Auf Grundlage einer qualitativen Interviewstudie wird untersucht, welche Vorstellungen Politiklehrkräfte von Antisemitismus haben. Dabei zeigen vereinzelt Fragmente von israelbezogenem und schuldabwehrendem Antisemitismus. Daran anknüpfend werden Empfehlungen für eine mündigkeitsorientierte und antisemitismuskritische Aus- und Weiterbildung diskutiert.
{"title":"Antisemitismus in den Vorstellungen von Politiklehrkräften – Antisemitismuskritischer Politikunterricht braucht antisemitismuskritische Lehrkräfte","authors":"C. Wolf","doi":"10.3224/gwp.v73i2.06","DOIUrl":"https://doi.org/10.3224/gwp.v73i2.06","url":null,"abstract":"Auf Grundlage einer qualitativen Interviewstudie wird untersucht, welche Vorstellungen Politiklehrkräfte von Antisemitismus haben. Dabei zeigen vereinzelt Fragmente von israelbezogenem und schuldabwehrendem Antisemitismus. Daran anknüpfend werden Empfehlungen für eine mündigkeitsorientierte und antisemitismuskritische Aus- und Weiterbildung diskutiert.","PeriodicalId":431692,"journal":{"name":"GWP – Gesellschaft, Wirtschaft, Politik","volume":"24 10","pages":""},"PeriodicalIF":0.0,"publicationDate":"2024-06-12","publicationTypes":"Journal Article","fieldsOfStudy":null,"isOpenAccess":false,"openAccessPdf":"","citationCount":null,"resultStr":null,"platform":"Semanticscholar","paperid":"141353948","PeriodicalName":null,"FirstCategoryId":null,"ListUrlMain":null,"RegionNum":0,"RegionCategory":"","ArticlePicture":[],"TitleCN":null,"AbstractTextCN":null,"PMCID":"","EPubDate":null,"PubModel":null,"JCR":null,"JCRName":null,"Score":null,"Total":0}
Der russische Angriff auf die Ukraine hat zu nachvollziehbaren Anpassungen in der deutschen Sicherheitspolitik geführt. Das Gerede von der „Kriegstüchtigkeit“ ist allerdings überzogen und trifft nicht den richtigen Ton. Der Verteidigungshaushalt ist in den vergangenen Jahren deutlich erhöht worden, und fast alle haben verstanden, dass Sicherheitspolitik in Deutschland in der Vergangenheit allzu stiefmütterlich behandelt wurde. Diese Erkenntnis sollte nicht durch Rabulistik konterkariert werden.
{"title":"„Kriegstüchtigkeit“ als neues Paradigma deutscher Verteidigungspolitik?","authors":"Johannes Varwick","doi":"10.3224/gwp.v73i2.02","DOIUrl":"https://doi.org/10.3224/gwp.v73i2.02","url":null,"abstract":"Der russische Angriff auf die Ukraine hat zu nachvollziehbaren Anpassungen in der deutschen Sicherheitspolitik geführt. Das Gerede von der „Kriegstüchtigkeit“ ist allerdings überzogen und trifft nicht den richtigen Ton. Der Verteidigungshaushalt ist in den vergangenen Jahren deutlich erhöht worden, und fast alle haben verstanden, dass Sicherheitspolitik in Deutschland in der Vergangenheit allzu stiefmütterlich behandelt wurde. Diese Erkenntnis sollte nicht durch Rabulistik konterkariert werden.","PeriodicalId":431692,"journal":{"name":"GWP – Gesellschaft, Wirtschaft, Politik","volume":"138 45","pages":""},"PeriodicalIF":0.0,"publicationDate":"2024-06-12","publicationTypes":"Journal Article","fieldsOfStudy":null,"isOpenAccess":false,"openAccessPdf":"","citationCount":null,"resultStr":null,"platform":"Semanticscholar","paperid":"141351025","PeriodicalName":null,"FirstCategoryId":null,"ListUrlMain":null,"RegionNum":0,"RegionCategory":"","ArticlePicture":[],"TitleCN":null,"AbstractTextCN":null,"PMCID":"","EPubDate":null,"PubModel":null,"JCR":null,"JCRName":null,"Score":null,"Total":0}
Über die internationalen Klimaverhandlungen der UN in den letzten 30 Jahren lässt sich ein roter Faden ziehen: Sie waren schon immer geprägt von Narrativen, Hoffnungen und starken Worten. Zum Ende jeder Konferenz wurde der „historische Durchbruch“ verkündet; so auch bei der Klimakonferenz Ende 2023 im Ölparadies Dubai. Diesmal wurde die „Abkehr“ vom Fossilismus gefeiert. Aber tragen solche Narrative auch zur Reduktion der Treibhausgase bei? Eine kleine ‚Diskursgeschichte‘ von 1994 bis 2024 soll zeigen, warum die Klimakonferenzen getriebene des kapitalistischen Gesellschafts- und Wachstumsmodells sind und nicht der Impulsgeber für die erforderliche sozial-ökologische Transformation.
{"title":"30 Jahre UN-Klimaverhandlungen – 30 Jahre nur geredet? Narrative prägen schon immer die internationale Klimapolitik der Vereinten Nationen, so auch die Konferenz 2023 in Dubai","authors":"A. Brunnengräber","doi":"10.3224/gwp.v73i2.08","DOIUrl":"https://doi.org/10.3224/gwp.v73i2.08","url":null,"abstract":"Über die internationalen Klimaverhandlungen der UN in den letzten 30 Jahren lässt sich ein roter Faden ziehen: Sie waren schon immer geprägt von Narrativen, Hoffnungen und starken Worten. Zum Ende jeder Konferenz wurde der „historische Durchbruch“ verkündet; so auch bei der Klimakonferenz Ende 2023 im Ölparadies Dubai. Diesmal wurde die „Abkehr“ vom Fossilismus gefeiert. Aber tragen solche Narrative auch zur Reduktion der Treibhausgase bei? Eine kleine ‚Diskursgeschichte‘ von 1994 bis 2024 soll zeigen, warum die Klimakonferenzen getriebene des kapitalistischen Gesellschafts- und Wachstumsmodells sind und nicht der Impulsgeber für die erforderliche sozial-ökologische Transformation.","PeriodicalId":431692,"journal":{"name":"GWP – Gesellschaft, Wirtschaft, Politik","volume":"6 9","pages":""},"PeriodicalIF":0.0,"publicationDate":"2024-06-12","publicationTypes":"Journal Article","fieldsOfStudy":null,"isOpenAccess":false,"openAccessPdf":"","citationCount":null,"resultStr":null,"platform":"Semanticscholar","paperid":"141353594","PeriodicalName":null,"FirstCategoryId":null,"ListUrlMain":null,"RegionNum":0,"RegionCategory":"","ArticlePicture":[],"TitleCN":null,"AbstractTextCN":null,"PMCID":"","EPubDate":null,"PubModel":null,"JCR":null,"JCRName":null,"Score":null,"Total":0}
Adam Smith gilt vielen Fachleuten ‚der‘ Ökonomik als Begründer ihrer Disziplin. Doch sein Werk ist komplex und lässt Raum für Interpretationen. Dort setzt der vorliegende Beitrag an. Es wird die Ambivalenz des Denkens von Adam Smith sowie die Ambivalenz im Umgang mit ihm thematisiert. Dazu wird an einem Beispiel diskutiert, wie Adam Smith in modernen VWL-Lehrbüchern in marktaffirmativen Narrativen eingewoben sein kann. Der ambivalente Umgang mit Adam Smith gibt am Ende des Beitrags einen Anlass, um kritisch auf die Bedeutung der ökonomischen Ideengeschichte in der modernen Ökonomik zu blicken.
{"title":"Mythos Adam Smith","authors":"Sebastian Thieme","doi":"10.3224/gwp.v73i2.07","DOIUrl":"https://doi.org/10.3224/gwp.v73i2.07","url":null,"abstract":"Adam Smith gilt vielen Fachleuten ‚der‘ Ökonomik als Begründer ihrer Disziplin. Doch sein Werk ist komplex und lässt Raum für Interpretationen. Dort setzt der vorliegende Beitrag an. Es wird die Ambivalenz des Denkens von Adam Smith sowie die Ambivalenz im Umgang mit ihm thematisiert. Dazu wird an einem Beispiel diskutiert, wie Adam Smith in modernen VWL-Lehrbüchern in marktaffirmativen Narrativen eingewoben sein kann. Der ambivalente Umgang mit Adam Smith gibt am Ende des Beitrags einen Anlass, um kritisch auf die Bedeutung der ökonomischen Ideengeschichte in der modernen Ökonomik zu blicken.","PeriodicalId":431692,"journal":{"name":"GWP – Gesellschaft, Wirtschaft, Politik","volume":"90 13","pages":""},"PeriodicalIF":0.0,"publicationDate":"2024-06-12","publicationTypes":"Journal Article","fieldsOfStudy":null,"isOpenAccess":false,"openAccessPdf":"","citationCount":null,"resultStr":null,"platform":"Semanticscholar","paperid":"141352619","PeriodicalName":null,"FirstCategoryId":null,"ListUrlMain":null,"RegionNum":0,"RegionCategory":"","ArticlePicture":[],"TitleCN":null,"AbstractTextCN":null,"PMCID":"","EPubDate":null,"PubModel":null,"JCR":null,"JCRName":null,"Score":null,"Total":0}
Unter dem Eindruck der Bedrohung einer zweiten Amtszeit von Donald Trump als US-Präsident zeigt dieser Beitrag Faktoren auf, die die Hintergründe seiner Vormachtstellung in der Republikanischen Partei beleuchten. Es wird argumentiert, dass die affektive Polarisierung, ein fragmentierten Mediensystems sowie systemische Triebfedern von Radikalisierung zusammengenommen erklären können, warum die Republikanische Partei Trumps Partei ist. Der Beitrag schließt mit einer Einschätzung zu den Folgen eines Wahlsiegs von Donald Trump – für die amerikanische Demokratie und für die EU.
{"title":"„The new normal“: Warum die Republikanische Partei Trumps Partei bleibt, obwohl er 2020 verloren hat","authors":"Jakob Wiedekind","doi":"10.3224/gwp.v73i2.03","DOIUrl":"https://doi.org/10.3224/gwp.v73i2.03","url":null,"abstract":"Unter dem Eindruck der Bedrohung einer zweiten Amtszeit von Donald Trump als US-Präsident zeigt dieser Beitrag Faktoren auf, die die Hintergründe seiner Vormachtstellung in der Republikanischen Partei beleuchten. Es wird argumentiert, dass die affektive Polarisierung, ein fragmentierten Mediensystems sowie systemische Triebfedern von Radikalisierung zusammengenommen erklären können, warum die Republikanische Partei Trumps Partei ist. Der Beitrag schließt mit einer Einschätzung zu den Folgen eines Wahlsiegs von Donald Trump – für die amerikanische Demokratie und für die EU.","PeriodicalId":431692,"journal":{"name":"GWP – Gesellschaft, Wirtschaft, Politik","volume":"3 7","pages":""},"PeriodicalIF":0.0,"publicationDate":"2024-06-12","publicationTypes":"Journal Article","fieldsOfStudy":null,"isOpenAccess":false,"openAccessPdf":"","citationCount":null,"resultStr":null,"platform":"Semanticscholar","paperid":"141353975","PeriodicalName":null,"FirstCategoryId":null,"ListUrlMain":null,"RegionNum":0,"RegionCategory":"","ArticlePicture":[],"TitleCN":null,"AbstractTextCN":null,"PMCID":"","EPubDate":null,"PubModel":null,"JCR":null,"JCRName":null,"Score":null,"Total":0}
Subventionen verzerren den wirtschaftlichen Wettbewerb und dennoch sind sie omnipräsent. Der Beitrag frägt, was wir über Subventionen wissen, welche Bereiche der Wirtschaft subventioniert werden und wie die Subventionskontrolle funktioniert.
{"title":"Sind Subventionen sinnvoll?","authors":"R. Sturm","doi":"10.3224/gwp.v73i2.04","DOIUrl":"https://doi.org/10.3224/gwp.v73i2.04","url":null,"abstract":"Subventionen verzerren den wirtschaftlichen Wettbewerb und dennoch sind sie omnipräsent. Der Beitrag frägt, was wir über Subventionen wissen, welche Bereiche der Wirtschaft subventioniert werden und wie die Subventionskontrolle funktioniert.","PeriodicalId":431692,"journal":{"name":"GWP – Gesellschaft, Wirtschaft, Politik","volume":"101 20","pages":""},"PeriodicalIF":0.0,"publicationDate":"2024-06-12","publicationTypes":"Journal Article","fieldsOfStudy":null,"isOpenAccess":false,"openAccessPdf":"","citationCount":null,"resultStr":null,"platform":"Semanticscholar","paperid":"141352500","PeriodicalName":null,"FirstCategoryId":null,"ListUrlMain":null,"RegionNum":0,"RegionCategory":"","ArticlePicture":[],"TitleCN":null,"AbstractTextCN":null,"PMCID":"","EPubDate":null,"PubModel":null,"JCR":null,"JCRName":null,"Score":null,"Total":0}
Die von den USA nach dem Zweiten Weltkrieg etablierte liberale internationale Ordnung wird von innen wie von außen herausgefordert. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, in welche Richtung(en) sich die internationale Ordnung in den nächsten Jahrzehnten entwickeln könnte und welche Akteure hierfür prägend sein werden. Das neueste Werk von Herfried Münkler mit dem Titel „Welt in Aufruhr“ geht diesen Fragen nach.
{"title":"Über: Herfried Münkler (2023) Welt in Aufruhr. Die Ordnung der Mächte im 21. Jahrhundert","authors":"K. Brummer","doi":"10.3224/gwp.v73i2.12","DOIUrl":"https://doi.org/10.3224/gwp.v73i2.12","url":null,"abstract":"Die von den USA nach dem Zweiten Weltkrieg etablierte liberale internationale Ordnung wird von innen wie von außen herausgefordert. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, in welche Richtung(en) sich die internationale Ordnung in den nächsten Jahrzehnten entwickeln könnte und welche Akteure hierfür prägend sein werden. Das neueste Werk von Herfried Münkler mit dem Titel „Welt in Aufruhr“ geht diesen Fragen nach.","PeriodicalId":431692,"journal":{"name":"GWP – Gesellschaft, Wirtschaft, Politik","volume":"19 4","pages":""},"PeriodicalIF":0.0,"publicationDate":"2024-06-12","publicationTypes":"Journal Article","fieldsOfStudy":null,"isOpenAccess":false,"openAccessPdf":"","citationCount":null,"resultStr":null,"platform":"Semanticscholar","paperid":"141354554","PeriodicalName":null,"FirstCategoryId":null,"ListUrlMain":null,"RegionNum":0,"RegionCategory":"","ArticlePicture":[],"TitleCN":null,"AbstractTextCN":null,"PMCID":"","EPubDate":null,"PubModel":null,"JCR":null,"JCRName":null,"Score":null,"Total":0}
Der Beitrag gibt Einblick in die schulische „Friedensbildung“ im Kontext von Krieg und der von Scholz proklamierten „Zeitenwende“ in Bezug auf die Gestaltung relevanter Themenbereiche der Politikdidaktik. Dazu werden Ergebnisse zum Umgang mit Friedenskonzepten, basierend auf Befunden der Unterrichtsforschung, einer durchgeführten qualitativen empirischen Studie an einer österreichischen berufsbildenden höheren Schule (BHS) im Unterrichtsfach „Geschichte und Politische Bildung“ präsentiert und didaktische Impulse zur nachhaltigen Etablierung des Lernfeldes "Friedensbildung“ diskutiert.
{"title":"Didaktik der „Friedensbildung“ im Kontext der Zeitenwende. Befunde – Herausforderungen – Perspektiven","authors":"Gabriele Danninger","doi":"10.3224/gwp.v73i2.11","DOIUrl":"https://doi.org/10.3224/gwp.v73i2.11","url":null,"abstract":"Der Beitrag gibt Einblick in die schulische „Friedensbildung“ im Kontext von Krieg und der von Scholz proklamierten „Zeitenwende“ in Bezug auf die Gestaltung relevanter Themenbereiche der Politikdidaktik. Dazu werden Ergebnisse zum Umgang mit Friedenskonzepten, basierend auf Befunden der Unterrichtsforschung, einer durchgeführten qualitativen empirischen Studie an einer österreichischen berufsbildenden höheren Schule (BHS) im Unterrichtsfach „Geschichte und Politische Bildung“ präsentiert und didaktische Impulse zur nachhaltigen Etablierung des Lernfeldes \"Friedensbildung“ diskutiert.","PeriodicalId":431692,"journal":{"name":"GWP – Gesellschaft, Wirtschaft, Politik","volume":"91 23","pages":""},"PeriodicalIF":0.0,"publicationDate":"2024-06-12","publicationTypes":"Journal Article","fieldsOfStudy":null,"isOpenAccess":false,"openAccessPdf":"","citationCount":null,"resultStr":null,"platform":"Semanticscholar","paperid":"141352733","PeriodicalName":null,"FirstCategoryId":null,"ListUrlMain":null,"RegionNum":0,"RegionCategory":"","ArticlePicture":[],"TitleCN":null,"AbstractTextCN":null,"PMCID":"","EPubDate":null,"PubModel":null,"JCR":null,"JCRName":null,"Score":null,"Total":0}
Als ein wichtiges und ideologisch hoch aufgeladenes sozialpolitisches Reformprojekt hat die Regierung der „Ampel“-Koalition das „Bürgergeld“ eingeführt und damit das ebenso gelobte wie verhasste Verfahren Hartz IV ersetzt. Hier wird die Auseinandersetzung darüber und über das abgelöste Motto „Fördern und Fordern“ dokumentiert.
{"title":"Das Bürgergeld","authors":"Edmund Budrich","doi":"10.3224/gwp.v73i2.09","DOIUrl":"https://doi.org/10.3224/gwp.v73i2.09","url":null,"abstract":"Als ein wichtiges und ideologisch hoch aufgeladenes sozialpolitisches Reformprojekt hat die Regierung der „Ampel“-Koalition das „Bürgergeld“ eingeführt und damit das ebenso gelobte wie verhasste Verfahren Hartz IV ersetzt. Hier wird die Auseinandersetzung darüber und über das abgelöste Motto „Fördern und Fordern“ dokumentiert.","PeriodicalId":431692,"journal":{"name":"GWP – Gesellschaft, Wirtschaft, Politik","volume":"126 17","pages":""},"PeriodicalIF":0.0,"publicationDate":"2024-06-12","publicationTypes":"Journal Article","fieldsOfStudy":null,"isOpenAccess":false,"openAccessPdf":"","citationCount":null,"resultStr":null,"platform":"Semanticscholar","paperid":"141351810","PeriodicalName":null,"FirstCategoryId":null,"ListUrlMain":null,"RegionNum":0,"RegionCategory":"","ArticlePicture":[],"TitleCN":null,"AbstractTextCN":null,"PMCID":"","EPubDate":null,"PubModel":null,"JCR":null,"JCRName":null,"Score":null,"Total":0}
Die zunehmende Verschmutzung der Umwelt durch Kunststoffabfälle führt zu dramatischen ökologischen Problemen und Gefahren für die menschliche Gesundheit – und dies auf globaler Ebene. Vor diesem Hintergrund verhandelt die Weltgemeinschaft gerade einen globalen Plastikvertrag. Im November 2023 fand die dritte Verhandlungsrunde in Nairobi statt und die Ergebnisse zeigen die fundamental unterschiedlichen Herangehensweisen verschiedener Staaten: Die entstehenden Schäden reparieren oder zukünftige Risiken minimieren.
{"title":"Der Versuch einer globalen Plastikwende – der Entstehungsprozess des UN Plastic Treaty","authors":"H. Wilts, Giacomo Sebis, Marleen Bickenbach","doi":"10.3224/gwp.v73i2.05","DOIUrl":"https://doi.org/10.3224/gwp.v73i2.05","url":null,"abstract":"Die zunehmende Verschmutzung der Umwelt durch Kunststoffabfälle führt zu dramatischen ökologischen Problemen und Gefahren für die menschliche Gesundheit – und dies auf globaler Ebene. Vor diesem Hintergrund verhandelt die Weltgemeinschaft gerade einen globalen Plastikvertrag. Im November 2023 fand die dritte Verhandlungsrunde in Nairobi statt und die Ergebnisse zeigen die fundamental unterschiedlichen Herangehensweisen verschiedener Staaten: Die entstehenden Schäden reparieren oder zukünftige Risiken minimieren.","PeriodicalId":431692,"journal":{"name":"GWP – Gesellschaft, Wirtschaft, Politik","volume":"29 21","pages":""},"PeriodicalIF":0.0,"publicationDate":"2024-06-12","publicationTypes":"Journal Article","fieldsOfStudy":null,"isOpenAccess":false,"openAccessPdf":"","citationCount":null,"resultStr":null,"platform":"Semanticscholar","paperid":"141354867","PeriodicalName":null,"FirstCategoryId":null,"ListUrlMain":null,"RegionNum":0,"RegionCategory":"","ArticlePicture":[],"TitleCN":null,"AbstractTextCN":null,"PMCID":"","EPubDate":null,"PubModel":null,"JCR":null,"JCRName":null,"Score":null,"Total":0}