Zusammenfassung Aus Eicosapentaensäure und Docosahexaensäure gehen entzündungshemmende Substanzen hervor. Bezüglich des antiinflammatorischen Effekts scheint es keine durchgängigen Unterschiede zwischen den beiden ω-3-Fettsäuren zu geben. Bedeutsamer ist die Gesamtmenge an EPA und DHA. In klinischen Studien zeigen EPA-lastige Öle bei Rheuma stärkere analgetische Effekte. In der Schutzwirkung vor psychischen Erkrankungen bei Jugendlichen sind einer Studie zufolge beide Fettsäuren gleich effektiv. DHA ist bei der Verbesserung kognitiver Funktionen überlegen.
{"title":"EPA oder DHA – das ist hier die Frage!","authors":"V. Schmiedel","doi":"10.1055/a-1484-8037","DOIUrl":"https://doi.org/10.1055/a-1484-8037","url":null,"abstract":"Zusammenfassung Aus Eicosapentaensäure und Docosahexaensäure gehen entzündungshemmende Substanzen hervor. Bezüglich des antiinflammatorischen Effekts scheint es keine durchgängigen Unterschiede zwischen den beiden ω-3-Fettsäuren zu geben. Bedeutsamer ist die Gesamtmenge an EPA und DHA. In klinischen Studien zeigen EPA-lastige Öle bei Rheuma stärkere analgetische Effekte. In der Schutzwirkung vor psychischen Erkrankungen bei Jugendlichen sind einer Studie zufolge beide Fettsäuren gleich effektiv. DHA ist bei der Verbesserung kognitiver Funktionen überlegen.","PeriodicalId":354600,"journal":{"name":"Zeitschrift für Orthomolekulare Medizin","volume":"21 1","pages":"0"},"PeriodicalIF":0.0,"publicationDate":"2021-06-01","publicationTypes":"Journal Article","fieldsOfStudy":null,"isOpenAccess":false,"openAccessPdf":"","citationCount":null,"resultStr":null,"platform":"Semanticscholar","paperid":"134056127","PeriodicalName":null,"FirstCategoryId":null,"ListUrlMain":null,"RegionNum":0,"RegionCategory":"","ArticlePicture":[],"TitleCN":null,"AbstractTextCN":null,"PMCID":"","EPubDate":null,"PubModel":null,"JCR":null,"JCRName":null,"Score":null,"Total":0}
Zusammenfassung Spermidin ist ein Polyamin, das im Körper gebildet und mit der Nahrung zugeführt wird. Es ist in eine Vielzahl zellulärer Prozesse involviert und kann z. B. den zellulären Recyclingprozess der Autophagie aktivieren. Studienergebnisse zeigen zudem, dass die Polyamine Spermidin und Spermin die Infektion von Zellen mit SARS-CoV-2 konzentrationsabhängig hemmen kann. Allerdings ist die Datenlage noch unzureichend. Darüber hinaus gibt einen Zusammenhang zwischen Spermidin und reduziertem Mortalitätsrisiko sowie der Verbesserung der kognitiven Leistungsfähigkeit bei älteren Menschen.
{"title":"Das Polyamin Spermidin","authors":"U. Gröber","doi":"10.1055/a-1521-0541","DOIUrl":"https://doi.org/10.1055/a-1521-0541","url":null,"abstract":"Zusammenfassung Spermidin ist ein Polyamin, das im Körper gebildet und mit der Nahrung zugeführt wird. Es ist in eine Vielzahl zellulärer Prozesse involviert und kann z. B. den zellulären Recyclingprozess der Autophagie aktivieren. Studienergebnisse zeigen zudem, dass die Polyamine Spermidin und Spermin die Infektion von Zellen mit SARS-CoV-2 konzentrationsabhängig hemmen kann. Allerdings ist die Datenlage noch unzureichend. Darüber hinaus gibt einen Zusammenhang zwischen Spermidin und reduziertem Mortalitätsrisiko sowie der Verbesserung der kognitiven Leistungsfähigkeit bei älteren Menschen.","PeriodicalId":354600,"journal":{"name":"Zeitschrift für Orthomolekulare Medizin","volume":"43 1","pages":"0"},"PeriodicalIF":0.0,"publicationDate":"2021-06-01","publicationTypes":"Journal Article","fieldsOfStudy":null,"isOpenAccess":false,"openAccessPdf":"","citationCount":null,"resultStr":null,"platform":"Semanticscholar","paperid":"121094485","PeriodicalName":null,"FirstCategoryId":null,"ListUrlMain":null,"RegionNum":0,"RegionCategory":"","ArticlePicture":[],"TitleCN":null,"AbstractTextCN":null,"PMCID":"","EPubDate":null,"PubModel":null,"JCR":null,"JCRName":null,"Score":null,"Total":0}
Zusammenfassung Eine bei Diagnose eines metastasierten Pankreaskopfkarzinoms 70-jährige Patientin befindet sich nach 3-jähriger palliativ ausgerichteter Therapie in einem kontrollierten Erkrankungs- und gutem Allgemeinzustand. Neben Chemotherapie und lokaler Strahlentherapie kommen komplementäre Strategien zum Einsatz. Im Fokus stehen dabei die antiinflammatorische Behandlung mit maritimen ω-3-Fettsäuren, Natriumselenit und Curcumin sowie L-Carnitin zur Kompensation der Sarkopenie.
{"title":"Therapie des metastasierten Pankreaskarzinoms in einem integrativen Konzept","authors":"P. Holzhauer","doi":"10.1055/a-1484-8080","DOIUrl":"https://doi.org/10.1055/a-1484-8080","url":null,"abstract":"Zusammenfassung Eine bei Diagnose eines metastasierten Pankreaskopfkarzinoms 70-jährige Patientin befindet sich nach 3-jähriger palliativ ausgerichteter Therapie in einem kontrollierten Erkrankungs- und gutem Allgemeinzustand. Neben Chemotherapie und lokaler Strahlentherapie kommen komplementäre Strategien zum Einsatz. Im Fokus stehen dabei die antiinflammatorische Behandlung mit maritimen ω-3-Fettsäuren, Natriumselenit und Curcumin sowie L-Carnitin zur Kompensation der Sarkopenie.","PeriodicalId":354600,"journal":{"name":"Zeitschrift für Orthomolekulare Medizin","volume":"56 43 1","pages":"0"},"PeriodicalIF":0.0,"publicationDate":"2021-06-01","publicationTypes":"Journal Article","fieldsOfStudy":null,"isOpenAccess":false,"openAccessPdf":"","citationCount":null,"resultStr":null,"platform":"Semanticscholar","paperid":"121309494","PeriodicalName":null,"FirstCategoryId":null,"ListUrlMain":null,"RegionNum":0,"RegionCategory":"","ArticlePicture":[],"TitleCN":null,"AbstractTextCN":null,"PMCID":"","EPubDate":null,"PubModel":null,"JCR":null,"JCRName":null,"Score":null,"Total":0}
Zusammenfassung Ein Mangel an ω-3-Fettsäuren ist weltweit verbreitet. Ursache sind u. a. ein zu geringer Fischverzehr sowie rückläufige Gehalte von Eicosapentaensäure (EPA) und Docosahexaensäure (DHA) in Zuchtlachs. Es deutet sich an, dass die Mortalität an COVID-19 durch die Gabe von EPA und DHA reduziert werden kann. Zudem können diese Fettsäuren den mit der Alterung verbundenen Abbau von Muskeln und Gehirn verlangsamen und sich günstig auf Entzündungen auswirken. Über die Bestimmung des Versorgungsstatus mit ω-3-Fettsäuren und die Effekte der maritimen Fettsäuren sprach Herausgeber Uwe Gröber mit Professor Dr. Clemens von Schacky.
{"title":"ω-3-Fettsäuren – gesundheitliche Effekte und Diagnose des Mangels","authors":"Prof. Dr. med. Clemens von Schacky","doi":"10.1055/a-1484-8059","DOIUrl":"https://doi.org/10.1055/a-1484-8059","url":null,"abstract":"Zusammenfassung Ein Mangel an ω-3-Fettsäuren ist weltweit verbreitet. Ursache sind u. a. ein zu geringer Fischverzehr sowie rückläufige Gehalte von Eicosapentaensäure (EPA) und Docosahexaensäure (DHA) in Zuchtlachs. Es deutet sich an, dass die Mortalität an COVID-19 durch die Gabe von EPA und DHA reduziert werden kann. Zudem können diese Fettsäuren den mit der Alterung verbundenen Abbau von Muskeln und Gehirn verlangsamen und sich günstig auf Entzündungen auswirken. Über die Bestimmung des Versorgungsstatus mit ω-3-Fettsäuren und die Effekte der maritimen Fettsäuren sprach Herausgeber Uwe Gröber mit Professor Dr. Clemens von Schacky.","PeriodicalId":354600,"journal":{"name":"Zeitschrift für Orthomolekulare Medizin","volume":"3 1","pages":"0"},"PeriodicalIF":0.0,"publicationDate":"2021-06-01","publicationTypes":"Journal Article","fieldsOfStudy":null,"isOpenAccess":false,"openAccessPdf":"","citationCount":null,"resultStr":null,"platform":"Semanticscholar","paperid":"114947750","PeriodicalName":null,"FirstCategoryId":null,"ListUrlMain":null,"RegionNum":0,"RegionCategory":"","ArticlePicture":[],"TitleCN":null,"AbstractTextCN":null,"PMCID":"","EPubDate":null,"PubModel":null,"JCR":null,"JCRName":null,"Score":null,"Total":0}
Zusammenfassung Statine sind wegen ihrer cholesterinsenkenden Wirkung sowie weiterer pleiotroper Effekte seit langem Bestandteil der Herz-Kreislauf-Therapie. Es werden jedoch verstärkt schädigende Auswirkungen auf die Funktion der Mitochondrien diskutiert. Über Interaktion mit dem Mevalonatstoffwechsel können Statine die Synthese und Stoffwechselfunktion von Coenzym Q10, Menaquinon (Vitamin K2), selenabhängigen Proteinen und Sexualhormonen beeinträchtigen. Mögliche unerwünschte Nebenwirkungen einer Statintherapie sind z. B. muskuläre Symptome, vermehrte Einlagerung von Kalzium in die Arterienwände, ein erhöhtes Osteoporoserisiko sowie Funktionsstörungen von Organen. Der Haushalt mitotroper Mikronährstoffe ist bei Einnahme von Statinen labordiagnostisch zu überwachen und eine entsprechende Supplementierung ist ratsam, um Wirkung und Verträglichkeit der Therapie zu verbessern.
{"title":"Statine – Hemmung der Mevalonatsynthese mit Folgen","authors":"U. Gröber","doi":"10.1055/a-1484-8101","DOIUrl":"https://doi.org/10.1055/a-1484-8101","url":null,"abstract":"Zusammenfassung Statine sind wegen ihrer cholesterinsenkenden Wirkung sowie weiterer pleiotroper Effekte seit langem Bestandteil der Herz-Kreislauf-Therapie. Es werden jedoch verstärkt schädigende Auswirkungen auf die Funktion der Mitochondrien diskutiert. Über Interaktion mit dem Mevalonatstoffwechsel können Statine die Synthese und Stoffwechselfunktion von Coenzym Q10, Menaquinon (Vitamin K2), selenabhängigen Proteinen und Sexualhormonen beeinträchtigen. Mögliche unerwünschte Nebenwirkungen einer Statintherapie sind z. B. muskuläre Symptome, vermehrte Einlagerung von Kalzium in die Arterienwände, ein erhöhtes Osteoporoserisiko sowie Funktionsstörungen von Organen. Der Haushalt mitotroper Mikronährstoffe ist bei Einnahme von Statinen labordiagnostisch zu überwachen und eine entsprechende Supplementierung ist ratsam, um Wirkung und Verträglichkeit der Therapie zu verbessern.","PeriodicalId":354600,"journal":{"name":"Zeitschrift für Orthomolekulare Medizin","volume":"7 1","pages":"0"},"PeriodicalIF":0.0,"publicationDate":"2021-06-01","publicationTypes":"Journal Article","fieldsOfStudy":null,"isOpenAccess":false,"openAccessPdf":"","citationCount":null,"resultStr":null,"platform":"Semanticscholar","paperid":"121456178","PeriodicalName":null,"FirstCategoryId":null,"ListUrlMain":null,"RegionNum":0,"RegionCategory":"","ArticlePicture":[],"TitleCN":null,"AbstractTextCN":null,"PMCID":"","EPubDate":null,"PubModel":null,"JCR":null,"JCRName":null,"Score":null,"Total":0}
Zusammenfassung Das Mammakarzinom ist die häufigste Krebsart der Frau. Zu den Ernährungsrisiken, die die Karzinombildung begünstigen können, zählt u. a. ein gestörtes ω-3/ω-6-Verhältnis. Besonders die marinen ω-3-Fettsäuren EPA und DHA weisen Antiangiogenese- und Antitumor-Eigenschaften auf. Studien zufolge verringert der Konsum von 85 g Fisch täglich das Risiko für Brust- und Darmkrebs deutlich. Allerdings muss der zunehmende Schadstoffgehalt von Fischen beachtet werden. Als Alternative bieten sich gereinigte Fisch- oder Algenöle an. In zahlreichen Studien mit Karzinomen unterschiedlicher Lokalisation deutet sich an, dass die Supplementierung von EPA und DHA progressionsfreies Überleben sowie Gesamtüberleben erhöht und die Lebensqualität verbessert.
{"title":"ω-3-Fettsäuren in der Behandlung der gynäkologischen Onkologie","authors":"O. Katzler","doi":"10.1055/a-1484-8005","DOIUrl":"https://doi.org/10.1055/a-1484-8005","url":null,"abstract":"Zusammenfassung Das Mammakarzinom ist die häufigste Krebsart der Frau. Zu den Ernährungsrisiken, die die Karzinombildung begünstigen können, zählt u. a. ein gestörtes ω-3/ω-6-Verhältnis. Besonders die marinen ω-3-Fettsäuren EPA und DHA weisen Antiangiogenese- und Antitumor-Eigenschaften auf. Studien zufolge verringert der Konsum von 85 g Fisch täglich das Risiko für Brust- und Darmkrebs deutlich. Allerdings muss der zunehmende Schadstoffgehalt von Fischen beachtet werden. Als Alternative bieten sich gereinigte Fisch- oder Algenöle an. In zahlreichen Studien mit Karzinomen unterschiedlicher Lokalisation deutet sich an, dass die Supplementierung von EPA und DHA progressionsfreies Überleben sowie Gesamtüberleben erhöht und die Lebensqualität verbessert.","PeriodicalId":354600,"journal":{"name":"Zeitschrift für Orthomolekulare Medizin","volume":"53 1","pages":"0"},"PeriodicalIF":0.0,"publicationDate":"2021-06-01","publicationTypes":"Journal Article","fieldsOfStudy":null,"isOpenAccess":false,"openAccessPdf":"","citationCount":null,"resultStr":null,"platform":"Semanticscholar","paperid":"132645504","PeriodicalName":null,"FirstCategoryId":null,"ListUrlMain":null,"RegionNum":0,"RegionCategory":"","ArticlePicture":[],"TitleCN":null,"AbstractTextCN":null,"PMCID":"","EPubDate":null,"PubModel":null,"JCR":null,"JCRName":null,"Score":null,"Total":0}
Zusammenfassung Die Vitamine D und K2 interagieren auf vielen Stoffwechselwegen, v. a. im Kalzium- und Knochenstoffwechsel und haben günstige Effekte für die Knochendichte. Vitamin-K-abhängige Proteine sind an der Blutgerinnung beteiligt und schützen Arterien vor arteriosklerotischer Mikrokalzifizierung. Ein Mangel an Vitamin B12 und/oder Folsäure resultiert in Hyperhomocysteinämie. Diese ist im fortgeschrittenen Alter mit einer Abnahme von kognitiver Leistungsfähigkeit und Hirngröße assoziiert und gilt als Risikofaktor für eine Alzheimer-Demenz. Coenzym Q10 (Ubiquinon) spielt eine essenzielle Rolle bei der zellulären Energieproduktion. Das Vitaminoid ist Zellregulator, Antioxidanz und beeinflusst die Aktivität zahlreicher Gene. So beugt es Zellläsionen sowie Inflammaging vor. Das Verhältnis der reduzierten Form Ubiquinol zu Ubiquinon im Blut ist ein Marker für oxidativen Stress. Eine unzureichende Versorgung führt zu Störungen u. a. im Herz-Kreislauf- und Immunsystem.
{"title":"Healthy Aging – Mikronährstoffe","authors":"U. Gröber","doi":"10.1055/a-1374-7844","DOIUrl":"https://doi.org/10.1055/a-1374-7844","url":null,"abstract":"Zusammenfassung Die Vitamine D und K2 interagieren auf vielen Stoffwechselwegen, v. a. im Kalzium- und Knochenstoffwechsel und haben günstige Effekte für die Knochendichte. Vitamin-K-abhängige Proteine sind an der Blutgerinnung beteiligt und schützen Arterien vor arteriosklerotischer Mikrokalzifizierung. Ein Mangel an Vitamin B12 und/oder Folsäure resultiert in Hyperhomocysteinämie. Diese ist im fortgeschrittenen Alter mit einer Abnahme von kognitiver Leistungsfähigkeit und Hirngröße assoziiert und gilt als Risikofaktor für eine Alzheimer-Demenz. Coenzym Q10 (Ubiquinon) spielt eine essenzielle Rolle bei der zellulären Energieproduktion. Das Vitaminoid ist Zellregulator, Antioxidanz und beeinflusst die Aktivität zahlreicher Gene. So beugt es Zellläsionen sowie Inflammaging vor. Das Verhältnis der reduzierten Form Ubiquinol zu Ubiquinon im Blut ist ein Marker für oxidativen Stress. Eine unzureichende Versorgung führt zu Störungen u. a. im Herz-Kreislauf- und Immunsystem.","PeriodicalId":354600,"journal":{"name":"Zeitschrift für Orthomolekulare Medizin","volume":"46 1","pages":"0"},"PeriodicalIF":0.0,"publicationDate":"2021-04-01","publicationTypes":"Journal Article","fieldsOfStudy":null,"isOpenAccess":false,"openAccessPdf":"","citationCount":null,"resultStr":null,"platform":"Semanticscholar","paperid":"127028368","PeriodicalName":null,"FirstCategoryId":null,"ListUrlMain":null,"RegionNum":0,"RegionCategory":"","ArticlePicture":[],"TitleCN":null,"AbstractTextCN":null,"PMCID":"","EPubDate":null,"PubModel":null,"JCR":null,"JCRName":null,"Score":null,"Total":0}
Zusammenfassung Aktuelle Studien zeigen einen deutlichen Benefit von Vitamin C bei COVID-19. Signifikante Verbesserungen gab es bei Sauerstoffversorgung, Reduktion des Zytokinsturms, Mortalitätsrisko, Heilungsrate und Verweildauer im Krankenhaus. Bei der supportiven Therapie mit Vitamin C erzielen Infusionen höhere Wirkspiegel im Blut als die orale Gabe, bei der u. a. genetisch bedingte Resorptionsunterschiede die Wirkung beeinflussen.
{"title":"Update 2021: Vitamin C und Zink bei COVID-19","authors":"Claudia Vollbracht, H. Friedrichsen, U. Gröber","doi":"10.1055/a-1397-5441","DOIUrl":"https://doi.org/10.1055/a-1397-5441","url":null,"abstract":"Zusammenfassung Aktuelle Studien zeigen einen deutlichen Benefit von Vitamin C bei COVID-19. Signifikante Verbesserungen gab es bei Sauerstoffversorgung, Reduktion des Zytokinsturms, Mortalitätsrisko, Heilungsrate und Verweildauer im Krankenhaus. Bei der supportiven Therapie mit Vitamin C erzielen Infusionen höhere Wirkspiegel im Blut als die orale Gabe, bei der u. a. genetisch bedingte Resorptionsunterschiede die Wirkung beeinflussen.","PeriodicalId":354600,"journal":{"name":"Zeitschrift für Orthomolekulare Medizin","volume":"5 1","pages":"0"},"PeriodicalIF":0.0,"publicationDate":"2021-04-01","publicationTypes":"Journal Article","fieldsOfStudy":null,"isOpenAccess":false,"openAccessPdf":"","citationCount":null,"resultStr":null,"platform":"Semanticscholar","paperid":"129553048","PeriodicalName":null,"FirstCategoryId":null,"ListUrlMain":null,"RegionNum":0,"RegionCategory":"","ArticlePicture":[],"TitleCN":null,"AbstractTextCN":null,"PMCID":"","EPubDate":null,"PubModel":null,"JCR":null,"JCRName":null,"Score":null,"Total":0}
2009 Im Jahre 2009 hatten Wissenschaftler um Dr. William Grant aus Kalifornien im Rahmen einer Kosten-Nutzen-Analyse bereits für 17 Länder in Europa (z. B. Belgien, Deutschland, Frankreich, Spanien) errechnet, dass man durch die bevölkerungsweite Anhebung des 25(OH)D-Status auf 40 ng/ml (z. B. durch 2000–3000 I. E. Vitamin D / d, p. o.) im günstigsten Fall 187Mrd. Euro pro Jahr an Gesundheitskosten einsparen könnte [1].
2009年2009年,以科学家威廉·格兰特博士从加州的一项成本效益分析已为17 .欧洲国家(比如比利时、法国、德国、西班牙)估算,通过bevölkerungsweite年龄25 (OH) D-Status跑40 /毫升(例如通过2000-3000一世). e .维生素D / D, p . o .)在最佳情况下187Mrd .能够节省每年的医疗成本。
{"title":"Vitamin D und Krebs: eine Chronik des Versagens deutscher Behörden","authors":"U. Gröber, J. Spitz","doi":"10.1055/a-1374-5323","DOIUrl":"https://doi.org/10.1055/a-1374-5323","url":null,"abstract":"2009 Im Jahre 2009 hatten Wissenschaftler um Dr. William Grant aus Kalifornien im Rahmen einer Kosten-Nutzen-Analyse bereits für 17 Länder in Europa (z. B. Belgien, Deutschland, Frankreich, Spanien) errechnet, dass man durch die bevölkerungsweite Anhebung des 25(OH)D-Status auf 40 ng/ml (z. B. durch 2000–3000 I. E. Vitamin D / d, p. o.) im günstigsten Fall 187Mrd. Euro pro Jahr an Gesundheitskosten einsparen könnte [1].","PeriodicalId":354600,"journal":{"name":"Zeitschrift für Orthomolekulare Medizin","volume":"115 1","pages":"0"},"PeriodicalIF":0.0,"publicationDate":"2021-04-01","publicationTypes":"Journal Article","fieldsOfStudy":null,"isOpenAccess":false,"openAccessPdf":"","citationCount":null,"resultStr":null,"platform":"Semanticscholar","paperid":"125575362","PeriodicalName":null,"FirstCategoryId":null,"ListUrlMain":null,"RegionNum":0,"RegionCategory":"","ArticlePicture":[],"TitleCN":null,"AbstractTextCN":null,"PMCID":"","EPubDate":null,"PubModel":null,"JCR":null,"JCRName":null,"Score":null,"Total":0}