Zusammenfassung Mitochondrien sind Ort der ATP-Synthese, haben Funktionen im Abwehrsystem und produzieren Pregnenolon als Ausgangssubstanz der Sexualhormone. Bei unzureichender Regeneration des verbrauchten ATP kommt es zu energetischer Erschöpfung und Manifestation depressiver Symptomatik durch Überlastung der neuroendokrinen Stressachse. Mögliche Ursachen sind andauernder Stress, chronische Entzündungen und Umweltschadstoffe, die die Atmungskette beeinträchtigen und Membranen schädigen. Oxidativer und nitrosativer Stress haben protektive Bedeutung, können bei langer Dauer aber dem Organismus schaden. Die Beatmung von COVID-19-Patienten bewirkt durch die Sauerstoffzufuhr einen nicht mehr kontrollierbaren oxidativen Stress, der wahrscheinlich zum Tod durch Mitochondriopathie führt.
{"title":"Mitochondrien – Funktion und funktionelle Störungen","authors":"K. Müller","doi":"10.1055/a-2099-8057","DOIUrl":"https://doi.org/10.1055/a-2099-8057","url":null,"abstract":"Zusammenfassung Mitochondrien sind Ort der ATP-Synthese, haben Funktionen im Abwehrsystem und produzieren Pregnenolon als Ausgangssubstanz der Sexualhormone. Bei unzureichender Regeneration des verbrauchten ATP kommt es zu energetischer Erschöpfung und Manifestation depressiver Symptomatik durch Überlastung der neuroendokrinen Stressachse. Mögliche Ursachen sind andauernder Stress, chronische Entzündungen und Umweltschadstoffe, die die Atmungskette beeinträchtigen und Membranen schädigen. Oxidativer und nitrosativer Stress haben protektive Bedeutung, können bei langer Dauer aber dem Organismus schaden. Die Beatmung von COVID-19-Patienten bewirkt durch die Sauerstoffzufuhr einen nicht mehr kontrollierbaren oxidativen Stress, der wahrscheinlich zum Tod durch Mitochondriopathie führt.","PeriodicalId":354600,"journal":{"name":"Zeitschrift für Orthomolekulare Medizin","volume":"38 1","pages":"0"},"PeriodicalIF":0.0,"publicationDate":"2023-04-01","publicationTypes":"Journal Article","fieldsOfStudy":null,"isOpenAccess":false,"openAccessPdf":"","citationCount":null,"resultStr":null,"platform":"Semanticscholar","paperid":"125113718","PeriodicalName":null,"FirstCategoryId":null,"ListUrlMain":null,"RegionNum":0,"RegionCategory":"","ArticlePicture":[],"TitleCN":null,"AbstractTextCN":null,"PMCID":"","EPubDate":null,"PubModel":null,"JCR":null,"JCRName":null,"Score":null,"Total":0}
Zusammenfassung Endocrine Disrupting Chemicals (EDCs) sind hormonaktive Umweltgifte, die über multiple Mechanismen die endokrine Regulation beinträchtigen. Bes. gravierend ist die Exposition in der Fetalphase, in der auch die metabolische Programmierung erfolgt. Zu den diabetogenen Chemikalien gehören zahlreiche Biozide, aber auch Lösemittel und Phthalate wie Bisphenol A, das in großen Mengen in der Kunststoff- und Nahrungsmittelindustrie eingesetzt wird. Eine hohe Belastung weisen nicht gestillte Kinder im Alter von 0–6 Monaten auf. Neben ihrer direkten schädlichen Wirkung tragen EDCs auch dadurch zu Diabetespathogenese bei, dass sie den Stoffwechsel des protektiven Faktors Vitamin D stören.
{"title":"Endocrine Disruptors und Diabetes mellitus","authors":"H. Friedrichsen, U. Gröber","doi":"10.1055/a-2067-7524","DOIUrl":"https://doi.org/10.1055/a-2067-7524","url":null,"abstract":"Zusammenfassung Endocrine Disrupting Chemicals (EDCs) sind hormonaktive Umweltgifte, die über multiple Mechanismen die endokrine Regulation beinträchtigen. Bes. gravierend ist die Exposition in der Fetalphase, in der auch die metabolische Programmierung erfolgt. Zu den diabetogenen Chemikalien gehören zahlreiche Biozide, aber auch Lösemittel und Phthalate wie Bisphenol A, das in großen Mengen in der Kunststoff- und Nahrungsmittelindustrie eingesetzt wird. Eine hohe Belastung weisen nicht gestillte Kinder im Alter von 0–6 Monaten auf. Neben ihrer direkten schädlichen Wirkung tragen EDCs auch dadurch zu Diabetespathogenese bei, dass sie den Stoffwechsel des protektiven Faktors Vitamin D stören.","PeriodicalId":354600,"journal":{"name":"Zeitschrift für Orthomolekulare Medizin","volume":"21 1","pages":"0"},"PeriodicalIF":0.0,"publicationDate":"2023-04-01","publicationTypes":"Journal Article","fieldsOfStudy":null,"isOpenAccess":false,"openAccessPdf":"","citationCount":null,"resultStr":null,"platform":"Semanticscholar","paperid":"131976550","PeriodicalName":null,"FirstCategoryId":null,"ListUrlMain":null,"RegionNum":0,"RegionCategory":"","ArticlePicture":[],"TitleCN":null,"AbstractTextCN":null,"PMCID":"","EPubDate":null,"PubModel":null,"JCR":null,"JCRName":null,"Score":null,"Total":0}
Zusammenfassung Unter dem Post-COVID-Syndrom (PCS) versteht man eine länger als 12 Wochen anhaltende Symptomatik mit Fatigue, Kurzatmigkeit, eingeschränkter Leistungsfähigkeit u. a., die bei rund 15% der Patienten nach einer akuten Infektion mit SARS-CoV-2 auftritt. Als Ursache werden Veränderungen im Mikrobiom und Störungen des Tryptophanstoffwechsels diskutiert, welche zu einer vermehrten Umwandlung von Tryptophan in prooxidativ und proinflammatorisch wirkende Abbauprodukte führen. Nach aktuellen Studien können infolge der Infektion latente Viren wie Epstein-Barr-, Cytomegalie- und Varizella-Zoster-Virus reaktiviert werden und PCS-typische Symptome auslösen. Eine überschießende Entzündungsreaktion bei COVID-19 führt zur Bildung von Autoantikörpern, die durch Einschränkung der Immunantwort die Virusbekämpfung erschweren. Therapeutisch kann eine Supplementierung von Mikronährstoffen wie Vitamin C, D, E, B 6 , B 12 , ω-3-Fettsäuren und Coenzym Q10 sinnvoll sein.
结合电脑合成则是12周以上的症状约有15%的病人因急性中毒症状出现文章进一步探讨了微生物生命体变化和氨基酸结构改变的问题,而这种变化导致氨基酸向氧化和成份化的模板增加。一项研究指出,潜在的病毒,如肾上腺素病毒、cytolie病毒和病毒携带者病毒,可能会启动病毒携带者,引发典型的病毒症状。covid中的过度感染反应会产生一种病毒抗体,使免疫反应变得困难。可以是一Supplementierung疗效的营养素如维生素C、D、E、B 6 B 12ω-3-Fettsäuren和Coenzym Q10作.
{"title":"Long-COVID und Post-COVID-Syndrom","authors":"Burkhard Schütz, Meike Crecelius","doi":"10.1055/a-2009-3541","DOIUrl":"https://doi.org/10.1055/a-2009-3541","url":null,"abstract":"Zusammenfassung Unter dem Post-COVID-Syndrom (PCS) versteht man eine länger als 12 Wochen anhaltende Symptomatik mit Fatigue, Kurzatmigkeit, eingeschränkter Leistungsfähigkeit u. a., die bei rund 15% der Patienten nach einer akuten Infektion mit SARS-CoV-2 auftritt. Als Ursache werden Veränderungen im Mikrobiom und Störungen des Tryptophanstoffwechsels diskutiert, welche zu einer vermehrten Umwandlung von Tryptophan in prooxidativ und proinflammatorisch wirkende Abbauprodukte führen. Nach aktuellen Studien können infolge der Infektion latente Viren wie Epstein-Barr-, Cytomegalie- und Varizella-Zoster-Virus reaktiviert werden und PCS-typische Symptome auslösen. Eine überschießende Entzündungsreaktion bei COVID-19 führt zur Bildung von Autoantikörpern, die durch Einschränkung der Immunantwort die Virusbekämpfung erschweren. Therapeutisch kann eine Supplementierung von Mikronährstoffen wie Vitamin C, D, E, B 6 , B 12 , ω-3-Fettsäuren und Coenzym Q10 sinnvoll sein.","PeriodicalId":354600,"journal":{"name":"Zeitschrift für Orthomolekulare Medizin","volume":"22 1","pages":"0"},"PeriodicalIF":0.0,"publicationDate":"2023-03-01","publicationTypes":"Journal Article","fieldsOfStudy":null,"isOpenAccess":false,"openAccessPdf":"","citationCount":null,"resultStr":null,"platform":"Semanticscholar","paperid":"124604290","PeriodicalName":null,"FirstCategoryId":null,"ListUrlMain":null,"RegionNum":0,"RegionCategory":"","ArticlePicture":[],"TitleCN":null,"AbstractTextCN":null,"PMCID":"","EPubDate":null,"PubModel":null,"JCR":null,"JCRName":null,"Score":null,"Total":0}
Zusammenfassung In der Prävention und Therapie von Autoimmunerkrankungen spielen Selen und Zink eine wichtige Rolle. Wie die beiden Spurenelemente die Immunzellen beeinflussen, welche Bedeutung oxidativer Stress hat und inwiefern sie Einfluss auf das Mikrobiom nehmen – darüber und über weitere Aspekte sprach Herausgeber Uwe Gröber mit Prof. Dr. Schomburg von der Charité Berlin.
{"title":"Selen und Zink bei Autoimmunerkrankungen","authors":"L. Schomburg","doi":"10.1055/a-2018-3134","DOIUrl":"https://doi.org/10.1055/a-2018-3134","url":null,"abstract":"Zusammenfassung In der Prävention und Therapie von Autoimmunerkrankungen spielen Selen und Zink eine wichtige Rolle. Wie die beiden Spurenelemente die Immunzellen beeinflussen, welche Bedeutung oxidativer Stress hat und inwiefern sie Einfluss auf das Mikrobiom nehmen – darüber und über weitere Aspekte sprach Herausgeber Uwe Gröber mit Prof. Dr. Schomburg von der Charité Berlin.","PeriodicalId":354600,"journal":{"name":"Zeitschrift für Orthomolekulare Medizin","volume":"102 1","pages":"0"},"PeriodicalIF":0.0,"publicationDate":"2023-03-01","publicationTypes":"Journal Article","fieldsOfStudy":null,"isOpenAccess":false,"openAccessPdf":"","citationCount":null,"resultStr":null,"platform":"Semanticscholar","paperid":"133423280","PeriodicalName":null,"FirstCategoryId":null,"ListUrlMain":null,"RegionNum":0,"RegionCategory":"","ArticlePicture":[],"TitleCN":null,"AbstractTextCN":null,"PMCID":"","EPubDate":null,"PubModel":null,"JCR":null,"JCRName":null,"Score":null,"Total":0}
Zusammenfassung Magnesiumverluste unter einer medikamentösen Therapie sind in der Medizin häufig, wobei bes. ältere Menschen betroffen sind. Ein Magnesiummangel wird dabei oft nicht diagnostiziert, obwohl klinische Symptome bereits vorliegen. Auch unter einer Therapie mit Cyclophosphamid kommt es zu Magnesiumverlusten. Die Kontrolle des Magnesiumstatus und ggf. eine adäquate Substitution sind erforderlich. Unzureichende Magnesiumversorgung verschlechtert die Prognose der Patient*innen, klinische Krankheitszeichen verstärken sich.
{"title":"Magnesiummangel unter einer Therapie mit Cyclophosphamid – Medikamenteninteraktion","authors":"K. Kisters, S. Kühne, U. Gröber","doi":"10.1055/a-2009-3903","DOIUrl":"https://doi.org/10.1055/a-2009-3903","url":null,"abstract":"Zusammenfassung Magnesiumverluste unter einer medikamentösen Therapie sind in der Medizin häufig, wobei bes. ältere Menschen betroffen sind. Ein Magnesiummangel wird dabei oft nicht diagnostiziert, obwohl klinische Symptome bereits vorliegen. Auch unter einer Therapie mit Cyclophosphamid kommt es zu Magnesiumverlusten. Die Kontrolle des Magnesiumstatus und ggf. eine adäquate Substitution sind erforderlich. Unzureichende Magnesiumversorgung verschlechtert die Prognose der Patient*innen, klinische Krankheitszeichen verstärken sich.","PeriodicalId":354600,"journal":{"name":"Zeitschrift für Orthomolekulare Medizin","volume":"349 1","pages":"0"},"PeriodicalIF":0.0,"publicationDate":"2023-03-01","publicationTypes":"Journal Article","fieldsOfStudy":null,"isOpenAccess":false,"openAccessPdf":"","citationCount":null,"resultStr":null,"platform":"Semanticscholar","paperid":"123365469","PeriodicalName":null,"FirstCategoryId":null,"ListUrlMain":null,"RegionNum":0,"RegionCategory":"","ArticlePicture":[],"TitleCN":null,"AbstractTextCN":null,"PMCID":"","EPubDate":null,"PubModel":null,"JCR":null,"JCRName":null,"Score":null,"Total":0}
Zusammenfassung Die biologisch aktive Form von Vitamin D, das Secosteroidhormon 1,25(OH) 2 D, moduliert zahlreiche Gene des angeborenen und adaptiven Immunsystems über Regulation seines Transkriptionsfaktors Vitamin-D-Rezeptor (VDR). Der Beitrag stellt den Einfluss des Prohormons auf das Epigenom vor und den aktuellen Stellenwert in der Therapie von Autoimmunerkrankungen, z. B. Multiple Sklerose, sowie bei einer Vitamin-D-Resistenz.
{"title":"Autoimmunerkrankungen und Vitamin D","authors":"U. Gröber, Michael F. Holick","doi":"10.1055/a-2014-4012","DOIUrl":"https://doi.org/10.1055/a-2014-4012","url":null,"abstract":"Zusammenfassung Die biologisch aktive Form von Vitamin D, das Secosteroidhormon 1,25(OH) 2 D, moduliert zahlreiche Gene des angeborenen und adaptiven Immunsystems über Regulation seines Transkriptionsfaktors Vitamin-D-Rezeptor (VDR). Der Beitrag stellt den Einfluss des Prohormons auf das Epigenom vor und den aktuellen Stellenwert in der Therapie von Autoimmunerkrankungen, z. B. Multiple Sklerose, sowie bei einer Vitamin-D-Resistenz.","PeriodicalId":354600,"journal":{"name":"Zeitschrift für Orthomolekulare Medizin","volume":"17 1","pages":"0"},"PeriodicalIF":0.0,"publicationDate":"2023-03-01","publicationTypes":"Journal Article","fieldsOfStudy":null,"isOpenAccess":false,"openAccessPdf":"","citationCount":null,"resultStr":null,"platform":"Semanticscholar","paperid":"126556963","PeriodicalName":null,"FirstCategoryId":null,"ListUrlMain":null,"RegionNum":0,"RegionCategory":"","ArticlePicture":[],"TitleCN":null,"AbstractTextCN":null,"PMCID":"","EPubDate":null,"PubModel":null,"JCR":null,"JCRName":null,"Score":null,"Total":0}
Zusammenfassung Das Coimbra-Protokoll ist eine Vitamin-D3-Therapie. Sie wurde von Prof. Coimbra, Dozent an der Universität in Sao Paulo entwickelt und seit Jahren erfolgreich, u. a. bei der Behandlung Multipler Sklerose (MS) eingesetzt. Auch die langjährigen Erfahrungen in der eigenen Praxis zur Therapie u. a. verschiedener Autoimmunerkrankungen sind positiv. Zwei Patienten mit MS schildern ihre Erfahrungen.
{"title":"Coimbra-Protokoll","authors":"Rainer Didier","doi":"10.1055/a-2014-9418","DOIUrl":"https://doi.org/10.1055/a-2014-9418","url":null,"abstract":"Zusammenfassung Das Coimbra-Protokoll ist eine Vitamin-D3-Therapie. Sie wurde von Prof. Coimbra, Dozent an der Universität in Sao Paulo entwickelt und seit Jahren erfolgreich, u. a. bei der Behandlung Multipler Sklerose (MS) eingesetzt. Auch die langjährigen Erfahrungen in der eigenen Praxis zur Therapie u. a. verschiedener Autoimmunerkrankungen sind positiv. Zwei Patienten mit MS schildern ihre Erfahrungen.","PeriodicalId":354600,"journal":{"name":"Zeitschrift für Orthomolekulare Medizin","volume":"69 1","pages":"0"},"PeriodicalIF":0.0,"publicationDate":"2023-03-01","publicationTypes":"Journal Article","fieldsOfStudy":null,"isOpenAccess":false,"openAccessPdf":"","citationCount":null,"resultStr":null,"platform":"Semanticscholar","paperid":"115060214","PeriodicalName":null,"FirstCategoryId":null,"ListUrlMain":null,"RegionNum":0,"RegionCategory":"","ArticlePicture":[],"TitleCN":null,"AbstractTextCN":null,"PMCID":"","EPubDate":null,"PubModel":null,"JCR":null,"JCRName":null,"Score":null,"Total":0}
Zusammenfassung Autoimmunerkrankungen haben sich in den letzten Jahrzehnten weltweit zu einer Pandemie entwickelt – mit steigender Tendenz. Es existiert eine genetische Prädisposition, aber Umweltfaktoren dominieren. Dabei scheinen die Ernährung und hier bes. ω-3-Fettsäuren eine sehr wichtige Rolle zu spielen.
{"title":"ω-3-Fettsäuren und Autoimmunerkrankungen: Kann man mit Fischen der Entzündung davonschwimmen?","authors":"V. Schmiedel","doi":"10.1055/a-2016-1122","DOIUrl":"https://doi.org/10.1055/a-2016-1122","url":null,"abstract":"Zusammenfassung Autoimmunerkrankungen haben sich in den letzten Jahrzehnten weltweit zu einer Pandemie entwickelt – mit steigender Tendenz. Es existiert eine genetische Prädisposition, aber Umweltfaktoren dominieren. Dabei scheinen die Ernährung und hier bes. ω-3-Fettsäuren eine sehr wichtige Rolle zu spielen.","PeriodicalId":354600,"journal":{"name":"Zeitschrift für Orthomolekulare Medizin","volume":"90 1","pages":"0"},"PeriodicalIF":0.0,"publicationDate":"2023-03-01","publicationTypes":"Journal Article","fieldsOfStudy":null,"isOpenAccess":false,"openAccessPdf":"","citationCount":null,"resultStr":null,"platform":"Semanticscholar","paperid":"114292987","PeriodicalName":null,"FirstCategoryId":null,"ListUrlMain":null,"RegionNum":0,"RegionCategory":"","ArticlePicture":[],"TitleCN":null,"AbstractTextCN":null,"PMCID":"","EPubDate":null,"PubModel":null,"JCR":null,"JCRName":null,"Score":null,"Total":0}
Die aktuellen Ergebnisse systematischer Reviews und Metaanalysen von randomisierten Studien (RCTs) aus den zurückliegenden 4 Jahren belegen immer wieder eine hohe Evidenz dafür, dass die Supplementierung von kardioprotektiven (Mikro-)Nährstoffen (z. B. EPA/DHA, Magnesium, Selen, Vitamin D) kardiometabolische Erkrankungen (z. B. Hypertonie, Diabetes mellitus, Dyslipidämie) günstig beeinflussen und das Herz-Kreislauf-Risiko signifikant reduzieren.
{"title":"Tacheles: Nahrungsergänzungsmittel mit (Mikro-)Nährstoffen senken eindeutig das kardiovaskuläre Risiko","authors":"","doi":"10.1055/a-2016-1694","DOIUrl":"https://doi.org/10.1055/a-2016-1694","url":null,"abstract":"Die aktuellen Ergebnisse systematischer Reviews und Metaanalysen von randomisierten Studien (RCTs) aus den zurückliegenden 4 Jahren belegen immer wieder eine hohe Evidenz dafür, dass die Supplementierung von kardioprotektiven (Mikro-)Nährstoffen (z. B. EPA/DHA, Magnesium, Selen, Vitamin D) kardiometabolische Erkrankungen (z. B. Hypertonie, Diabetes mellitus, Dyslipidämie) günstig beeinflussen und das Herz-Kreislauf-Risiko signifikant reduzieren.","PeriodicalId":354600,"journal":{"name":"Zeitschrift für Orthomolekulare Medizin","volume":"37 1","pages":"0"},"PeriodicalIF":0.0,"publicationDate":"2023-03-01","publicationTypes":"Journal Article","fieldsOfStudy":null,"isOpenAccess":false,"openAccessPdf":"","citationCount":null,"resultStr":null,"platform":"Semanticscholar","paperid":"124955791","PeriodicalName":null,"FirstCategoryId":null,"ListUrlMain":null,"RegionNum":0,"RegionCategory":"","ArticlePicture":[],"TitleCN":null,"AbstractTextCN":null,"PMCID":"","EPubDate":null,"PubModel":null,"JCR":null,"JCRName":null,"Score":null,"Total":0}
Zusammenfassung Zink ist essenziell für die Funktion des Immunsystems. Die Diagnostik des aktuellen Zinkstatus ist dadurch erschwert, dass das Plasmazink nur etwa 0,1% des Gesamtbestandes ausmacht. Eine Metaanalyse von 62 englischsprachigen Arbeiten ergab signifikant erniedrigte Konzentrationen des Plasma-/Serum-Zink bei verschiedenen Autoimmunerkrankungen. Zink sollte daher in der Praxis mehr beachtet, Mangelzustände diagnostiziert und – wenn nötig – durch eine gezielte Supplementierung mit dem Biofaktor Zink ausgeglichen werden.
{"title":"Die Rolle des Biofaktors Zink bei Autoimmunerkrankungen","authors":"H. Classen, D. Birkelbach, Annie Reich","doi":"10.1055/a-2014-4287","DOIUrl":"https://doi.org/10.1055/a-2014-4287","url":null,"abstract":"Zusammenfassung Zink ist essenziell für die Funktion des Immunsystems. Die Diagnostik des aktuellen Zinkstatus ist dadurch erschwert, dass das Plasmazink nur etwa 0,1% des Gesamtbestandes ausmacht. Eine Metaanalyse von 62 englischsprachigen Arbeiten ergab signifikant erniedrigte Konzentrationen des Plasma-/Serum-Zink bei verschiedenen Autoimmunerkrankungen. Zink sollte daher in der Praxis mehr beachtet, Mangelzustände diagnostiziert und – wenn nötig – durch eine gezielte Supplementierung mit dem Biofaktor Zink ausgeglichen werden.","PeriodicalId":354600,"journal":{"name":"Zeitschrift für Orthomolekulare Medizin","volume":"55 1","pages":"0"},"PeriodicalIF":0.0,"publicationDate":"2023-03-01","publicationTypes":"Journal Article","fieldsOfStudy":null,"isOpenAccess":false,"openAccessPdf":"","citationCount":null,"resultStr":null,"platform":"Semanticscholar","paperid":"127688828","PeriodicalName":null,"FirstCategoryId":null,"ListUrlMain":null,"RegionNum":0,"RegionCategory":"","ArticlePicture":[],"TitleCN":null,"AbstractTextCN":null,"PMCID":"","EPubDate":null,"PubModel":null,"JCR":null,"JCRName":null,"Score":null,"Total":0}