Wenn Experimentalvorlesungen verschwinden, geht dieses Wissen verloren – und es lässt sich nicht kurzfristig wieder zurückholen. Wir riskieren also nicht nur den Verlust eines Lehrformats, sondern auch das Abreißen einer Tradition, die das Fach über Generationen geprägt hat.</p><p>Wird die Experimentalvorlesung verdrängt, hat das weitreichende Konsequenzen:</p><p>Gerade jet","PeriodicalId":9911,"journal":{"name":"Chemie in Unserer Zeit","volume":"59 6","pages":""},"PeriodicalIF":0.6,"publicationDate":"2025-12-17","publicationTypes":"Journal Article","fieldsOfStudy":null,"isOpenAccess":false,"openAccessPdf":"https://onlinelibrary.wiley.com/doi/epdf/10.1002/ciuz.70000","citationCount":null,"resultStr":null,"platform":"Semanticscholar","paperid":"145772632","PeriodicalName":null,"FirstCategoryId":null,"ListUrlMain":null,"RegionNum":4,"RegionCategory":"化学","ArticlePicture":[],"TitleCN":null,"AbstractTextCN":null,"PMCID":"OA","EPubDate":null,"PubModel":null,"JCR":null,"JCRName":null,"Score":null,"Total":0}
{"title":"Inhalt: Chemie in unserer Zeit 6/2025","authors":"","doi":"10.1002/ciuz.70002","DOIUrl":"https://doi.org/10.1002/ciuz.70002","url":null,"abstract":"","PeriodicalId":9911,"journal":{"name":"Chemie in Unserer Zeit","volume":"59 6","pages":"302-303"},"PeriodicalIF":0.6,"publicationDate":"2025-12-17","publicationTypes":"Journal Article","fieldsOfStudy":null,"isOpenAccess":false,"openAccessPdf":"","citationCount":null,"resultStr":null,"platform":"Semanticscholar","paperid":"145772557","PeriodicalName":null,"FirstCategoryId":null,"ListUrlMain":null,"RegionNum":4,"RegionCategory":"化学","ArticlePicture":[],"TitleCN":null,"AbstractTextCN":null,"PMCID":"","EPubDate":null,"PubModel":null,"JCR":null,"JCRName":null,"Score":null,"Total":0}
Wissen Sie, wie man das Phänomen nennt, dessen Name sich von dem griechischen Begriff für “Krebsschere” ableitet und bei dem sich ein Molekül mit mehreren Gruppen an ein Ion koordiniert und damit ein entropisch stabilisiertes Aggregat bildet?
{"title":"Rätsel: Krebsscherenstabilisierung?","authors":"Deike Hatscher","doi":"10.1002/ciuz.70009","DOIUrl":"https://doi.org/10.1002/ciuz.70009","url":null,"abstract":"<p>Wissen Sie, wie man das Phänomen nennt, dessen Name sich von dem griechischen Begriff für “Krebsschere” ableitet und bei dem sich ein Molekül mit mehreren Gruppen an ein Ion koordiniert und damit ein entropisch stabilisiertes Aggregat bildet?</p>","PeriodicalId":9911,"journal":{"name":"Chemie in Unserer Zeit","volume":"59 6","pages":""},"PeriodicalIF":0.6,"publicationDate":"2025-12-17","publicationTypes":"Journal Article","fieldsOfStudy":null,"isOpenAccess":false,"openAccessPdf":"","citationCount":null,"resultStr":null,"platform":"Semanticscholar","paperid":"145772603","PeriodicalName":null,"FirstCategoryId":null,"ListUrlMain":null,"RegionNum":4,"RegionCategory":"化学","ArticlePicture":[],"TitleCN":null,"AbstractTextCN":null,"PMCID":"","EPubDate":null,"PubModel":null,"JCR":null,"JCRName":null,"Score":null,"Total":0}
Der Nobelpreis für Physiologie oder Medizin geht in diesem Jahr an die Immunologen Mary E. Brunkow, Fred Ramsdell und Shimon Sakaguchi für bahnbrechende Erkenntnisse zu den Mechanismen, mit denen Immunreaktionen gegen körpereigene Antigene in Schach gehalten werden. Die beteiligten regulatorischen T-Zellen mit dem zellspezifischen Transkriptionsfaktor Foxp3 sind relevant für die Balance der Infektionskontrolle und die Vermeidung von Autoimmunreaktionen.
今年的诺贝尔生理学或医学奖颁给了免疫学家玛丽·e·布伦科(Mary E. Brunkow)、弗雷德·拉姆斯德尔(Fred Ramsdell)和坂口西蒙(Shimon Sakaguchi),以表彰他们在控制免疫反应机制方面的开创性发现。调节T细胞与细胞特异性转录因子(Foxp3)的结合对控制感染和避免自身免疫反应至关重要。
{"title":"Nobelpreis für Physiologie oder Medizin 2025: Wie regulatorische T-Lymphocyten Immuntoleranz vermitteln","authors":"Annette Hille-Rehfeld","doi":"10.1002/ciuz.70014","DOIUrl":"https://doi.org/10.1002/ciuz.70014","url":null,"abstract":"<p>Der Nobelpreis für Physiologie oder Medizin geht in diesem Jahr an die Immunologen Mary E. Brunkow, Fred Ramsdell und Shimon Sakaguchi für bahnbrechende Erkenntnisse zu den Mechanismen, mit denen Immunreaktionen gegen körpereigene Antigene in Schach gehalten werden. Die beteiligten regulatorischen T-Zellen mit dem zellspezifischen Transkriptionsfaktor Foxp3 sind relevant für die Balance der Infektionskontrolle und die Vermeidung von Autoimmunreaktionen.</p>","PeriodicalId":9911,"journal":{"name":"Chemie in Unserer Zeit","volume":"59 6","pages":"308-309"},"PeriodicalIF":0.6,"publicationDate":"2025-12-17","publicationTypes":"Journal Article","fieldsOfStudy":null,"isOpenAccess":false,"openAccessPdf":"","citationCount":null,"resultStr":null,"platform":"Semanticscholar","paperid":"145772465","PeriodicalName":null,"FirstCategoryId":null,"ListUrlMain":null,"RegionNum":4,"RegionCategory":"化学","ArticlePicture":[],"TitleCN":null,"AbstractTextCN":null,"PMCID":"","EPubDate":null,"PubModel":null,"JCR":null,"JCRName":null,"Score":null,"Total":0}
Anliegen der in loser Folge erscheinenden Versuche ist es, Impulse für chemische Versuche zu geben, die mit haushaltsüblichen Gegenständen durchgeführt werden können. Die Versuche sind explizit nicht als Experimente im fachdidaktischen bzw. wissenschaftstheoretischen Sinn konzipiert, sondern sollen unter anderem durch Erzeugung einfacher naturwissenschaftlicher Phänomene eine positive Haltung gegenüber der Chemie wecken. Lehrpersonen öffnen sie Möglichkeiten, grundlegende chemische Zusammenhänge ohne teure Spezialchemikalien im Alltag aufzuzeigen. Nicht zuletzt sollen sie dazu anregen, unsere nächste Nähe stärker bezüglich ihrer chemischen Funktionen zu hinterfragen. Denn Chemie wirkt schließlich überall.
{"title":"Versuche aus dem Küchenschrank: Peel good – Bananenbrot mal anders","authors":"Markus Emden, Pitt Hild, Livia Murer","doi":"10.1002/ciuz.70015","DOIUrl":"https://doi.org/10.1002/ciuz.70015","url":null,"abstract":"<p>Anliegen der in loser Folge erscheinenden Versuche ist es, Impulse für chemische Versuche zu geben, die mit haushaltsüblichen Gegenständen durchgeführt werden können. Die Versuche sind explizit nicht als Experimente im fachdidaktischen bzw. wissenschaftstheoretischen Sinn konzipiert, sondern sollen unter anderem durch Erzeugung einfacher naturwissenschaftlicher Phänomene eine positive Haltung gegenüber der Chemie wecken. Lehrpersonen öffnen sie Möglichkeiten, grundlegende chemische Zusammenhänge ohne teure Spezialchemikalien im Alltag aufzuzeigen. Nicht zuletzt sollen sie dazu anregen, unsere nächste Nähe stärker bezüglich ihrer chemischen Funktionen zu hinterfragen. Denn Chemie wirkt schließlich überall.</p>","PeriodicalId":9911,"journal":{"name":"Chemie in Unserer Zeit","volume":"59 6","pages":"370-371"},"PeriodicalIF":0.6,"publicationDate":"2025-12-17","publicationTypes":"Journal Article","fieldsOfStudy":null,"isOpenAccess":false,"openAccessPdf":"","citationCount":null,"resultStr":null,"platform":"Semanticscholar","paperid":"145772467","PeriodicalName":null,"FirstCategoryId":null,"ListUrlMain":null,"RegionNum":4,"RegionCategory":"化学","ArticlePicture":[],"TitleCN":null,"AbstractTextCN":null,"PMCID":"","EPubDate":null,"PubModel":null,"JCR":null,"JCRName":null,"Score":null,"Total":0}
Der Nobelpreis für Chemie 2025 geht an Susumu Kitagawa, Richard Robson und Omar Yaghi für die Entwicklung von Metallorganischen Gerüsten (engl. metal-organic frameworks, MOFs). Das sind molekulare Architekturen, die aus anorganischen Knotenpunkten und organischen Verbindungselementen aufgebaut sind und wie eine Art Molekül-Schwamm funktionieren. Die Materialien sind voll von Hohlräumen, die viel Platz bieten, um andere Moleküle zu verstauen. Gase und andere Stoffe können durch ihre Poren strömen, um dort gezielt gespeichert, transportiert oder umgesetzt zu werden. Die Hohlräume lassen sich zudem zweckmäßig gestalten, wodurch MOFs sowohl vielseitig als auch spezifisch einsetzbar sind. Das Potenzial dieser Strukturen ist enorm und es gibt mittlerweile Zehntausende verschiedener MOFs. Die drei Preisträger haben mit ihrer Forschung in diesem Gebiet ungeahnte Möglichkeiten für die Herstellung von maßgeschneiderten Materialien mit neuen Funktionen eröffnet, beispielsweise um Kohlendioxid aufzufangen, Wasser aus der Wüstenluft zu gewinnen, chemische Reaktionen zu beschleunigen oder Strom zu leiten.
{"title":"Nobelpreis für Chemie: Metallorganische Gerüstverbindungen: Viel Platz für Chemie","authors":"Kira Welter","doi":"10.1002/ciuz.70004","DOIUrl":"https://doi.org/10.1002/ciuz.70004","url":null,"abstract":"<p>Der Nobelpreis für Chemie 2025 geht an Susumu Kitagawa, Richard Robson und Omar Yaghi für die Entwicklung von Metallorganischen Gerüsten (engl. metal-organic frameworks, MOFs). Das sind molekulare Architekturen, die aus anorganischen Knotenpunkten und organischen Verbindungselementen aufgebaut sind und wie eine Art Molekül-Schwamm funktionieren. Die Materialien sind voll von Hohlräumen, die viel Platz bieten, um andere Moleküle zu verstauen. Gase und andere Stoffe können durch ihre Poren strömen, um dort gezielt gespeichert, transportiert oder umgesetzt zu werden. Die Hohlräume lassen sich zudem zweckmäßig gestalten, wodurch MOFs sowohl vielseitig als auch spezifisch einsetzbar sind. Das Potenzial dieser Strukturen ist enorm und es gibt mittlerweile Zehntausende verschiedener MOFs. Die drei Preisträger haben mit ihrer Forschung in diesem Gebiet ungeahnte Möglichkeiten für die Herstellung von maßgeschneiderten Materialien mit neuen Funktionen eröffnet, beispielsweise um Kohlendioxid aufzufangen, Wasser aus der Wüstenluft zu gewinnen, chemische Reaktionen zu beschleunigen oder Strom zu leiten.</p>","PeriodicalId":9911,"journal":{"name":"Chemie in Unserer Zeit","volume":"59 6","pages":"304-307"},"PeriodicalIF":0.6,"publicationDate":"2025-12-17","publicationTypes":"Journal Article","fieldsOfStudy":null,"isOpenAccess":false,"openAccessPdf":"","citationCount":null,"resultStr":null,"platform":"Semanticscholar","paperid":"145772466","PeriodicalName":null,"FirstCategoryId":null,"ListUrlMain":null,"RegionNum":4,"RegionCategory":"化学","ArticlePicture":[],"TitleCN":null,"AbstractTextCN":null,"PMCID":"","EPubDate":null,"PubModel":null,"JCR":null,"JCRName":null,"Score":null,"Total":0}
{"title":"Vorschau auf Heft 1/2026","authors":"","doi":"10.1002/ciuz.70010","DOIUrl":"https://doi.org/10.1002/ciuz.70010","url":null,"abstract":"","PeriodicalId":9911,"journal":{"name":"Chemie in Unserer Zeit","volume":"59 6","pages":""},"PeriodicalIF":0.6,"publicationDate":"2025-12-17","publicationTypes":"Journal Article","fieldsOfStudy":null,"isOpenAccess":false,"openAccessPdf":"https://onlinelibrary.wiley.com/doi/epdf/10.1002/ciuz.70010","citationCount":null,"resultStr":null,"platform":"Semanticscholar","paperid":"145772558","PeriodicalName":null,"FirstCategoryId":null,"ListUrlMain":null,"RegionNum":4,"RegionCategory":"化学","ArticlePicture":[],"TitleCN":null,"AbstractTextCN":null,"PMCID":"OA","EPubDate":null,"PubModel":null,"JCR":null,"JCRName":null,"Score":null,"Total":0}
Unser Titelbild zeigt die so genannten Chromdioxid-Glühwürmchen. Bei diesem spektakulären Versuch reagieren Ammoniak und Sauerstoff in Anwesenheit eines geeigneten Katalysators – hier heißes Cr2O3-Pulver – zu Stickstoffoxid und Wasser.
Weitere Versuche und auch Videos dazu finden Sie in der Experimentalvorlesung, die das Team um Karsten Meyer in diesem Heft publiziert. Die Videos (81 insgesamt) sind unter https://doi.org/10.1002/ciuz.202300039 in den supporting information abgelegt – Weihnachten ist also gerettet.